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Berateraffäre im Verteidigungsministerium: Leitender Beamter wollte belastende Akten
Stefan Sauer/DPA

In der Berateraffäre muss Ursula von der Leyens Ministerium neue Unregelmäßigkeiten einräumen. Nach SPIEGEL-Informationen versuchte ein leitender Beamter, Akten mit frisierten Beraterabrechnungen zu entfernen.

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Schreiber5.1 09.05.2019, 17:33
30. Skuriles Verhalten einer Ministerin!

Bei dieser Dame fällt stets von Mal zu Mal eines auf: Sie räumt immer alles ein, wie gerade erst bei dem hochgradigen Gorch Fock Skandal, doch Konsequenzen muss sie angesichts dieser haarsträubenden Skandale scheinbar nicht fürchten! Da stimmt aber gewaltig was nicht, es stinkt zum Himmel! Zum Einen hat sie von ihrem Ressort ohnehin überhaupt keine Ahnung, zum Anderen produziert sie nur Bockmist!

Man fragt sich allen ernstes, wozu sie immer wieder Berater benötigt, wenn es doch im umfangreichen militärischen Personal absolute Spezialisten geben muss, sonst hätten die schließlich alle ihre Ausbildung an Stabsakademie und Führungsakademie verfehlt! Demzufolge müssen in den eigenen Reihen mehr als genug Berater vorhanden sein! Für was denn noch externe Beraterfirmen? Nur um freundschaftsdienstlich Millionen und Abermillionen zu verschleudern, von denen man am Ende womöglich auch noch (in dunklen Kanälen gut getarnt) persönlich partizipiert?

Die Sache ist allmählich sowas von Oberfaul, dass die Ministerin definitiv ihren Hut nehmen und endlich zurücktreten muss. Andererseits gehört es auch zu Merkels Aufgaben, bei solch skandalösen Umständen sie konsequent zu feuern! Schaden vom deutschen Volke abwenden sieht gänzlich anders aus, Frau Merkel! Doch wer ohnehin nicht mehr antritt, dem scheint wohl alles egal zu sein. Das ist ja noch dreister, als beim Kohl!

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patmartin 09.05.2019, 17:36
31. Immerhin

Wo Schatten ist, ist auch Licht, immerhin wurden die Löschaktivitäten des Beamten entdeckt. Spricht ja für eine funktionierende Netzüberwachung.
Den Versuch, Beweißmaterial zu vernichten würde ich nicht als chaotisch, sondern als kriminell bezeichnen. Insgesamt ist der Vorgang als kein Gegenstand für ein Disziplinarverfahren sondern ein Strafverfahren.

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Peer Pfeffer 09.05.2019, 17:38
32. Die spannende Frage wäre:

Wer muss zuerst gehen, Frau vdL oder Frau Karliczek. Allerdings glaube ich nicht, dass die GroKo bzw. Frau Merkel jemand feuern wird, denn das wäre das sofortige Aus dieser fragilen GroKo.

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ihaltsnimmeraus 09.05.2019, 17:38
33. Folgen für den Regierungsdirektor?

Entlassung, Verlust des Beamtenstatus, Verlust der Pensionsansprüche??

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dein_idol 09.05.2019, 17:40
34.

Zitat von klichti
Ich habe dauerhaft ein Problem mit diesen "Skandal"-Meldungen aus dem Verteidigungsministerium. Es sieht jetzt, von der Journaille nicht ausdrücklich gesagt, aber teils durch Formulierungen, teils durch die Darstellung im Artikel (großes Bild von von der Leyen mit besorgtem Gesichtsausdruck) so aus, als wollte man gezielt den Eindruck hervorrufen, alles sei ihre Schuld. Im konkreten Fall fehlt mir die zeitliche Zuordnung. Selbst, wenn die aufgefundenen Unregelmäßigkeiten alle aus der Zeit von der Leyens stammen, hatte sie denn die Chance, in diesem Riesenapparat diese Vorgänge überhaupt zu finden. Und was ist mit der Zeit vor ihr? Der Mann wird ja nicht wie die Schaumgeborene im Verteidigungsministerium materialisiert sein, um sein image-zerstörendes Werk zu beginnen, damit man ihr klar Führungsschwäche und Falsch-Priorisierung vorwerfen kann. Seit wann ist der Herr also mit seinen Manipulationen beschäftigt gewesen, und wie kam es, daß er damit durchkam? Weil alle anderen so aufrecht, moralisch und ethisch unanfechtbar und überhaupt die vorbildhaftesten Staatsdiener überhaupt waren? Oder handelt es sich um ein seit langem eingeschliffenes Verhalten, das von jeher an den Dienstherren vorbeilaviert wurde. Nicht, daß es vorher irgendwelche Skandale bei der Bundeswehr gegeben hätte, speziell der Spiegel ist da ja voll im Bilde (oder habt Ihr Augsteins Inhaftierung Anfang der 60er bereits von der Platte gelöscht?)
Naja, bei aller Liebe. Seit Jahren gibt es diese Berichte über Beraterfirmen. VDL hat es eingräumt. UNd was hat sie gemacht?
Irgendwelche Verbindungen das ihre Kinder bei diesen Firmen einen Job haben?

Es ist in der Politik nun manchmal auch so das rechtlich einwandfreies aber ethisch problematisches Verhalten zu Rücktritten führt. Und alleine das die Kinder bei den Firmen arbeiten denen "die Mutter" grosse Aufträge gibt hat ein Geschmäckle. Das für das gezahlte Geld vielleicht keine gleichfertige Gegenleistung erbracht wird noch mehr.

Und das einzige was ich höre ist das sie mehr Geld haben will.

Da kann man doch nicht sagen sie macht keine Fehler.

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barney9 09.05.2019, 17:40
35.

Zitat von ralfix
Also wenn der für IT zuständig war, dann scheint er ja nicht einmal gewusst zu haben, dass Daten regelmäßig mit Generationen gesichert werden.
Das sieht man wie unfähige Leute auf gut dotierte Posten mittels Parteiapparats gehievt werden

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marlang 09.05.2019, 17:42
36. Feuern!

Da die CDU immer wieder um das Wohlergehen der Privatwirtschaft bemüht ist: In der Privatwirtschaft wären von der Leyen und all ihre leitenden Mitarbeiter schon längst gefeuert worden und hätten einen Haufen Klagen am Hals wegen Veruntreuung und Missmanagement.

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mxl 09.05.2019, 17:44
37. Und wie sieht's ...

in den anderen Ministerien der Bananen Republik Deutschland aus?

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exxilist 09.05.2019, 17:45
38. Ach nee....

Zitat: "Mittlerweile müssen wir uns fragen, ob nicht zum Nachteil des Steuerzahlers agiert wird"
Ach nee......660 Millionen in 5 Jahren in externe Berater gesteckt. Ergebnis: ganze 4 Kampfhubschrauber die funktionieren. Immerhin besser als die ganzen Pannen der Flugbereitschaft.
Ich weiß definitiv wo ich in 2 Wochen mein Kreuz nicht machen werde.

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ClausB 09.05.2019, 17:48
39. Nach

den bis dato bekannt gewordenen Vorkommnissen der letzten Jahre, nach dem aktuellen desolaten Zustand der Bundeswehr hätte v.d. Leyen schon längst zurücktreten müssen wegen erwiesener Unfähigkeit und o h n e Verabschiedung mit dem "Großen Zapfenstreich". I
Ich glaube, diese Frau weiß überhaupt nicht, was Verantwortung heißt und das man ggf die entsprechenden Konsequenzen ziehen muss - einfach nur erbärmlich, dieses Festklammern am Amt.
Alternativ wäre es die ureigenste Aufgabe von A. Merkel, diese ihre Verteidigungsministerin zu entlassen. Nichts davon !
Was sagt das über den Zustand unseres Staates und unserer Demokratie aus. Bestimmt nichts gutes !

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