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Bei Vereidigungszeremonie: Trump entschuldigt sich bei Kavanaugh
DPA

Brett Kavanaugh, dem drei Frauen sexuelle Übergriffe vorwerfen, sei "furchtbares Leid" widerfahren. Das sagte nun US-Präsident Trump - er entschuldigte sich im Namen der Nation bei dem neuen Supreme-Court-Richter.

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M._Kohlhaas 09.10.2018, 07:49
10.

Zitat von Hardisch
Haben wir diese Geschichte nun endlich hinter uns?? Ich darf daran erinnern, dass wir nicht Teil der USA sind und weiß sowieso nicht, warum wir medial dermaßen mit dieser Story bombardiert wurden!
Wir sind Teil der Welt und in der spielen die USA eine große Rolle. Wenn es Sie nicht interessiert, lesen Sie es nicht. Andere interessiert es.

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brehn 09.10.2018, 07:53
11. meine Güte

Zitat von Hardisch
Haben wir diese Geschichte nun endlich hinter uns?? Ich darf daran erinnern, dass wir nicht Teil der USA sind und weiß sowieso nicht, warum wir medial dermaßen mit dieser Story bombardiert wurden!
Immer wieder dieselbe Leier. Wenn Sie das Thema nicht interessiert, lesen sie es einfach nicht. Wo ist nun das Problem? Es gibt genügend andere Themen welche hier ebenso abgedeckt werden und wenn diese Sie auch nicht interessieren, dann gibts auch noch genügend andere Portale.
Nehmen Sie einfach zur Kenntnis, das einige Leute sich eben für eine Vielfalt an Themen und Themenbereichen interessieren, auch, wenn diese diejenigen nicht unbedingt direkt betreffen.

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Draw2001 09.10.2018, 08:04
12. Es ging darum: Wie funktionieren Machtverhältnisse?

Dieser Artikel - am Beispiel der Wahl eines Richters auf Lebenszeit am obersten Gericht der USA - beleuchtet die Motivation der wählenden Politiker. Jemand - der scheinbar die Interessen der z.Z. herrschenden Partei vertritt - soll auf einen bestimmten Posten gehoben werden. Auch wenn sich dann im Laufe des Verfahrens zeigt, dass derjenige u.U. dafür nicht geeignet ist, blenden diese Abgeordneten (also die Republikaner) jede Kritik aus, um diesen Kandidaten durchzusetzen. Man muss dazu wissen, dass für dieses Verfahren es früher eine 60 zu 40-Regelung gegeben hat, die dann leider abgeschafft wurde. Das Ergebnis sehen wir jetzt: Ein sogenannter „Wunschkandidat“ kann durchgeschleust werden.

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K:F 09.10.2018, 08:04
13. Rassismus a la Amerika

Umgekehrte Dikriminierung. Aus Tätern werden Opfer. Segregationisten beherrschen das seit 500 Jahren.

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mel80 09.10.2018, 08:05
14. Nun

Zitat von Hardisch
Haben wir diese Geschichte nun endlich hinter uns?? Ich darf daran erinnern, dass wir nicht Teil der USA sind und weiß sowieso nicht, warum wir medial dermaßen mit dieser Story bombardiert wurden!
Es soll damit heissen, die USA und die bösen, vergewaltigenden, weissen (cis) Männer sind überall, auch hier in Deutschland. Der Mann an sich ist ja das Böse....

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helmut.alt 09.10.2018, 08:16
15. Diese Me Too Debatte ist doch nur noch peinlich,

wenn Kandidatinnen behaupten, dass sie vor 10, 30 oder 50 Jahren sexuell belästigt wurden. Es wäre angebracht ALLEN fiktiven oder realen Opfern der Vergangenheit eine deadline einzuräumen, z.B. bis zum 1.1.2019, um solche Vorkommnisse öffentlich zu machen und anzuzeigen. Dann muss Schluss sein. Spätere Anklagen wären dann als Lügen, Intrigen oder Unterstellungen einzustufen.

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koch-51 09.10.2018, 08:17
16. Es geh nicht nur um Kavanaugh

Wieso, nachdem die "Schlacht geschlagen" ist, plötzlich ein neuer "Spin" in der Berichterstattung? "Tatsächlich ließen sich die Missbrauchsvorwürfe in keine Richtung eindeutig aufklären." - Bisher war doch die Frage nach der Glaubwürdigkeit eindeutig beantwortet worden, Frau Ford war glaubwürdig, Kavanaugh nicht. SPON sollte jetzt keinen Rückzieher machen, sondern auf der Linie von New York Times, CNN usw. bleiben. Diese wollen den Schwung der Kampagne für den Kampf gegen Trump bei den Wahlen im November nutzen, genau so wie Trump es jetzt ja auch massiv tut, wenn er auf die Tränendrüse drückt. Es ging ja nie um die Eignung von Kavanaugh als Person oder Richter, es ging und geht um die Machtfrage und den Kampf um die Deutungshoheit und das nicht nur in den USA. In den Zeiten von Trump, Brexit und AfD müssen halt auch die linksliberalen Medien die "Samthandschuhe" ausziehen, anders geht es nicht. Wer sich nur verteidigt, begibt sich in eine Defensivposition und zeigt somit Schwäche.

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Dark Agenda 09.10.2018, 08:19
17. Komplett durchschaubares Manöver.

Zitat von c.weise
Der Versuch Bewerber für hohe Ämter durch 20-30 Jahre alte Vorwürfe zu belasten ist unredlich, wenn diese Vorwürfe zum ersten Mal erhoben werden. Die "me too" Bewegung ist zu Recht an eine Grenze gestoßen.
Sowas lässt sich nach 20 Jahren nie be- oder entkräften.
Hätten die Demokraten lieber eine politische Kampagne gemacht z.B. Abtreibung aber dann hätte man wohl auch keine massive Gegenbewegung hinbekommen.
Im übrigen muss man im Rechtsstaat erst Schuld nachweisen und nicht die Unschuld bevor man in den Medien Leute denunziert.
Gilt für alle Parteien und Vorwürfe.

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matthias_reimann 09.10.2018, 08:22
18. Ich habe mir das Hearing gegeben

Und ich muss sagen, das ganze riecht und stinkt von vorne bis hinten.
Diese Frau, die die Anschuldigungen geäussert hat (Ford) wirkt völlig unsicher, teilweise sogar verwirrt. Sie hat zahlreiche, psychische Probleme wie Flugangst, PST, Depressionen und kann sich an eine Vielzahl von Details, Örtlichkeiten und Handlingen nicht errinnern. Sogar ihre beste Freundin (Lealand Kaiser) die in dem Haus, bei dieser Begegnung dabei gewesen sein soll:
1) Richter Kanaugh nicht kennt (Mrs. Ford also widerspricht
2) Bekundet, Kananaugh noch nicht mal zu kennen.

Darüber hinaus hat sie die Sache bis 2012 angeblich niemanden erzählt und hat sich erst an die Öffentlichkeit gewand als sie hörte,
dass Kavanaugh SC-Richter werden sollte. Es war ihr also vorher nicht wichtig das zu verfolgen.

Darüber hinaus hat Kavaugh in all den Jahren in der er für die
US-Regierung in hohen Positionen gearbeitet hat 6.x ! Komplett
Durchleuchtungen des FBI mit bravour bestanden, inkl. der vom
politischen Gengner verlangen siebten FBI-Überprüfung durch das
FBI die widerum nichts ergeben hat.

Letztendlich steht das Wort von Mrs. Ford gege das von Mr.
Kavanaugh und da nicht ein beschuldigter seine Unschuld beweisen muss, sondern die Beschuldigeren seine Schuld beweisen muss (zumindest in einem Rechtsstaat -> Unschuldsvermutung) ist die Klage zurecht abzuschmettern.

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Phleon 09.10.2018, 08:37
19.

Tja, da sind wir nun. Nun ist auch das Verfassungsgericht vertrumpt.

Wie war es damals? Viele Menschen dachten, hey warum sollen wir Trump nicht eine Chance geben?! Ja er ist ein bisschen rechts, aber er kennt sich doch mit Geld aus! Schau wie reich er ist! Er wird uns auch reich machen! Was soll schon groß passieren!! Er wird uns Wohlstand bringen! Wir wollen wieder eine starke Nation sein!

Es soll uns eine Lehre sein, den Menschen die Führung zu überlassen die jetzt schon kreischen: "Wenn wir erst an der Macht sind...!"

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