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Berliner Wahlkampf: AfD findet in Deutschland keine Werbeagentur
AfD Berlin

Die Berliner AfD suchte und suchte, aber vergebens: Hierzulande wollte niemand Plakate für sie gestalten. Nach SPIEGEL-Informationen wurden die Parteistrategen erst im Ausland fündig.

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Peter Werner 30.07.2016, 12:33
150.

Zitat von mamas.duemmster
die faktische Neutralität der Medien. Noch Fragen, Kienzle?
Werbeagenturen sind keine Medien.
Ich selber bin beispielsweise in der Softwareentwicklung tätig. Auch ich würde mich schlicht weigern, einen Auftrag für Rechtsextreme durchzuführen.

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aletheia_uni 30.07.2016, 12:33
151. Verständlich

Wir haben unseren Betrieb in D inzwischen stillgelegt und ins europäische Ausland verlagert (mit 60% der Belegschaft + Familien).
Aufträgen von AfD und anderen Oranisationen (aus dem internationalen islamkritischen Bereich) konnten wir ebenfalls nicht annehmen ohne Gefahr zu laufen Beschädigungen von Betriebsvermögen, Angriffe auf Mitarbeiter oder weitere Auftrage aus der Kommunen zu verlieren.
Die selben Erfahrungen machen neben Firmen auch viele selbstständige Handwerker, Gastronomen und Dienstleister.
Werbemassnahmen, Produktbezeichnungen, Verpackungen und Veranstaltungen sind auch nur noch gegendert und von politisch korrekten Experten geprüt möglich.

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KlausMeucht 30.07.2016, 12:34
152. Immer diese Opferrolle

Zitat von qetqt
Und der Fliesenleger der beim AFD Mitglied das Bad macht, ist der auch doof? oder die Telekom die den Anschluss zur Verfügung stellt. Darf der AFDler noch beim Aldi einkaufen? Darf er unsere Luft atmen? Hallo Leute wir sind doch nicht im 3. Reich !!!!! Eine Demokratie muss mit solchen Strömungen auskommen! Und sie haben auch ihr gutes, den sie zeigen einer Demokratie manchmal den "Korrekturbedarf" an.
Mich wundert immer wie sehr sich die AfD und Pegida Anhänger sich selbst in die Opferrolle begeben.

Jeder Mist den diese publizieren wird ja verbreiten, aber es wird behauptet es ist verboten etwas zu sagen. Widerspruch wird als Zensur empfunden, dabei ist es ganz normal dass wer öffentlich seine Meinung sagt - kritisiert wird - und häufig in eine Schublade gesteckt wird.

Ich denke die allermeisten Werbeagenturen tun sich sehr schwer mit politischer Werbung. Sie müssen immer damit rechnen Kunden zu verprellen. Bei den etablierten Parteien hat man wenigstens die Chance auf einen dauerhaften Kunden, bei der AfD muss man erst schauen wie sie sich entwickelt.

Ich verstehe die Vorsicht denn die Partei wird sich zwangsläufig weiter verändern. Wir wissen nicht welche Strömungen sich durchsetzen wird. Was einzelne Parteimitglieder so von sich geben ist neben der Verfassung - aber auch bei der AfD gibt es Gemässigte.

Gleich so zu tun als wäre die AfD ein Opfer der Zensur ist typisch für die Partei.

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kurz&bündig 30.07.2016, 12:34
153. Glaub ich nicht!

Diese Opferinszenierung der AFD glaub ich gar nicht. Vielleicht wird hier nur nach einer Ausrede gesucht, dass man die Werbeplakate im Ausland machen lässt. Nirgendwo finden sich Angaben dazu, wie viele Agenturen überhaupt angefragt wurden. Und überhaupt, warum braucht eine Partei die sich gegen alles "Etablierte" wendet, eine etablierte Werbeagentur ?
Für mich ist das ganze eine Inszenierung, um sich im medialen Sommerloch ins Gespräch zu bringen.

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he.ro.lito 30.07.2016, 12:34
154. Natürlich!

Zitat von breguet
..........und das passiert in einem demokratischen Land!
Na klar passiert das in einem demokratischen Land! In einer Diktatur kann ich mir ggf. Aufträge nicht aussuchen oder sie ablehnen!

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reiner_unfug 30.07.2016, 12:35
155.

Zitat von descartes
kann, darf und muss sowas passieren. Schliesslich muss ich mir, wenn ich selbstständig tätig bin, von keinem vorschreiben lassen, für wen ich arbeite. Ein schönes Zeichen dafür, dass Geld wohl doch nicht über allem steht und Profitgier nicht jedem den Verstand vernebelt! Vor allem, wenn es in einer Branche geschieht, der sonst nichts zu billig ist, um die Leute hinters Licht zu führen, spricht das Bände über die AfD und deren Inhalte. Ich frage mich, ob das Model überhaupt weiss, für was sie sich da hergegeben hat?
Völlif richtig. Die Demokratie zeichnet sich aus durch die Einheit der Meinung. Meinungsfreiheit gefährdet die Demokratie. Wir müssen uns dagegen schützen!

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adubil 30.07.2016, 12:35
156.

Zitat von geando
Man kann noch so oft von Meinungsfreiheit in Deutschland schwadronieren, fakt ist: Wer von den Medien zum Paria erklärt wird, fällt ins gesellschaftliche Abseits. Abgesehen von ein paar dummen Kommentaren ihrer Partei-Vorderen bewegt sich die AfD de facto im Bereich der Verfassungstreue und auf dem Parkett der Denokratie. Im Parteiprogramm findet sich nichts, was gegenteiliges Beweisen würde. Auch der Verfassungsschutz hat schon abgewunken, eine Überwachung kann man sich sparen. Trotzdem werden dieser Partei reihenweise Veranstaltungsorte versagt, Mitarbeit verweigert, öffentliche Auftritte von organisierten Gewerkschaftern und linker Parteijugend gestört und niedergeschrien, AfD-Parteimitglieder- und Büros werden angegriffen, öffentliche Personen werden bei Sympathie für die AfD aufs gesellschaftliche Abstellgeleis befördert. Das mögen ja alle gut finden, die die Inhalte und Ziele dieser Partei nicht teilen. Objektiv gesehen ist es aber eine Beschneidung des öffentlichen Diskurses mit unfairsten Methoden.
Tja, wie lösen wir jetzt dieses Problem? Gehen wir mit Streichhölzern rum und derjenige, der das kurze erwischt _muss_ der Afd einen Saal vermieten oder eine Wahlkampagne mit Mini-Budget stricken, hat also die A...karte? Ist es das was Euch vorschwebt?

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winello 30.07.2016, 12:37
157. Meinungsterror

Wenn die oft bemühte "political correctness" dazu führt, dass sich Werbeagenturen nicht mehr trauen Aufträge einer der grössten politischen Parteien anzunehmen stimmt etwas nicht mehr.

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h.hass 30.07.2016, 12:37
158.

Zitat von tullrich
Als Mike Pence als Gouverneur in Indiana ein Gesetz unterzeichnete und es damit in Kraft trat, das Ladeninhaber es erlaubte, Homosexuelle nicht bedienen zu müssen, war SPON beim Schimpfen ganz vorne dabei; erst recht als Pence Vizepräsidentschaftskandidat von Trump wurde. Nenn' mich Heuchler.
Vielleicht machen Sie sich erst mal schlau, bevor Sie unkontrolliert herumpöbeln. Es gibt Anti-Diskriminierungsgesetze, die es aus guten untersagen, jemanden wegen seiner sexuellen Orientierung zu benachteiligen. Die Mitgliedschaft in einer Partei ist mit der sexuellen Orientierung überhaupt nicht zu vergleichen. Anders ausgedrückt: Sie suchen es sich nicht aus, welche sexuelle Orientierung Sie haben, Sie suchen es sich aber sehr wohl aus, welche Partei sie wählen oder repräsentieren.

Wenn Sie sich nun dazu enscheiden, die AfD zu repräsentieren, dann können mögliche Vertragspartner von Ihnen die Abschlussfreiheit im Rahmen der Vertragsfreiheit nutzen und Sie als Vertragspartner ablehnen. Das ist so, als würde ein Wirt keine Rocker in seinem Lokal dulden.

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fletcherfahrer 30.07.2016, 12:37
159. Sie verwechseln da was.

Zitat von descartes
aber, wenn Sie schon das alte Lügenfass aufmachen, glauben Sie wirklich, Ihnen geht es heute schlechter als Ihren Grosseltern? Glauben Sie uns geht es so schlecht, weil wir unter den top 5 der Wirtschaftsnationen stehen, oder weil unser BIP ständig steigt? Glauben Sie Flüchtlinge präferieren Deutschland weil es da tatsächlich allen immer schlechter geht? Dieses Geheul und Gejammer geht einem zunehmend auf den Senkel. Im Gegenteil, uns geht es viel zu gut, so gut, dass manche es anscheinend nicht mehr zu schätzen wissen! Und warum geht es uns gut? Weil wir alle das unsagbare Glück hatten, nicht 2000km weiter südöstlich zur Welt zu kommen und aus keinem anderne Grund, oder was haben Sie dafür getan um in einem der reichsten Länder der Erde geboren werden zu dürfen??? Wenn's dem Esel zu wohl wird, geht er auf's Eis, da er mangels Wahlberechtigung kein Kreuz bei der AfD machen kann!
Unser Wohlstand ist ja nicht vom Himmel gefallen, sondern hat irgendwie mit dem Begriff "Arbeit" zu tun. Ich behaupte auch nicht dass jene Leute arbeitsscheu sind sondern eben eine andere Einstellung zum Leben haben. Mit einer "gelassenen" Lebensweise schafft man eben nicht soviel Wohlstand wie mit einer "spießigen", die den Deutschen ja immer wieder vorgeworfen wird. Wer am Wohlstand teilhaben will muss eben auch was dafür tun.

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