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Berater der AfD: Die merkwürdigen Geschäfte von Insa-Chef Binkert
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Das Institut Insa erklärte die AfD in einer Umfrage jüngst zur drittstärksten Partei. Gleichzeitig aber ist Geschäftsführer Binkert an einem Unternehmen beteiligt, das die Thüringer AfD-Fraktion in inhaltlichen Fragen berät.

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hapeschmidt2 22.12.2015, 15:48
1. 10,5 %

10,5 %. Soll der Artikel jetzt suggerieren, dass die Zahlen vom Institut Insa falsch waren? Weil der Geschäftsführer an einem Unternehmen beteiligt ist, welche die AfD berät?
Nur mal so. Im aktuellem ARD Deutschland-Trend von infratest dimap liegt die AfD bei 10%.
Die Zahlen sind wohl stimmig.

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kappelc 22.12.2015, 15:50
2. Was soll das?

Ist das wirklich eine Aufregung wert? Weil die AfD mal kurz bei 10,5% stand? Was nur 0,5% mehr ist, als derzeit im ARD-Deutschlandtrend! Sind wir deswegen schon im Panikzustand? Übrigens lag die AfD auch bei Insa im Spätsommer bei 3-4%. Die Insa-Vorhersage von 5% zur letzten Bundestagswahl war von allen Instituten am nächsten dran! Was soll die gespielte Aufregung? Kann man dann Forsa als Gegenbeispiel ran ziehen. Es gibt keinen Institutsleiter, der seine Abneigung gegen die AfD so offen auslebt, wie Forsa-Güllner!

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Strichnid 22.12.2015, 15:51
3. ...

Es braucht nicht die AfD um zu wissen, dass INSA unseriös ist.

Dafür genügt es, dass die BILD sich ihrer Ergebnisse bedient. Ein rechtes Schmierblatt veröffentlicht Umfragen eines rechten Meinungsmachers - so what?

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ex2012 22.12.2015, 15:55
4. Fragwürdig, aber hilfreich...

Mir persönlich sind lieber geschönte oder optimitische Umfragewerte seitens der AfD lieber, als soloche die den Rechtsradikalismus und Rechtspopulismus herunterspielen. 10% Menschen die neonaziähnlich denken in Deiutschland und im deutschen Bundestag vertreten sein könnten. Da sollten sich einige Politiker fragen, woher das kommt. Wer in Medien und Politik hetzt auch in etablierten Parteien und in Boulevard-Medien gegen Flüchtlinge?

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kappelc 22.12.2015, 15:59
5. Wirklich?

Weil die AfD mal kurz bei 10,5% stand? Was nur 0,5% mehr ist, als derzeit im ARD-Deutschlandtrend! Übrigens lag die AfD auch bei Insa im Spätsommer bei 3-4%. Die Insa-Vorhersage von 5% zur letzten Bundestagswahl war von allen Instituten am nächsten dran! Wozu die Aufregung? Kann man dann Forsa als Gegenbeispiel ran ziehen. Es gibt keinen Institutsleiter, der seine Abneigung gegen die AfD so offen auslebt, wie Forsa-Güllner!

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Tiberias 22.12.2015, 15:59
6. Haarspalterei

Was interessiert es schon, ob die AfD bei 10% oder 10,5% liegt? Es ist erschreckend, dass eine Partei, die immer unverhohlener rechtsradikal agiert und alle gemäßigten Mitglieder nach und nach vergrault, von jedem zehnten Deutschen gewählt würde.

Ich bin aber recht sicher, dass es sich hierbei, wie auch schon bei der Piratenpartei, um einen kurzfristigen Hype handelt, welcher durch die aktuelle Flüchtlingskrise befeuert wurde. Durch einen ähnlichen Hype wurde in BaWü kurz nach Fukushima ein grüner Ministerpräsident gewählt.

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tageskolumne 22.12.2015, 16:02
7. Wenn heute Wahlen wären

...dann hätte die AfD vermutlich weit mehr als 10% oder was immer die Institute sagen. Nicht aus Überzeugung, sondern aus reinem Protest gegen die unfassbare Politik in Berlin, die gegen rechtsstaatliche Prinzipien und geltendes EU-Recht verstößt.

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abby_thur 22.12.2015, 16:05
8. Neutral ist die INSA nicht ganz

Wenn auch nur zu 50% an der Do beteiligt wurden aber in der Vergangenheit Gesprächsrunden mit zufällig ausgewählten Personen zur AfD(damals noch zu Bernd Lucke) gemacht.
Damit kann er sich also nicht 100% distanzieren.

Aber: die telefon. Umfragen werden von Studenten und Mini-Minijobbern gemacht, sind also im Kern neutral. Was daraus aber gemacht wird. Hm.

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traurigeWahrheit 22.12.2015, 16:07
9. Seien wir ehrlich:

Meinungsumfragen geben sehr häufig den Wunsch der Institute wieder. Bei Insa wird die AFD vielleicht ein, zwei Punkte besser bewertet, bei Forsa (SPD nah) wird die AFD grundsätzlich ein, zwei Punkte schwächer bewertet.
Wenn man das Insa und Forsa Ergebnis zusammen addiert und anschliessend durch zwei teilt, kommt das richtige AFD Ergebnis raus. Also liegt die AFD genau zwischen Binkert und Güllner. Wo ist das Problem?

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