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Bertelsmann-Studie: Deutschlands Kitas fehlen 120.000 Erzieher
DPA

Es gibt zwar mehr Kita-Plätze in Deutschland, aber die Kinder werden nicht immer gleich gut betreut. Laut Bertelsmann-Studie müssten Zehntausende zusätzliche Erzieherinnen eingestellt werden - die Kosten wären erheblich.

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werner-xyz 25.07.2014, 08:04
20. Theorie und Praxis

Da sieht man mal wieder wie wenig unsere Politiker denken. Rechtsanspruch auf Kita-Plätze aber sich keine Gedanken machen wo das Personal dafür herkommen soll. Erzieher und Erzieherinnen wachsen nunmal nicht auf den Bäumen und es gibt auch Menschen die einen anderen Job lernen wollen. Man könnte jetzt natürlich die Gehälter drastisch hochsetzen, mit dem Erfolg, dass sich Leute nicht wegen Interesse sondern wegen dem Geld für den Beruf ausbilden lassen. Aber ob das dann wirklich Sinn macht. Mal davon abgesehen, dass die meisten Kommunen eh kurz vor dem Bankrott stehen und höhere Gehälter gar nicht zahlen könnten. In dem Bereich herrscht ein extremer Wettbewerb. Manche Kommunen sind schon froh wenn sich überhaupt jemand auf ausgeschriebene Stellen bewirbt. Da muss dann notgedrungen alles genommen werden.
Solche staatlichen Planwirtschaft war und ist einfach nur Dummheit. Den gleichen Quatsch wird es in ein paar Jahren bei den Quotenfrauen geben. Da muss dann auch jede genommen werden, egal wie unfähig, Hauptsache die Quote stimmt.

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louishareezan 25.07.2014, 08:07
21. logisch

Das Eine, was man will, das Andere, was man bereit ist, dafür zu tun. Diese Zahlen überraschen in keinster Weise; zeigen sie doch nur erneut ein vollmundiges Versprechen, welches sich bei näherer Betrachtung als Schaumschlägerei erweist. Wirklich traurig dabei ist, daß wir hierbei an unserer gesellschaftlichen Zukunft sparen.

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gg72 25.07.2014, 08:09
22.

Zitat von sysop
Es gibt zwar mehr Kita-Plätze in Deutschland, aber die Kinder werden nicht immer gleich gut betreut. Laut Bertelsmann-Studie müssten Zehntausende zusätzliche Erzieherinnen eingestellt werden - die Kosten wären erheblich.
Verdammt nochmal - wir werfen diesen stinkigen Bänkern und Managern Millionen und mehr in den Rachen, ein Ulli Hoeneß hinterzieht Millionen an Steuergeldern und für unsere Kinder ist kein Geld da? Wie ich mich für dieses System so langsam aber sicher schäme!

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Prinzen Paule 25.07.2014, 08:17
23. Faktoren ...

... Gehalt , Arbeitsbedingungen und immer doofer werdender Eltern !

Unsere Politik hat die wie die Infrastruktur Gesundheit und alle weitere Themen auf deutsch versenmelt !

Wundert es einen wenn Bundespolitiker die vorher im Familien Bereich waren plötzlich im Verteidigungsbereich sind

Es gibt so wie in der deutschen Großindustrie nur mehr Dr. Und Ing die Schwätzer sind .

Wenn du fachlich gut bist hast du keine Möglichkeit mehr dich durch zusetzen und daher bleibt die Reformen auf der Strecke ! Und dadurch entsteht die Unlust so einen Beruf zu ergreifen oder die Leute wechseln in andere Bereich so das Personal fehlt !

Sehr guter Bericht !!! Weiter so
Die Kinder sind unsere nä Elite die dieses Land weiter bringen könnte wenn wir es wollen ....

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DCWorld 25.07.2014, 08:19
24. Besser bezahlen

Der Satz "die Kosten wären erheblich" ist wirklich bitter. Bei uns bekommen die Erzieher ca. 2100€ BRUTTO.

Davon kannst du keine Familie ernähren und auch sonst keine großen Sprünge machen. Von wegen die Erzieher würden zuviel Kosten verursachen. Ich kann nur mit dem Kopf schütteln.

Die Erzieher brauchen angemessenes höheres Gehalt. Wenn der Berufsstand auch ordentlich verdienen würde, dann gäbe es auch automatisch mehr Bewerber.

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rammholz 25.07.2014, 08:21
25. deutsche Bildung

Bildung und somit der soziale stand der nächsten Generation ist im direkten zsmhang mit der Betreuung der Kinder zu sehen
das deutsche Bildungssystem ist vom Grundgerüst her gar nicht schlecht jedoch fehlt es an der fein motorik und am Geld für Personal
das Problem ist dass in der Gesellschaft das Bild entstanden ist dass Bildung in der Schule stattfindet und somit auch das Geld hierher fließt

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Alastor2718 25.07.2014, 08:26
26. Warum keine Erzieher?

Weil die nicht verrückt sind.
In Zeiten, wo der laut ausgesprochene (selbst wenn unbegründete) Verdacht von Kindesmissbrauch Folgen hat wie anno dazumal ein "Sie ist eine Hexe!", geht kein vernünftiger Mann das Risiko ein, einen Job mit kleinen Kindern zu machen. Zuerst muss sich die von den Medien gepushte Massenhysterie bei diesem zugegeben emotional aufgeladenen Thema beruhigen.

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hörnchen76 25.07.2014, 08:28
27. mit 5 in die kita?

bissel spät, oder? und das ein 5 Jähriger weniger Betreuung braucht als ein ein-zwei Jahre altes Kind dürfte Ihnen ja auch nicht entgangen sein wenn Sie selbst zwei haben. Gerade für die Kleinen ist eine intensive Betreuung noch notwendig. Und es sollte ja auch nicht nur um eine Aufsichtspflicht gehen sondern die Erzieher sollten sich auch mit den Kindern sinnvoll beschäftigen. Gott sei Dank ist das in meiner Krippe der Fall. Drei Erzieher auf 6-7 unter Dreijährige. Alle sind entspannt vom Erzieher bis über die Kinder hin zu den Eltern!

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starsailor 25.07.2014, 08:29
28. Wo ist das Problem ...

Zitat von sysop
Es gibt zwar mehr Kita-Plätze in Deutschland, aber die Kinder werden nicht immer gleich gut betreut. Laut Bertelsmann-Studie müssten Zehntausende zusätzliche Erzieherinnen eingestellt werden - die Kosten wären erheblich.
... die Erzieher und Erzieherinnen einfach vernuenftig bezahlen und die Kosten fuer die Kinderbetreuung entsprechend anpassen. Schon gibt es genuegend Betreuungskapazitaeten.

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sonic.m 25.07.2014, 08:29
29.

Zitat von keksguru
Meine Güte das sind Wohlstandsschmerze! Als ich in den 70ern mit 5 in den Kindergarten kam gabs einen 1:15 Schlüssel und man muß auch mal ganz ernsthaft fragen woher Bertelsmann oder gar der Spiegel die Definition für eine "pädagogisch sinnvolle" Betreuung nehmen wenn z.B. eine Tagesmutter 5 Kinder betreuen darf... ich persönlcih finde daß für meine Kids gleich 2 pädagogisch geschulte Fachkräfte pro Nase kriegen....
Was ist das bitte für eine Logik? Man stelle sich vor, wenn jede Generation so wie Sie gedacht hätte. Auch Sie bzw. Ihre Eltern haben in den 70ern als Kind Dinge genossen, die 40Jahre vorher wohl als Wohlsstandsquatsch abgeschrieben worden wären.

Und warum soll es eigentlich nachfolgenden Generationen nicht besser gehen?

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