Forum: Politik
Berufstätige Eltern: Wo ist Papa?
Corbis

Die Reflexe halten sich hartnäckig: Frauen müssen sich rechtfertigen, wenn sie wenig Zeit für die Familie haben - wie jetzt die Grünen-Chefin Simone Peter. Dabei sollten wir lieber endlich über "Rabenväter" sprechen.

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FocusTurnier 05.03.2015, 17:10
50. Die Grünen und die Rabenväter

"Benachteiligungen von Männern aufzuzeigen und zu beseitigen, daß ist nicht unser politischer Wille."

Dieser Satz fiel 2007 im Stadtrat von Goslar. Ausgesprochen wurde er von der Fraktion der Grünen, nachdem eine Gleichstellungsbeauftragte entlassen wurde, weil sie Benachteiligungen von Jungen und Männern aufgezeigt hat (Monika Ebeling).
Die Grünen schicken Männer sogar bei Parteitagen vor die Tür, wenn es um Emanzipationspolitik geht:

http://www.welt.de/politik/deutschland/article4326058/Gruenen-Frauen-schicken-die-Maenner-vor-die-Tuer.html

Die Grünen sind es auch, die eine Familienpolitik für und mit Männern bis heute aktiv verhindern. Die Grünen sind die denkbar schlechtesten Volksvertreter, wenn es um Männer- und Väterrechte geht.
Und die Medien sollten sich angesichts dieser Historie und auch an der Mitwirkung an dieser mit dem "Einfordern" etwas zurückhalten. Wer keine Möglichkeiten einrichtet, um auch für Männer eine aktive Teilnahme an der Familienpolitik möglich zu machen, der sollte von "Einforderungen" Abstand nehmen. Viele Grüße an das "Ministerium für alles außer Männer"!

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nixkapital 05.03.2015, 17:11
51.

Zitat von egal
Gendergerechtigkeitsphrasenschwachsinn! Auch wenn es politisch unkorrekt ist. Es gibt biologische Unterschiede zwischen Naennlein und Weiblein. Beim Menschen und sonst in der Natur. Lasst jedes Paar es selber jlären und hört auf darüber mit Pseudogerechtigkeit zu faseln... Gähnnn...... Srrrr......Srrrrrrr P. S. Haette unbedingt gerne neue Verkehrsschilder mut Mann und Kind für Fussgaengerzone.....Srrrr......Srrrr
Natürlich gibt es biologische Unterschiede, das bestreitet doch niemand und will wohl auch niemand ändern. Aber es gibt auch das Hirn. Und das sagt einem, dass es keine gesellschaftlichen Unterschiede zwischen Mann und Frau geben muss und das beide gleiche Pflichten und Rechte haben sollten und dass Frauen gerecht bezahlt werden sollten und dass auch Väter sich selbstverständlich stärker an der Erziehung beteiligen können und dass Kindererziehung endlich einmal als gesellschaftlicher Beitrag anerkannt werden sollte, auch wenn er nicht bezahlt wird.

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irukandji 05.03.2015, 17:14
52. Laut Artikel gibt es Männer Frauen und eben Bürger

Laut Artikel gibt es Männer Frauen und eben Bürger die im Widerspruch zueinander in ihren Auffassungen stehen. Schon interessant , dass es da noch neben dem Menschen als Mann und Frau Bürger gibt.

Gemeint ist wohl eher die angeblich so Progressiven und die nicht Progressiven. Eben die Bürger. Früher hiess das Spiesser oder Untertanen.

Was für ein Verfall bei den "Journalisten" auch so einer seltsamen Gruppe.

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carlitom 05.03.2015, 17:14
53.

Zitat von prosec
Die Zahl der Sorgerechtsstreitigkeiten, in denen Frauen das alleinige Sorgerecht zugestanden wird, in denen sie die ganz überwiegende Sorge für die Kinder übertragen bekommen und auch § 1626a BGB sprechen da eine deutliche Sprache.
Da sie im heutigen Normalfall bis zum Zeitpunkt der Streitigkeiten wahrscheinlich Hauptbezugsperson waren, scheint diese Lösung nicht so absurd. Das ist wohl mehr ein akademisches Henne-und-Ei-Problem.

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msvanessacheng 05.03.2015, 17:14
54.

Ja, Frau Reimann, Sie haben voll recht mit diesem Artikel. Doch dann vergessen Sie bitte auch nicht die Väter, die ihre Kinder abgöttisch lieben und sich um sie kümmern wollen, die aber ihren Ex-Frauen fast automatisch zugewiesen worden sind. Die Väter sind diesen Frauen und deren Wohlwollen ausgeliefert und dürfen jedes mal darum betteln, wenn sie die Kinder einen Tag länger als das gesetzlich erlaubte bzw. vereinbarte haben wollen.

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nixkapital 05.03.2015, 17:16
55.

Zitat von hansmaus
Bei wem müssen sich frauen rechtfertigen? Beim Jugendamt? Kinderschutzbund? Lebensmodellbehörde? Hmm komisch davon habe ich noch nie was gehört. Klar ist es doof wenn ein ELTERNTEIL(!) ständig weg ist aber was will man machen? Die wenigsten Damen und Herren haben ihren Partner geheiratet ehe Sie/er in einer Position war ständig weg zu sein. Das weiß man vorher! Eine Hannelore Kohl wusste das ihr Mann selten zuhause ist ebenso wie ein Herr von der Leyen nicht erstaunt aufgeschaut hat "wie Uschi du lässt mich mit den Plagen alleine sitzen????" Immer wieder dieses scheinheilige geschwätz wo nach Ausreden gesucht wird um das eigene Gewissen zu beruhigen.
Nun tun Sie doch nicht so. Es ist doch hinlänglich bekannt, dass viel eher Frauen die Vernachlässigung von Kindern vorgeworden wird, sobald sie berufstätig werden, als Männern. Bei den Männern ist es doch geradezu "natürlich", wenn sie arbeiten gehen. Und umgekehrt wird doch auch ein Mann nicht wirklich wertgeschätzt, der sich vormittags mit seinem Kind auf dem Spielplatz sehen läßt.

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Agent0815 05.03.2015, 17:16
56. @w_smith

Wo haben Sie denn diese Erkenntnis her? Aus "Ausreden für Väter, Teil 1, Was Mütter besser können"??? Ich sehe meinen Sohn und den eines (ehem.) Freundes, bei dem Papa mit der gleichen hanebüchenen Begründung nach der Arbeit mehr oder weniger direkt die Kneipe aufgesucht hat und am Wochenende Hobbys pflegte. Der eine Sohn ist ... seltsam. Raten Sie mal, welcher?

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nixkapital 05.03.2015, 17:17
57.

Zitat von Leser161
Grad erst gelesen auf SPON. Rohkost ist das natürlichste Essen, weil von neumodischen Sachen wie Feuer unberührt. Das gilt natürlich auch in der Kindererziehung, Papa geht jagen, Mama und Baby bleiben in der Höhle. Weiss gar nicht was die Leute immer haben.
Gerade auch gelesen im SPIEGEL, dass sich der Mensch schon sehr lange, sehr großzügig über die Natur hinwegsetzt. Und nun?

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nickie85 05.03.2015, 17:17
58. Aha...

...und nun gesellt sich zur vaterlosen Gesellschaft auch noch die mutterlose Gesellschaft. Dann sind wir ja quitt.

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carlitom 05.03.2015, 17:17
59.

Zitat von vrdeutschland
Tja, die seltsame Evolution... Es ist definitv in der Evolution nicht vogesehen, daß ein Mann sich im ersten Jahr um das Kind kümmern KANN.
Faktisch kann er nur eines nicht: es zur Welt bringen. Danach kann er alles. Stillen wird überbewertet.

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