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BER-Chef Mehdorn: Der Illusionskünstler
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Wenn's nicht vorangeht? Sind stets die anderen schuld! Hartmut Mehdorn hatte gute Chancen, als er vor einem Jahr die Leitung des Pannenflughafens BER übernahm. Längst aber ist er zum Teil des Problems geworden.

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spmc-12653168937531 11.04.2014, 20:27
40. Selbstverliebt...

Wir haben es hier mit einem extrem narzisstisch geprägten und selbstverliebten, kritikresistenten Mann zu tun, der nichts aber auch gar nichtsPositives in seinen Tätigkeiten bewirkt hat. Da dies allen Verantwortlichen bekannt war, kann man ihn noch nicht einmal verurteilen.
Nicht er ist dumm sondern die, die ihn geholt haben.

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zinobln 11.04.2014, 20:34
41. Mehdorn war unbelastet...

von der pannenreichen Vergangenheit des BER. Dafür war er aber belastet u.a. von "Der Bahn" und "Air Berlin". Der Taschenspieler M. darf aber weiter die belasteten Taschenspielerpolitiker faszinieren...Geld spielt bei diesen ganzen Politikprojekten schließlich keine Rolle...ähnlich wie bei der Bankenkrise. Der Steuerzahler hält hin...und Uli sitzt gerade. In diesem Punkt sollte er nun wirklich eine Vorbildrolle zugeschrieben bekommen, oder besser als Beispiel für die Taschenspieler gelten...was mit diesen gemacht werden sollte.

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emobil 11.04.2014, 20:40
42. Wenn doch wenigstens...

Zitat von sysop
Wenn's nicht vorangeht? Sind stets die anderen schuld! Hartmut Mehdorn hatte gute Chancen, als er vor einem Jahr die Leitung des Pannenflughafens BER übernahm. Längst aber ist er zum Teil des Problems geworden.
einer der verantwortlichen leitenden und Aufsicht-führenden Darsteller den Mut hätte, sich hinzustellen und Verantwortung für dieses unglaubliche Desaster zu übernehmen. Heutzutage entschuldigt sich doch jedermann bei jedem für alles mögliche. Nur in Berlin-Brandenburg offensichtlich nicht. Und schon gar nicht WoWi und Mähdorn, die grinsen oder bellen einfach alles von sich weg.
Das ist das eigentlich Erbärmliche!

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kölschejung72 11.04.2014, 20:48
43. Lasst mal den Mehdorn in Ruhe

Ich kann nicht beurteilen, was Mehdorn tut oder nicht tut. Fakt ist aber, dass das Projekt BER von Beginn an diletantisch geplant wurde, dass die Menschen belogen wurden, dass der Flughafen mit dem Fluglärm kein Segen für Berlin ist und wenig Akzeptanz hat und man mit den zwei (drei) vorhandenen Fluplätzen noch Jahrzehnte ausgekommen wäre.

Nur Großmannssucht der Politik unbedingt Direktflüge in die ganze Welt haben zu wollen, obwohl die Wirtschaftshauptstadt Frankfurt das alles abdeckt und der Zeitverlust bei einem Flug über Frankfurt, Amsterdam oder London kaum ins Gewicht fällt.

Wenn man gegen alle Vernunft baut, dann darf man sich über den Zorn der Dauerbezahler nicht wundern.

Und Mehdorn ist da nur ein kleines Rädchen im Karusell aus Filz und Inkompetenz.

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stockfisch1946 11.04.2014, 20:51
44. Man hat ihn genommen,

weil es keiner sonst machen wollte, und sie werden ihn behalten, weil sie keinen anderen kriegen. Und so werden seine Majestät weiter schlaue Leute rausschmeissen und dumme Geschichten erzählen. Es ist ein modernes Märchen. Und wenn er nicht gestorben ist, macht er das noch in hundert Jahren. ...

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Brennstoff 11.04.2014, 21:14
45. Erinnert sich noch jemand?

Zu Beginn seines Aufsichtsratspostens trat einer der leitenden Mitarbeiter sinngemäß mit dem vernünftigen Vorschlag an Hrn. Mehdorn heran, doch zunächst einmal eine gründliche Analyse der Fehler des Flughafens vorzunehmen und danach die ermittelte Liste nach und nach abzuarbeiten. Auf die Frage, wie viel Zeit eine solche Analyse in Anspruch nehmen würde, soll der Mitarbeiter den Zeitraum von einem halben Jahr genannt haben. Wenn ich mich recht erinnere, war Hrn. Mehdorn dass zu viel, er lehnte ab und feuerte den Mitarbeiter später.
Nach meiner Beobachtung stümpert Hr. Mehdorn seit dem ein wenig in dem Projekt herum, verschlimmbessert es allenfalls und kommt keinen cm vom Fleck. Das Licht brennt übrigens immer noch rund um die Uhr!
Toll, da hätten wir die Angelegenheit auch der Mohrrübengruppe vom Nikolaus-Kindergarten überlassen können. Die hätten wenigstens einen Heidenspaß bei der der Sache gehabt und das Geld für Gummibärchen, Eisbomben und Schoko auf den Kopf gehauen. Dafür hätte ich Verständnis gehabt! ;D
Mehr Schaden als Hr. Mehdorn hätten die auch nicht anrichten können.

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lady_gacker 11.04.2014, 21:17
46. Selbst das nicht...

Zitat von kael
....teamunfähige Diktatoren sind vielleicht für Frittenbuden geeignet, nicht aber für miliardenschwere Großprojekte
Ich fürchte, auch das wäre schiefgegangen! Es handelt sich hier um eine genauso unfähige wie überhebliche Persönlichkeit, die keinen Sachverstand neben sich duldet. Der hätte selbst die einzige Pommesbude in bester Lage am Hauptbahnhof in den Ruin getrieben, indem er zuerst den Grillmeister feuert und dann versucht, den Leuten schon mal kalte Würste anzudrehen...
Unglaublich, dass dieser Typ "Manager" immer wieder in solche Positionen kommt!

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selfmademan 11.04.2014, 21:25
47. Mehdorn oder Abriss

Das Herr Mehdorn an der aktuellen Situation bei BER Teil des Probens sein soll, kann ich - aus beruflicher Nahbetrachtung - nicht bestätigen. Unabhängig davon, dass man in 12 Monaten nicht durch einen neuen Chef eine verplante Großbaustelle "wunderheilen" kann, die gerade ihre gesamte Planung gefeuert hat, war die Mehdorn'sche Idee, den Flugplatz in mehreren "Sprints" "hochzufahren" für mich sehr plausibel, um die verfahrene Planungs- und Bausituation schrittweise zu entspannen und Teilerfolge zu erzielen. Die Komplexität des Verfahren und der aktuellen Situation ist zu hoch, als sie irgendeine Einzelperson noch verstehen könnte. Deshalb kann es heute auch keine endgültigen Aussagen zu Geld und Zeit geben. Mehdorn weigert sich zu lügen. Das ist Schade für Medien und Politik aber gut für BER. An den aktuellen Verzögerungen sind die Bauvorschriften, überzogenen interpretiert durch die obere Baubehörde des Kreises sowie weitere juristische Verfahrenshindernisse in Bezug auf die planfestgestellte Inbetriebnahme gepaart mit populistischen Lärmschutz-Zusatzwünschen, vertreten durch die Landesregierung von Brandenburg erheblich mehr schuld, als Herr Medhorn. Wenn es der Herr Mehdorn nicht schafft, dann wird es auch niemand sonst schaffen. Die Lähmung am BER geht meiner Ansicht nach zu großen Teilen von inflexiblen Brandenburger Verwaltungsjuristen und der dortigen Regierung aus, die, so meine Beobachtung, den Berliner Flugplatz überhaupt gar nicht will, dafür nur Lippenbekenntnisse abgibt und tatsächlich behindert, wo immer es auch nur möglich ist.

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braman 11.04.2014, 21:43
48. Gesetz gegen Steuerverschwendung

Zitat von ralfrichter
ist die Abkürzung für "Bald eine Ruine",Ich glaube abreissen und Neubauen kommt billiger. Es müsste dringend ein Gesetz gegen Steuerverschwendung her aber da hackt die Krähe der anderen ja kein Auge aus.Wenn private Firmen so arbeiten würden wären sie schneller Pleite als man schauen könnte. Es ist ein Witz was da vor sich geht...
Ja, ein Gesetz gegen die Verschwendung von Steuergeldern wäre angebracht.
Der Auftraggeber "Staat" sollte die Möglichkeit haben, gegen die Firmen, die die höheren Kosten verursachen, gerichtlich vor zu gehen.
Diese Firmen geben unrealistisch niedrige Angebote ab um so das Projekt finanzierbar erscheinen zu lassen. Dann, wenn die Arbeiten weit genug fort geschritten sind, dann kommen die Nachforderungen weil dies (leider) laut den Verträgen möglich ist und die staatlichen Stellen müssen zahlen um einen Totalverlust zu vermeiden.
Der Steuerzahler wird auf diese Art geschröpft und die Unternehmen verdienen (erpressen) sich eine goldene Nase.
Dies gilt zwar nicht für alle Projekte, aber doch für viele, besonders aber für schwer überschaubare Groß-Projekte.
Kosten-treibend sind allerdings auch Änderungswünsche des Bauherren während der Bauphase, ist aber meist der kleinere Teil der Kostenexplosion.

MfG: M.B.

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braman 11.04.2014, 21:49
49. Der Schuss

Zitat von hobbyleser
...hat offenbar den Schuss nicht gehört. Natürlich war es absehbar, dass er auch hier auf voller Front versagen wird, so wie auch schon bei seinen letzten zwei Jobs.
Herr Mehdorn, ein Anwender der schnellen Jobrotation, wird wohl nie begreifen, das (Fach-) Leute bei größeren Projekten nicht so einfach ersetzbar sind weil es doch einer längeren Einarbeitungszeit bedarf um kompetente und vor allem sachdienlich richtige Entscheidungen treffen zu könne.
Ein Großprojekt zu planen und zu leiten ist etwas anderes als Spargel stechen im April. Das ist zwar anstrengend und auch nicht ohne, aber in zwei Tagen kann mans (oder ist wieder weg)

MfG: M.B.

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