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Bei Chaos-Brexit: Briten drohen Lebensmittel- und Benzin-Engpässe
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Kollaps der Häfen, harte Grenze zu Irland, steigende Sozialkosten: Die britische Regierung erwartet laut einem Medienbericht chaotische Zustände, wenn es zu einem No-Deal-Brexit kommt. Dabei steuert Premier Johnson genau darauf zu.

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traumglauben 18.08.2019, 07:41
1.

Es kann keine Nachverhandlungen geben. Die Briten müssen endlich aufwachen und sich den von ihnen eingeleiteten Tatsachen stellen. Vorbei die Zeiten des Rosinenpickens und der Forderungen.

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the lucky one 18.08.2019, 07:43
2. Brexit 2.0

Hatten wir diese Meldung nicht bereits im Frühjahr unter dem Brexit 1.0 von May?

SPON sollte die Meldung gut aufbewahren - die kann man bestimmt noch öfters verwenden!

Persönlich glaube ich auch nicht an den Brexit 2.0. Vielleicht eher 2000.0!?
Oder wahlweise, bis die EU von den ganzen Verhandlungskosten und Kollateralschäden pleite ist.

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mark e. ting 18.08.2019, 07:46
3. alter Hut

das hört sich so an als ob das UK da jetzt erst drauf kommt, dabei ist das doch nichts neues. vor solchen Engpässen und Problemen ist doch schon vor den vorigen Austrittsterminen gewarnt worden. das ist aber das Problem des UK. lasst sie endlich gehen, dann sehen sie was sie davon haben. in 10 Jahren können sie dann wieder einen neuen Aufnahmeantrag stellen - dann aber ohne die ganzen Sonderprivilegien, die sie heute haben. das ist dann auch futsch. auf geht's, jetzt bitte erst mal raus mit euch und keine Rückzieher oder Aufschübe mehr.

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soerensen 18.08.2019, 07:49
4. Ich erwarte schnellstmöglich unser rumpelstilzchen

wie er erklärt,unter Ignorieren jeglicher Realität, wie diese Meldung eine von der EU gemachte Panikmache ist und in Wirklichkeit alles supidupi wird. Leg los...

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jjcamera 18.08.2019, 07:49
5. Referendum

Die Folgen des Brexit (chaotische Zustände, Engpässe bei Medikamenten und Lebensmitteln) wurden 2016 ausführlich publiziert. Auch oder vor allem in England. Die Briten haben sich nicht in ein Abenteuer mit unbekanntem Ausgang gestürzt, sondern die Nachteile eines Brexit bewusst und wissend in Kauf genommen, um ihren eigenen Weg zu gehen.
Leider ist die Hoffnung der EU, dass eine Mehrheit in Großbritannien zur Besinnung kommt, nicht aufgegangen. Wirkliche Kenner dieses Landes haben das aber schon immer prognostiziert. Höchste Zeit, dass wir, vor allem Deutschland und Frankreich, uns vor den Folgen des Brexit retten, nicht die Briten.

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iasi 18.08.2019, 07:50
6. Draaaama

Dies sind wahrscheinlich Worst-Case-Szenarien, die eben auch durchgespielt werden. Nur aufgrund eines EU-Austritts soll es also im Land von BP und Shell zu einem Mangel an Benzin kommen? Sollte GB wirklich Einfuhrzölle auf Produkte aus der EU erheben - was einzig eine Einscheidung der Briten wäre - können unsere deutschen Pharmakonzerne eben weniger Medikamente in GB absetzen. Die Konkurrenz z.B. aus den USA würde es freuen. Entweder die EU verhandelt mit GB oder muss die Briten eben ohne Deal gehen lassen. Nach einem No-Deal-Brexit werden die Verhandlungen dann wieder beginnen und die EU einen eher schlechteren Stand haben. Denn:
1. Besteht sowieso ein Handelsungleichgewicht zwischen GB und der EU.
2. Die USA sind sicherlich gerne bereit, den Briten mit Waren "auszuhelfen", die bisher aus der EU kamen.
3. Die Briten könnten die noch ausstehenden Zahlungen an die EU in Frage stellen - schließlich sind die Briten Nettozahler.

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appenzella 18.08.2019, 08:01
7. PM Margaret Thatcher

forderte eine Sonderbehandlung für Großbritannien und bekam sie, die Sonderkonditionen (I want my money back).
Der "Alles oder Nichts" PM Boris Johnson wird in GB daran gemessen werden, ob und was er an Sonderkonditionen erhält - und das hängt davon ab, ob die Verhandler auf EU-Seite einknicken. Werden sie? Nun, man wird sehen, wie groß die Ängste vor der Sonderwirtschaftszone USA/GB sind. Zwei pathologische Lügner haben sich da gefunden, und wenn der eine Lügner dem anderen Lügner seine Versprechungen von "fantastischen Deals" glaubt, ist er wohl nicht so intellent, wie er von sich annimmt..
Shakesbeer würde die Stirn in ernste Falten legenund erklären, "there is something rotten in the states of the new alliance", und wir, die Kontinentaleuropäer können von unserem Logenplatz das britisch-amerikanische Drama genießen.
Ist die Taktik von Donald Trump (divide et impera) nicht ziemlich veraltet? Jedenfalls kennen die Eurpäer der EU dieses Vorgehen seit mehr als 2000 Jahren und können sich wappnen - wenn sie ein Rückgrat haben oder hätten. Haben sie eins?
Man wird sehen!
der appenzella

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RioTokio 18.08.2019, 08:01
8.

Es drohen Engpässe?
Bei Lebensmitteln?
Wird der französische Camembert und der original schwarzwälder Schinken knapp?
Sind Länder ohne die EU von der Benzinversorgung abgeschnitten?
Selbst wenn.
Es wird etwas ruckeln, ein paar anfängliche Zollprobleme geben, dann ist die Sache ausgestanden.
Wir Deutschen sollten uns Sorgen machen wie es in der EU ohne die Briten weiter geht. Immerhin verlieren wir nun auch die Sperrminorität von 35% gegen Entscheidungen der südeuropäischen Länder.
Die EU wird für uns zur Transferunion mit all den teuren Konsequenzen.

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dasfred 18.08.2019, 08:04
9. Wenn es nur endlich vorbei ist

Mit einem vorübergehender Mangel werden die Briten schon klar kommen. Wer genug Geld hat, bekommt weiterhin alles und die Anderen sind Verzicht gewohnt. Ob sie dann die Regierung um Johnson dafür abstrafen, oder einsehen, dass sie genau diese Situation selbst verschuldet haben, wird die Zeit zeigen. Gespannt bin ich nur auf das absolut beste Handelsabkommen mit Trump. Da platzt dann die nächste Hoffnungsblase. Wenn einige Lebensmittel knapp werden, erinnern sich die Alten sicher, dass man in schlechten Zeiten Spam auch essen kann, wenn ich an den Monty Python Sketch erinnern darf.

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