Forum: Politik
Berateraffäre im Verteidigungsministerium: Leitender Beamter wollte belastende Akten
Stefan Sauer/DPA

In der Berateraffäre muss Ursula von der Leyens Ministerium neue Unregelmäßigkeiten einräumen. Nach SPIEGEL-Informationen versuchte ein leitender Beamter, Akten mit frisierten Beraterabrechnungen zu entfernen.

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susybntp11-spiegel 09.05.2019, 19:29
120. Oooch wie süß,

gegen ihn wurde ein Disziplinarverfahren eingeleitet, versuchte Beseitigung von Beweismaterial, Untreue, Korruption und was noch? Warum sitzt der noch nicht in U-Haft?

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three-horses 09.05.2019, 19:34
121. Alle ehrenhaft.

Zitat von jpinfact
Warum werden die Beratungsgesellschaften geschützt! Hier liegt offensichtlich ein gemeinschaftlicher Betrug vor! Wann geht es den Beratern an den Kragen oder kommen die einfach ungeschoren davon.
Beratungsgesellschaften haben nicht betrogen...die Leistung war eher
für die Katz...aber vor Ort sind die gewesen. Irgendwie. Wenn man es nicht kontrolliert weiß man es auch nicht. Auch eine Bestechung ist schwer zu beweisen. Eine Visa Card ist die Plastik Tüte oder Koffer von Gestern...oder eine ganz legale Überweisung an Verwandte nach Übersee.

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conrath 09.05.2019, 19:40
122. Wir unterliegen wohl inzwischen. ..

...angesichts der täglichen Trump-Skandale und nun derer der Frau vdL und anderen, dem sog. " boiling frog" Phänomen. Will sagen, man gewöhnt sich an alles. Die BW ist ein S.......en. Jetzt angesichts dessen nicht den Fehler machen, noch mehr Geld in dieses Loch zu werfen. Es handelt sich um Steuergelder. Absonsten erwarte ich weitere Aufklärung und Aufdeckung weiterer Skandale. Aus welchem Interesse heraus wurde in diesem Fall manipuliert? - Sicherlich nicht (nur) um die dringende Sache der IT beschleunigt voranzubringen. Also warten wir einmal ab. Da gibt es noch viel, was ans Tageslicht kommen kann und soll.

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Pfaffenwinkel 09.05.2019, 19:43
123. Was ist denn nur in diesem Ministerium los?

Das grenzt ja an kriminelle Machenschaft. Verantwortlich hierfür ist VdL, die aber gar nicht daran denkt, endlich die Konsequenzen zu ziehen und ihren Stuhl einem fähigen Politiker zu überlassen.

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ddcoe 09.05.2019, 19:43
124. @84. Ihr Argument

könnte ich teilen, wenn die Ministerin erst kurz im Amt wäre. Aber sie war es selbst, die den Beraterwahnsinn eingeführt hat - das ist keine Erblast vom Vorgänger.

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three-horses 09.05.2019, 19:43
125. Die legale Wege.

Zitat von gunpot
Ich arbeite in meinen alten Tagen selbst als Consultant und kann diese Praxis nur bestätigen. Deshalb hätte der Beamte sich ruhig verhalten müssen, indem der die Sache auf sich zukommen lässt. Wahrscheinlich steckt aber mehr dahinter. Wahrscheinlich Vorteilsannahme. Mal alle seine Konten auch die seiner Angehörigen überprüfen, wenn das nicht schon geschehen ist. Bringt vielleicht auch nichts, da hier in der Regel in cash von Hand zu Hand vorgegangen wird. Dann bleibt nur noch zu überprüfen, welche Anschaffungen, die das normale Gehalt weit überschreiten, in besagten Zeiträumen gemacht wurden. In den Fällen, wo das gemacht wurde, wurde standhaft gelogen. Erbschaft, Lotteriegewinn, etc.... Da hatten die Lügen aber kurze Beine. Überdies ist das sicherlich kein Einzelfall. Man muss doch mal all diejenigen überprüfen, die bei der Beschaffung bzw. Auftragsvergabe mitwirken. Auch diejenigen, die nur bei der Beurteilung von konkurrierenden Angeboten hinzugezogen werden. Die gibt es undichte Stellen.
Also irgendwie lange her. Cash, haben Sie das aus dem Kino oder
der Dealer und Damen Szene? Eine Firma ist kein Clan, auch nicht Siemens von gestern.

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wahrsager26 09.05.2019, 20:08
126. Was soll man dazu sagen?

Es ist schon so,das ein Chef oder Chefin nicht alles sehen kann ,andererseits stellt sich die Frage dann:Warum und aus welchem Grund ist man Chef? Bei einer Privatfirma wäre das Urteil nach solchen Vorkommnissen schnell und unmissverständlich ausgefallen.Danke

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freidenker! 09.05.2019, 20:10
127. Große Ratlosigkeit

Das Bild vermittelt eine große große Ratlosigkeit der Bundesverteidigungsministerin. Damit hatte sie wohl nicht gerechnet, so hintergangen zu werden, von einem Regierungsdirektor ... Aber genau dass ist die Hardthöhe. Schon viele viele Verteidigungsminister sind an dieser militärischen Höhe gescheitert, wie in einem Krieg. Unter anderem auch FJS. Jeder dürfte auf diesen Ministerposten überfordert sein. Meines Wissens gab es nur zwei Verteidigungsminister die diese Höhe irgendwie unbeschadet überlebt hatten. Ursula von der Leyen ist jedenfalls nicht darunter. Fast könnte sie einem Leid tun. Irgendwelche hohen Verwaltungsbeamte, Generäle, Stabsoffiziere, Berater, Geschäftsführer und Vorstandvorsitzende von Firmenkonglomeraten kungeln das schon unter sich aus ... Das wird sich nie ändern, deshalb nutzt auch ein Rücktritt eigentlich nichts. Es ist halt so ...

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mantrid 09.05.2019, 20:12
128. Sauhaufen Verteidigungsministerium

Eine Kontrolle, bei der derjenige, de Aufträge vergibt, selbst auf sachliche Richtigkeit prüft, ist keine Kontrolle. Nicht erst sei von der Leyen ist das Verteidigungsministerium völlig unzureichend organisiert. Der ganze Laden gehört neu organisiert. Dafür braucht es keine externen Berater, sondern ganz normalen Sachverstand. Sich selbst kontrollieren, geht schon mal gar nicht. Und bei Neuanschaffungen lasse ich erst mal die Jungs vom KSK das Zeugs erst mal auf Gebrauchsfähigkeit testen. Lastenhefte gehören von denjenigen zusammengestellt, die nachher mit der Ausrüstung klarkommen sollen, nicht von Leuten, die früher mal Befehle gegeben haben und nun in der warmen Amtsstube sitzen.

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upalatus 09.05.2019, 20:12
129.

So ein Ministerium ist nichts anderes als eine riesige Firma, und in solchen gibts obligatorisch immer welche, die klein/groß zugreifen. Aber ob hier oder da: von deren Abteilungsleitervolk bis hoch zum Oberchef wissen üblicherweise alle mehr oder weniger Bescheid, was da abläuft oder irgendwie rumköchelt. Ein Chef verfährt so: er erhält Kenntnis, lehnt aber die Kenntnisnahme ab, und weiß somit halt von nichts. Solches Verhalten kenne ich nur zu gut aus dem Berufsleben.

Und nichts ist peinlicher als dass Öffentlichwerden von (intern unsanktionionerte) Zulangen/Bereichern/Unfähigkeiten, und erst dann wird konsequent zu handeln versucht. Von daher ist es für vdL Zeit, ihren Job zur Verfügung zu stellen.

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