Forum: Politik
Berliner Flaggenkampf: Mein Laden, mein Land, meine Flagge

Ibrahim Bassal feiert Deutschlands Elf - und zwar 22 Meter hoch, fünf Meter breit. Bloß gefällt die Riesenflagge über seinem Neuköllner Elektroladen nicht jedem. Mehrfach rissen Unbekannte das Banner ab, Autonome sind unter Verdacht. Ein Kiezkampf in Schwarz-Rot-Gold.

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berntie 28.06.2010, 19:06
1. Bezeichnend für die Zustände hierzulande

1.: Nach Einwanderern wie Bassal, die sich mit Deutschland identifizieren, sollte man sich alle 10 Finger abschlecken. Es gibt zu viele, die sich nicht das Geringste um das Land scheren, in dem sie leben (sogar eher das Gegenteil).

2.: Wer auch immer die Fahne dort runterreißt, ist nicht ganz knusprig. Eine überaus sinnvolle und konstruktive Aktion.

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el3ktro 28.06.2010, 19:14
2. Autonome

Diesen (mutmaßlichen) Autonomen muss ja echt langweilig sein. Ist doch schön, wenn sich Herr Bassal so über die WM freut, lasst ihm doch seine Flagge!

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CHANGE-WECHSEL 28.06.2010, 19:17
3. lustisch

Zitat von sysop
Ibrahim Bassal feiert Deutschlands Elf - und zwar 22 Meter hoch, fünf Meter breit. Bloß gefällt die Riesenflagge über seinem Neuköllner Elektroladen nicht jedem. Mehrfach rissen Unbekannte das Banner ab, Autonome sind unter Verdacht. Ein Kiezkampf in Schwarz-Rot-Gold.

1. Da muss erst ein integrierter Ausländer kommen, um den Deutschen Deutschland zu erklären.

2. Mich würde jetzt aber schon mal interessieren, was Herr Bassal nun für die Autonomen verkörpert?

3. Und mich würde brennend interessieren, ob die Skins und Neonazis auch WM schauen und für welche Mannschaft sie eigentlich jubeln?
Für die deutsche Mannschaft wohl nicht, da diese ja total Multikulti ist.
Nur für wen jubeln dann die Skins und Neonazis?

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Semperphilius 28.06.2010, 19:18
4. Deutschland ist auf dem richtigen Weg!

Nationalstolz sollte auch keine Frage von "Migrationshintergrund" in der soundsovielten Generation sein, jeder der sich mit unserem Land identifiziert sollte dies auch stolz sagen dürfen.

Der "Herr", der die Fahne abreißen wollte, "weil sie ihn an den 2. Weltkrieg erinnert", ist vermutlich nur unregelmäßig zur Schule gegangen oder hat nicht besonders gut aufgepasst. Während des 2. Weltkriegs war Schwarz-Rot-Gold abgeschafft und von den Nationalsozialisten geächtet, es waren schließlich -auch aus nationalsozialistischer Sicht- schon immer auch die Farben der deutschen Demokratie.
Falls der besagte "Herr" sich unabhängig von den gezeigten Farben schlicht an dem Aufhängen von Fahnen als senkrechte Banner an Hauswänden stößt, wundert es mich, dass ihn ausgerechnet dies an den 2. Weltkrieg erinnert. Dieser Brauch ist, außer im Nationalsozialismus, sehr häufig auch in anderen "sozialistischen" Systemen und Ländern gepflegt worden.
Ich möchte Herrn Bassal ausdrücklich zu seinem Schneid und seiner Standhaftigkeit beglückwünschen, ich freue mich über seinen Flaggenstolz, denn auch ich bekenne mich gern zu Deutschland und den Werten unserer Demokratie.
Danke Herr Bassal! Sie sind ein echter deutscher Patriot, "und das ist gut so"!
Willkommen in der Realität, liebe "Autonome", "Antideutsche" und andere Nationalproblematiker - ein stolzer Deutscher mit Migrationshintergrund und eine große Deutschlandfahne in Neukölln: Das verkraftet euer Weltbild einfach nicht, was?

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Schalke 28.06.2010, 19:19
5. ...

Ein Zeichen der Hoffnung auf Integration von unten. Ähnlich sieht es bei uns in "Klein-Istanbul" aus. Unzählige deutsche Fähnchen an Autos, Häusern und Wänden neben denen, die bei der WM dabei sind. Aber auch die der Nicht-Qualifizierten hängen einträchtig neben der schwarz-rot-goldenen Flagge. Das ändert zwar nix an den nicht wegzudiskutierenden Problemen, aber man soll die Hoffnung nie aufgeben.

So stelle ich es bei mir selbst vor. Würde ich im Ausland leben, wäre ich natürlich für mein Gastland, aber im Herzen wäre ich auch immer für Deutschland. Ein Bekannter von mir ist Grieche und der weiß viel zu erzählen von den zwei Herzen in einer Brust, vor allem, wenn es gegeinander geht.

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darker side 28.06.2010, 19:21
6. Go Ibrahim Bassal!

Dazu kann ich nur sagen: Deutschland den Deutschen!
Wobei man bei dem äußerst unangebrachten Ausruf den Begriff "Deutsch" neu definieren muss.
Deutsch ist nicht, wer seid mehreren Generationen hier lebt und "arischer" Abstammung ist. Deutsch ist, wer hier lebt, es gerne tut und sich mit dem Land identifizieren kann!
Es spielt keine Rolle welche Hautfarbe man hat, welcher Religion man angehört oder in welchem Land man selber oder die Eltern geboren sind. Jeder ist hier willkommen, einzige Bedingung: man muss seine Herkunft und Kultur nicht aufgeben aber uns (damit meine ich die die schon hier leben) erklären und sich uns gegenüber öffnen.
Linke Parasiten so wie rechte Hohlköpfe haben meiner Meinung nach hier nichts zu suchen und erst recht nichts zu sagen.

Man kann diese Geschichte auch als Aufruf an die Politik sehen, endlich den linken Extremismus mit der gleichen Intensität wie den Rechten zu bekämpfen!


Deswegen finde ich es super wenn ich beim Public Viewing neben Jugendlichen mit migrationshintergrund stehe die selber noch viel schwar-rot-goldener als ich verkleidet sind und noch viel lauter feiern.

Schön wäre es in ein türkisches Cafe zu gehen und dort nicht merkwürdig angeguckt zu werden sondern sofort an den Tisch eingeladen zu werden und freudige Unterhaltungen anzufangen.
So etwas habe ich in anderen Ländern schon erlebt, nur in Deutschland scheint das irgendwie noch schwierig zu sein.
Schuld daran sind bestimmt nicht nur die Einwanderer sondern eben so die sturen Deutschen die sich Fremden gegenüber nicht öffnen können.

Deswegen hoffe ich, dass Ibrahim Bassal unsere Fahne auch über die WM hinaus verteidigt und viele Mitstreiter findet.

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pirx64 28.06.2010, 19:21
7. Einfach

Einfach nur traurig sollten es die linken Autonomen sein. Was wollen die denn? Die DDR-Flagge?

Und der Alte, erinnert ihn an den Krieg. LOL, das da eine andere Flagge im Einsatz war hat er wohl vergessen.

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HerrDerSchatten 28.06.2010, 19:24
8. Re

Der Mann ist großartig und hat meinen höchsten Respekt.
Eben auf der Straße 10 jährige Deutschtürken gesehen die die Nationalhymne gegröhlt haben - sowas brauchen wir öfter als solch "linkes" Pack.

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Achim 28.06.2010, 19:25
9. Hinter der Fahne

Hinter der Fahne liegen mehrere Wohnungen. Komisch, dass man in den Artikeln nicht liest, was deren Bewohner vom Zuhängen ihrer Balkons halten.

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