Forum: Politik
Berlin: AfD-Kandidatin Harder-Kühnel als Bundestagsvize durchgefallen
DPA

Bei der Wahl zur Vizepräsidentin des Bundestages hat die AfD-Abgeordnete Mariana Harder-Kühnel nicht die erforderliche Mehrheit erhalten. Sie bekam nur 223 von 654 abgegebenen Stimmen.

Seite 1 von 23
fletcherfahrer 29.11.2018, 17:53
1. Sehen Sie,

gemäßigt zu sein nützt nichts. Die Ideologie der Altparteien ist stärker. Da wird Fraktionsdisziplin gehalten!

Beitrag melden
sheffard 29.11.2018, 17:59
2. Die Bundestagsabgeordneten

Spalten das Land und lassen berechtigte Zweifel an ihrem Demokratieverständnis aufkommen. Ein Großteil der Deutschen reibt sich verwundert die Augen wie mit Andersdenkenden umgegangen wird. Egal ob man sie mag oder nicht. Es wird gelogen, diffamiert, beschimpft und die Worte im Munde umgedreht. Argumente haben sie nur gegen selbst Erlogenes welches sie unterstellen. Aber die verachteten 16 % werden immer wütender und die Zahl wächst weil die etablierten Politiker Charaktere offenbaren die sie für die Politik ungeeignet erscheinen lassen.

Beitrag melden
mpitt 29.11.2018, 18:04
3. Nicht unbedingt demokratisch

Der AfD steht eine Vizepräsidentenposition zu. So ist das Verhalten derer, die so gern die Demokratie für sich reklamieren nicht sehr demokratisch. Solange Pau und Roth als Vizepräsidentinnen amtieren, kann man auch Frau Harder- Kühnel ertragen.

Beitrag melden
jeby 29.11.2018, 18:06
4.

AfD-Fraktionsgeschäftsführer Jürgen Braun hat nach dem Scheitern von Glaser gesagt: "Wir hätten auch Mutter Teresa oder den Dalai Lama aufstellen können. Jeder wäre abgelehnt worden." Und wie wir jetzt sehen, er hat recht. Der AfD als Oppositionsführerin steht der Posten des Bundestagsvizepräsident zu. Viele Politiker der anderen Parteien verhalten sich undemokratisch.

Wolfgang Kubicki, FDP-Vizepräsident des Bundestags, prophezeite schon vor der Abstimmung richtet: "SPD, Grüne und Linke werden Frau Harder-Kühnel wohl nicht wählen, weil bei ihnen der Kampf gegen rechts einfach genetisch ist. Die Grenzen zwischen rechts und rechtsextrem werden dabei immer mehr verwischt. Speziell in der Lage, in der die SPD sich befindet, die in Umfragen ja schon unter die AfD gesackt ist, kann man wohl keine sportliche Fairness erwarten. Da herrscht die schiere Verzweiflung."

Beitrag melden
saul7 29.11.2018, 18:10
5. Es

ist die sattsam bekannte Art, unliebsame politische Meinungsträger der Parteien vom Vizeamt eines Bundestagspräsidenten abzuhalten, wie sich hier wieder einmal zeigt. In der Geschichte des deutschen Nachkriegsparlamentes gab es das häufiger. Politiker der GRÜNEN und der LINKEN sind häufig betroffen. Mir stellt sich allerdings hier die Frage, ob es denn überhaupt gerechtfertigt ist, eine Politikerin der AFD, die auf demokratischem Wege ins deutsche Parlament gewählt wurde, von einem solchen Amt auszuschließen...
Irgendwie infantil, das ganze Procedere....

Beitrag melden
brathbrandt 29.11.2018, 18:11
6. Merkel "DDR-isierung" Deutschlands:

Damals gab es Blockparteien, die mit einer gemeinsamen Liste kandidierten, die gemeinsam regierten, die sich das Recht nahmen, Andersdenkende auszuschließen. Das heißt auf Grün-und-Merkel-Deutsch heute: "alle demokratischen Parteien". Blockparteien plus Gewerkschaften plus "Massenorganisationen" (heute zB Kirchen und Gerwerkschaften) bildeten die Nationale Front. Diese entspricht heute dem Ausdruck: "alle demokratischen Kräfte". - Geht nicht lange gut.

Beitrag melden
Patrik74 29.11.2018, 18:13
7. @2 Unsinn

Die Mehrheit der Bevölkerung versteht, dass man in einer Demokratie die Wählenden von sich überzeugen muss, und Wahlergebnisse nicht per Dekret oder Tradition festgelegt werden. Und wer Mitglied einer Partei ist, die Nazis und Rassisten eine Heimstatt bietet, dem fällt es natürlich schwer zu überzeugen.

Es wird noch viel zu samt mit dieser verfassungsfeindlichen Organisation umgegangen; vielleicht ändert sich das ja endlich, nun da der Maulwurf im BfV entsorgt wurde.

Beitrag melden
esamurai 29.11.2018, 18:14
8. Gähn

Die Kandidatinnist wie schon ihr "Vorgänger" auf demokratischem Wege abgelehnt worden, weil die erforderliche Mehrheit nicht zustande gekommen ist. Ich verstehe die Kommentare vor mir nicht, vielleicht klärt mich jemand der Schreiber über sein Demokratieverständnis auf :)

Beitrag melden
khwherrsching 29.11.2018, 18:15
9. Die sogenannten Altparteien

zeigen sich wiederholt von einer sehr undemokratischen Seite. Die AfD wird dankend zusätzliche Stimmen bekommen. Merkel & Co. haben es leider immer noch nicht begriffen und werden es wohl auch nie.

Beitrag melden
Seite 1 von 23
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!