Forum: Politik
Begriff "völkisch": AfD-Chef Meuthen distanziert sich von Petry
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AfD-Chefin Frauke Petry will den Begriff "völkisch" wieder positiv besetzen. Nun kontert ihr Ko-Vorsitzender Meuthen.

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oberallgaeuer 23.09.2016, 17:16
1. Das ist doch Methode.

Frau Petry bedient den ganz rechten Rand zusammen mit Herrn Höcke und Herr Meuten relativiert das wieder, um die moderateren Wähler bei der Stange zu halten. Und das funktioniert ja auch.

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artifex-2 23.09.2016, 17:24
2. Wäre

sehr schön wenn sich der professorale Widerstand in Person des Prof. Meuthen , wie die Herren Lucke , Henkel , Starbatty endlich vom ( Partei) Acker machen würden . Dieses ewige Intrigieren dieses Profilneurotikers widert einen nur noch an . Ein AdF Wähler!

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bold_ 23.09.2016, 17:25
3. Begrifflichkeit

""Ich bin der Meinung, dass diese Begrifflichkeit nicht rehabilitierbar ist, sie ist kontaminiert", sagte Meuthen"
Tja, "das Wort" oder "der Begriff" wäre natürlich zu trivial.

Aber "rehabilitieren"? Ja, geht's noch???

Politiker leben vom und mit Reden, aka Labern. Die AFD hat - scheinbar - eine einfache Sprache gefunden, mit der sie das Volk in seiner Gesamtheit ansprechen wollen (also das gesamte Volk), aber dieser Meuthen scheint ein Abweichler zu sein.
Noch hat die AFD ein Jahr Zeit, um Kanzlerin und Bundespräsident zu stellen...

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egoneiermann 23.09.2016, 17:34
4.

Zitat von oberallgaeuer
Frau Petry bedient den ganz rechten Rand zusammen mit Herrn Höcke und Herr Meuten relativiert das wieder, um die moderateren Wähler bei der Stange zu halten. Und das funktioniert ja auch.
Jo, und das Gleiche sagt ja auch der Hofreiter im Artikel, wieder nicht ganz gelesen? Die Frage ist nur, ob das auf die Dauer gut geht, irgendwann muss die Partei auch mal zu bestimmten Fragen klare Antworte geben und dann muss sich sich überlegen, ob die ostdeutsche Glatze bedient werden soll oder der westdeutsche Rechtskonservative.

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spiegelobild 23.09.2016, 17:36
5. trollig

Keine Ahnung, was diese Diskussion um das "Völkische" bringen soll. Der Begriff ist völlig aus der Zeit gefallen und gehört zum Sprachgebrauch einer Epoche, die uns fremd ist wie viele andere antiquierte Begriffe auch.
Die AfD sollte sich lieber um die aktuellen und realen Probleme der Menschen in diesem Lande kümmern, statt solche trolligen Diskussionen anzustoßen.

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-!- 23.09.2016, 17:38
6. Das ist vielleicht Methode...

Das ist vielleicht Methode, genau wie bei allen anderen Parteien. Beispiele gibts da ja wohl ohne Ende.

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Renée Bürgler 23.09.2016, 17:42
7. Der Begriff

Vielleicht müsste man einen anderen Begriff verwenden, um die Sache, um die es geht, adjektivisch zu benennen.

Die Frage ist doch, ob Politik für das eigene Volk oder für für Andere gemacht wird.

Früher hat man, um das Eigene zu bezeichnen, den Begriff "völkisch" verwendet. Oder es wurde von der "eigenen Nation" gesprochen. Synonomym zu "völkisch" wurde auch "deutschnational" verwendet.

Vielleicht sollten wir heute einfach von "deutsch" reden. Wenn wir eine Politik benennen wollen, die das Eigene priorisiert, könnten wir diese Politik einfach als "deutsch" benennen. Völkisch und deutsch-national sind verbraucht, sind kontaminiert.

Der Begriff "deutsch" hätte speziell gegenüber dem Begriff "völkisch"´ den Vorteil, dass aus ihm auch direkt hervorgeht, welches Volk gemeint ist - Das deutsche eben. "Völkisch" könnte ja auch irgend ein anderes Volk meinen.

Insofern war der Begriff "völkisch" eigentlich schon immer unklar, schwammig und unbrauchbar.

Wir brauchen den Begriff "völkisch" nicht. "Deutsch" reicht.

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kenterziege 23.09.2016, 17:44
8. Haben Sie Probleme mit Akdemikern?

Zitat von artifex-2
sehr schön wenn sich der professorale Widerstand in Person des Prof. Meuthen , wie die Herren Lucke , Henkel , Starbatty endlich vom ( Partei) Acker machen würden . Dieses ewige Intrigieren dieses Profilneurotikers widert einen nur noch an . Ein AdF Wähler!
Frau Petry bedient die Ost-Schiene. Herr Meuthen hingegen das bürgerlich Lager des Westens. Bei den Bundestagswahlen kommt es auf die Durchdringung im Westen an. 22% in Mecklenburg-Vorpommern mögen ganz eindrucksvoll sein - aber das ist ja kein Stimmenvolumen. Die Intelligenz von Lucke, Starbatty und Henkel ist unbestritten. Aber es gibt schon proletarische Neider eines gewissen akademischen Status'. Nicht umsonst versuchen die Leute zu einem gefakten Dr.-Titel zu kommen!
Etwas anderes ist die Fähigkeit eine Partei zu führen. Das haben die Professoren oft Schwierigkeiten. Trotzdem habe ich lieber Umgang mit den etwas Gebildeteren!

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RudiRastlos2 23.09.2016, 17:44
9.

Die einzige Chance der AfD sich dauerhaft in der politischen Landschaft zu etablieren ist, wenn man sich eindeutig von Rechtsradikalismus und dessen Sprache distanziert. Insofern die Partei mit Petry keine Zukunft, will sie langfristig überleben, muss sie sich Petry entledigen. Ob das gelingt wage ich zu bezweifeln.

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