Forum: Politik
Basis gegen Establishment: Demokratie von ganz unten
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Wenn die Basis entscheidet, haben etablierte Politiker schlechte Karten: Bei den Mitgliedern kommen Leute besser an, die zwar wenig Erfahrung haben, aber viel Sitzfleisch. Der intelligente Mensch ist in Parteien grundsätzlich im Nachteil.

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kritischer-spiegelleser 15.02.2018, 15:16
1. Von ganz unten?

Diejenigen, die Schulz so hochgelobt haben und die Erwartungen geweckt haben, haben ihn doch innerhalb eines Jahres wieder rigoros abgesägt. Das ist SPD-Personalpolitik!

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tomkey 15.02.2018, 15:21
2. ???

Mensch Fleischhauer, was für belangloses Geschreibsel Sie da aus dem "Urlaub" hier so abkippen! Haben Sie das nötig?? Reicht die Urlaubskasse nicht mehr??

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burgundy 15.02.2018, 15:24
3. Der intelligente Mensch ist in Parteien grundsätzlich im Nachteil.

Lieber Herr Fleischhauer, wie recht Sie haben, ein klassisches Bonmot. Das zeigt ja die Zusammensetzung der Parteispitzen im allgemeinen und die der aktuellen SPD - Führung im besonderen. Und genau deswegen braucht vor allem die SPD jetzt rasch die Erneuerung. Die allerdings kommt, aus den von Ihnen erwähnten Gründen, nicht von der Führungsmannschaft und schon gar nicht von Nahles.

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allenicksschonweg 15.02.2018, 15:27
4. Ungerecht!

Zwar kenne ich Frau Lange nicht und kann daher auch nicht beurteilen, ob sie befähigt ist, die SPD als Parteichefin gut zu führen. Aber ich kann nicht verstehen, warum Sie, Herr Fleischhauer, ihr diese Befähigung per se absprechen , obschon Sie doch selbst völlig zutreffend festellen, dass man "Kohls Mädchen", also Frau Merkel, die Befähigung zu 12 Jahren Kanzlerschaft seinerzeit sicher auch nicht zugetraut hätte. Der Mensch wächst mit seinen Aufgaben; warum sollte das ausgerechnet bei Frau Lange nicht der Fall sein? Im Übrigen: den Satz "der Wahlkämpfer ist deshalb immer versucht, den Stimmungen und Wünschen des breiteren Publikums nachzugeben" Frau Nahles und der derzeitigen Parteiführung zuzuschreiben, ist gelinde gesagt, nicht unbedingt eine sehr realistische Sicht der Dinge. Nur noch 20,5% Stimmenanteil belegen dies deutlich!

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jcla 15.02.2018, 15:28
5. Was nicht verstanden wurde ist,

dass die Bewerbung von Basiskandidaten zum Resultat hat, dass die Abstimmung zum Koalitionsvertrag keine Abstimmung für oder gegen einen/eine Parteivorsitzende/n wird.

Die oder der Parteivorsitzende wird erst später neu besetzt.

Mit "Frauenpowerchen" hat das nichts, mit Politik alles zu tun.

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angst+money 15.02.2018, 15:29
6. Stimmt leider

Wenn es darum geht, bei linken Parteien Widersprüche und Lebenslügen offen zu legen, sind Sie immer in Höchstform. Wenn das auf der anderen Seite auch klappen würde, wäre das Niveau dieser Kolumne höher und auch im Forum wäre mehr los als die übliche Like/Dislike-Battle.

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milchraupe 15.02.2018, 15:31
7.

Sie schreiben "Gerhard Schröder wäre vielleicht nie Parteivorsitzender geworden, wenn man die Entscheidung in die Hand der SPD-Mitglieder gelegt hätte." Nun ich kann dazu nur sagen, ich wünschte, es hätte hierzu eine Entscheidung der SPD-Mitglieder gegeben, dann wäre uns vielleicht viel erspart geblieben und die SPD noch glaubwürdig.

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walter_de_chepe 15.02.2018, 15:31
8. Argument passt nicht zum Fall

Frau Lange ist überhaupt nicht der Typ des Gremienmitglieds mit Sitzfleisch. Der Argumentation ist nicht falsch, sehr oft mag es so sein, doch hier ist einmal anders. Als OB kann man sich auch für die höhere Politik empfehlen. der OB von Saarbrücken, Oskar Lafontaine, ist ein gutes Beispiel; Willi Brandt könnte man auch nennen. Der letztere zeigt auch, worauf es dann ankommt, nämlich einen zweiten Mann, der die Partei kennt, einen Wehner eben.

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ludna 15.02.2018, 15:32
9. Frau Nahles hat kein Sitzfleisch ??

wenn einen Spitzenpolitiker (in) etwas auszeichnet, dann Sitzfleisch. Und die Fähigkeit, in jeder Umgebung authentisch zu wirken.

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