Forum: Politik
Berliner Wahlkampf: AfD findet in Deutschland keine Werbeagentur
AfD Berlin

Die Berliner AfD suchte und suchte, aber vergebens: Hierzulande wollte niemand Plakate für sie gestalten. Nach SPIEGEL-Informationen wurden die Parteistrategen erst im Ausland fündig.

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Nur ein Blog 30.07.2016, 10:50
40. Der Primat der Wirtschaft vor der Politik ....

Zitat von breguet
..........und das passiert in einem demokratischen Land!
Mit den so genannten Populisten ist jetzt erstmals die Politik betroffen.

Früher gab es das nur parteiübergreifend und für alle Zeitungen.
Anzeigeboykott bei "übertriebenen" Berichten zum Umweltschutz z.B.
"Anti-Erdöl"-Propaganda der Redaktionen etc.

Politisch konnte früher alles geschrieben werden - ausser vielleicht Aufrufe zum Konsumverzicht und noch früher:
Osthandel progpagieren! Schlimm pfui! Auf beide Seiten, Unternehmen oder Politiker des Osthandels bezichtigen und "Verharmlosung des Phänomens".

Wenn heute wirtschaftliche Faktoren darüber bestimmen, mit welcher Partei keine Geschäfte gemacht werden dürfen, dann hat die Wirtschaft die Politik endgültig am Wickel.

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udar_md 30.07.2016, 10:51
41. Hull & Knowlton

hätte den Auftrag sofort übernommen und der AfD zur Gewinnung von über 51% der Stimmen geholfen.
https://de.m.wikipedia.org/wiki/Brutkastenlüge
Wie naiv ist der Autor eigentlich. Ich kenne mindestens ein Dutzend Agenturen in Deutschland, die den Job gemacht hätten. Vermutlich hat er nicht die richtige Agentur hier gefunden. Bei bestimmten Projekte ziehe ich eine Agentur aus London und bei anderen Projekten mit deut Agenturen.

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GeMe 30.07.2016, 10:54
42. Die AfD hat das gleiche Problem wie NPD oder ProNRW

Keine Werbeagentur von Rang und Namen möchte mit Rechten und Rechtsextremen in Verbindung gebracht werden, denn nach der Kampagne für die AfD möchte man vielleicht noch mal mit einem anderen Kunden Geschäfte machen.

Ich kenne diese Branche etwas. Man achtet da genau auf die Kunden, die man sich in die Firma holt. Was denkt Kunde 1, wenn er erfährt, dass man auch für Kunde 2 arbeitet?

Eine notleidende Agentur wird vielleicht auch für rechte Parteien Werbung machen bevor sie pleite geht, aber wer es nicht zwingend muss, wird darauf achten, solche Kampagnen wie (siehe Plakat) zu vermeiden.

Der potentielle nächste Kunde schaut nämlich bei der Auswahl der Agentur danach für wen man schon gearbeitet hat.

Und als Agentur, die für fremden- und islamfeindliche Kampagnen steht, wird man schwer neue Kunden finden, die international Geschäfte machen wollen.

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Unterschied 30.07.2016, 10:54
43. Witz

Ein großer Witz: Wo sind wir denn nun mit den alten Parteien angekommen? Wie weit haben CDU und SPD uns gebracht? In Krieg, Terror und Armut! Das soll nicht so weitergehen. Klare Kante braucht das Land!

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realist4791 30.07.2016, 10:55
44. Stimmungsmache

Das Werbeagenturen nicht mit der AfD zusammenarbeiten wollen hat wohl in den wenigsten Fällen damit zu tun, das sie komplett deren Aussagen ablehnen, sondern ehr damit das Zeitungen sofort in großen Artikeln die ausführende Agentur nennen würde. Zusammen mit den üblichen Stichwörtern wie Rechtspopulistisch, Neonazi Nähe usw. was wiederum zu erheblichen Kundenverlust führen würde. Werbeagenturen lügen doch sonst was das Zeug hält. Hier geht es rein um Umsatzverlust, sonst nichts.

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hello707 30.07.2016, 10:57
45. Cooles Werbeplakat...!

...weiter so AFD...!

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der-schwarze-fleck 30.07.2016, 10:58
46. Danke für die Info

Das ist doch toll. Je bekannter das wird, um so besser für die AFD. Die Wähler sollten lieber mal darüber nachdenken, wem sie die Stimme geben. Wieder den Altparteien, damit sie weiter Milliarden für einen Flughafen verschwenden und auch sonst nichts gebacken kriegen oder für eine Partei die sich als Alternative aufstellt. Vielleicht wird es dann ja mal was mit der Hauptstadt.

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macfant 30.07.2016, 10:58
47. @25: Aufhören mit der Legende...

... die AfD würde "unbequeme Wahrheiten" aussprechen - tatsächlich sind es doch eher bequeme Unwahrheiten. Und die "schweigende Mehrheit" vertritt sie , bei allem Wünschen, auch nicht: weder das "Schweigen", noch die "Mehrheit".

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Nur ein Blog 30.07.2016, 10:59
48. Auch richtig ...

Zitat von patschel
Richtig so: Werbeagenturen sind Dienstleister, die sich natürlich jeden Kunden aussuchen können, wie jedes andere Unternehmen auch. Das hat nicht mit Medienfreiheit zu tun.
Vertragsfreiheit der Unternehmen hat mit Demokratie und Medienfreiheit nichts zu tun.

Erstaunlich ist nur, dass Unternehmen, die per se gewinnstrebig sind und Geld nicht stinkt, landesweit die selbe Angst vor Kundenboykott haben.

Dass ein Dienstleister den befürchten muss, wenn er einen Auftrag der AfD annimmt, lässt darauf schliessen, dass das "labeling AfD=Nazi" ein durchschlagender Erfolg ist. Der Kampf gegen die Populisten zur Verteidigung hat eine weitere Versorgungslinie der AfD wirksam unterbrochen.

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kuschl 30.07.2016, 11:01
49. Ausgerechnet die Webebranche

Die Werbeleute, die sich sonst für nichts zu schade sind, entdecken plötzlich ihr Gewissen? Ach nein, es sind nur drohende Verluste, wenn man die falschen bewirbt. Keine Angst, irgend eine gewissenlose Auslandswerbeagentur wird' s schon machen. Die Plakate werden aber nicht lange hängen, dafür haben wir zu viele tolerante und intelligente Bürger, die dieser Parteienwerbung durch Zerstörung der Plakate ein Ende bereiten werden. Nach dem Motto: Kauft nicht bei .........

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