Forum: Politik
Beschluss zur Ehe für alle: Merkel ist kein Naturgesetz
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Mit der Ehe für alle hat sich Deutschland modernisiert. Und mit dem heutigen Tag ist klar: Es gibt handlungsfähige Mehrheiten jenseits der Großen Koalition.

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mettwurstlolli 30.06.2017, 18:50
140.

Zitat von karl-felix
denke nicht. Ein Sturm im Wasserglas . Da hat Kahrs recht. Was hat sich geändert ? vielen Dank Frau Merkel , für nichts. In meinen Augen nichts als Schaumschlägerei und Merkel hat den anderen schlicht ein Wahlkampfthema geklaut. Erinnern Sie sich an den Aufschrei hier bei Spon , wie da über die Grünen hergezogen wurde wegen der Gleichstellung der Partnerschaft mit der Ehe? In der Realität ändert sich gar nichts, wenn es hoch kommt für ein Promille des einen Promilles eingetragener schwuler Partnerschaften , die ein Kind adoptieren wollen . Also vielleicht wenn es hoch kommt für 50 Paare in einem 80 Millionen Volk. S ist halt wieder Wahlkampf, da kann man sich mit Themen die nichts kosten prima profilieren .. Streicht das Ehegattensplitting und es gibt nicht mehr das geringste Interesse von Schwulen zu heiraten . Schule sind nicht besser oder schlechter als Heteros, nur ein wenig rückständiger. Von wegen Deutschland modernisieren . Die Heteros zieht es raus aus der staatlichen Ehe, die Schulen hinken schlicht 50 Jahre hinterher. Das gibt sich . Eheleute haben kein vitales Interesse an einer staatlichen Ehe, nur an den damit verbundenen Privilegien und die hatten Schwule vorher auch schon . , bis auf die Handvoll die ein Kind gemeinsam adoptieren wollen weil sie dem anderen nicht über den Weg trauen .
Unfug. Das Ehegattensplitting galt für Lebenspartnerschaften auch schon.

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karl-felix 30.06.2017, 18:50
141. Religiösen

Zitat von iffelsine
Wenn eine Beziehung reif ist für eine Ehe, ist es völlig wurscht, welche Geschlechter die Beteiligten haben. Auch wird es nun leichter für Adoptionen, tausende Kinder dürften nun auf neue Eltern hoffen, die ansonsten alleine geblieben wären - toll. Für mich ist allerdings gewöhnungsbedürftig, wenn Männer Männer knutschen oder irgendwo ein Mann zu hören ist mit den Worten "sein Mann käme gleich". Auch finde ich die Berichterstattung hierzu gnadenlos erdrückend (wenn nun ausführlich diese Beziehungen in der Öffentlichkeit diskutiert werden) - weniger ist mehr !
religiösen Menschen sowieso. Die Kirchen konnten und können prima ohne die staatliche Ehe leben . Da tobte ein richtiger Kirchenkampf zwischen Bismarck und den Katholiken . Die Katholiken haben die Ehe immer als Sakrament gesehen von dem der Staat die Finger lassen sollte und erkennen die staatliche Eheschliessung heute noch nicht an ( zumindest war das zu meiner Zeit so, kann sein dass da in den letzten Jahren das Kirchenrecht geändert wurde. Der Staat kann Geschiedene z.B. zig mal trauen , die kath.Kirche erkennt das nicht an ). .

Und so ändert dieses ganze Trara gar nichts, Der Masse ist es völlig egal, die Kirchenkümmern sich nicht drum und die Schwulen haben nichts davon . Mit Ausnahme von vielleicht 50 männlichen Paaren in einem Millionenvolk das Kinder gemeinsam adoptieren will weil sie sich selber nicht über den Weg trauen . .

Ich halte es da mit Aristophanes und den kugelrunden Menschen , mir ist das so was von egal, ich denke das landet vor dem Verfassungsgericht. .

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moistvonlipwik 30.06.2017, 18:51
142.

Zitat von fky2000
sollen gleichgeschlechtliche Paare heiraten dürfen und sich per Vertrag aneinander ketten, ob verfassungskonform oder nicht. Ich würde hier aber den Begriff Familie nicht mit einer/m Ehe/paar gleichsetzen wollen. Eine Familie besteht für mich per Definition aus Mann + Frau + Kind(er) und ist die oft zitierte Keimzelle und somit Grundlage der sich über Jahrtausende entwickelten menschlichen Gesellschaft. Das System "Familie" ist global und überall etabliert. In Familien werden Kinder gezeugt und erzogen (nein, mir ist nicht entgangen, das es mittlerweile auch "anders geht"). Familien sind per Grundgesetz besonders geschützt und werden mittels Steuererleichterungen, Freibeträgen usw. staatlich unterstützt, um die gesellschaftliche Relevanz der Zeugung und Erziehung von Kindern zu unterstreichen. Und mal Hand aufs Herz...bei aller Toleranz und anhaltendem Trend zum Opportunismus bei solchen Themen: Auch Schwule, Lesben, Transgender usw. wurden durch eine "körperlichen Fusion" von Mann und Frau gezeug und konnten regelmäßig in einem herkömmlichen Familienumfeld wachsen und gedeihen. Eine steuerliche Gleichstellung mit Familien darf in meinen Augen daher nicht stattfinden, ebensowenig darf es ein grundsätzliches Adoptivrecht für homosexuelle Partner geben. Hier sehe ich neben der natürlichen Unfähigkeit von homosexuellen Menschen Kinder zu zeugen, auch ganz klar das Wohl der Kinder im Vordergrund. Mir kann keiner erzählen, dass (in einer durchschnittlichen Umgebung) Kinder, die permanent in der Obhut gleichgeschlechtlicher Parter leben, die gleichen Voraussetzungen erhalten, wie im traditionellen Familienbild. Ob es "Mobbing" oder Unverständnis der Umgebung ist, es gibt sie einfach, die Ausgrenzung und die Ablehnung. Weiterhin bin ich davon überzeugt, dass Kinder durch dieses unnatürliche Lebensmodell eine klare Beeinflussung erfahren, die Kinder prägen und leiten wird. Gerne darf nun auf mich foristisch eingeprügelt werden... sorry, aber das ist meine "ewiggestrige" Meinung!
Dass hat aber bereits das BVerfG anders ausgeurteilt: Kindern, die von gleichgeschlechtlichen Paaren aufgezogen, fehlt nichts. Bezeichnenderweise will sich auch die Union nicht länger gegen Adoptionen sträuben.
Im übrigen: aus Ihrem Beitrag spricht der Glaube, es gebe eine über die Anatomie hinausgehende Verschiedenheit von Mann und Frau. Das ist gefährliches Gelände: genau damit hat man gerne die Benachteiligung von Frauen zu rechtfertigen versucht (und tut das auch jetzt noch).

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matbhmx 30.06.2017, 18:51
143. Die dumpfbackige Union hat doch ...

... bekommen, was sie wollte! Mit ihrer bedingungslosen Treue zur Kanzlerin - bar aller Programminhalte - muss sie damit leben, dass die Kanzlerin die eigene Partei vorführt. Und die wird es auch dieses Mal munter mit sich machen lassen. Wie üblich wird man murren - und dann die Klappe halten, die Hauptsache, die Union stellt den Kanzler. Mit welchen Inhalten, war Merkel schon immer egal, jetzt ist es auch der Union egal! Und Merkel hat die künftigen Machtoptionen verbessert. Die Ehe für alle ist damit als Koalitionsproblem nach der Bundestagswahl weg.

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robert.a.braun 30.06.2017, 18:52
144. Also

ich verstehe den medialen Auftrieb nicht. Das kann man doch
auch kürzer abhandeln, die meisten Menschen in Deutschland
haben größere Probleme für die es sich lohnen würde, wenn
sich die Medien einmal nachhaltig darum kümmern würden.

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kleinbürger 30.06.2017, 18:53
145. noch schlauer

Zitat von marcus_tullius
ist die ausgebuffteste Taktikerin ever. Sie hat dem hilligen Martin auch noch das letzte Aufreger-Thema geklaut. Raffiniert eine in Wahrheit uralte "persönliche" Begegnung vorgeschoben, um den Fraktionszwang auszuhebeln, dann geschickt die aufgebrachten konservativen Gemüter in ihrer Partei wieder halb besänftigt, indem sie selbst mit "Nein" gestimmt hat. Wenn die SPD glaubt, sie bekommt dadurch in sechs Wochen eine relevaten Anzahl Wählerstimmen mehr, hat sie sich aber tief geschnitten. Kein Mensch wählt dann noch SPD nur wegen des dann schon wieder fast vergessenen Ehe-Dramas.
wenn sie jetzt ganz schlau ist dann nimmt sie mit was auf dem g 20 gipfel für sie zu holen ist, ein wenig distanz zu trump, ein wenig zugehen auf putin, bißchen mit macron zeigen usw., danach ihren ministern den auftrag geben die spd als wortbrecher und vorbereiter von RRG zu geißeln.

die spd hat jetzt mit roten und grünen gemeinsame sache gemacht, niemand glaubt ihr mehr sie würde dies im falle eines entsprechenden wahlausganges nicht tun.

wortbruch der spd und angst der arbeitenden menschen vor RRG, da sollte man vorteil draus ziehen können.

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moistvonlipwik 30.06.2017, 18:53
146.

Zitat von ulrich g
Erstens die Ehe für alle kein Menschenrecht (EuGH), zweitens hat sich das Bundesverfassungsgericht schon mehrfach zur Regelungen der Ehe im Grundgesetz und BGB geäußert. Es ist demnach eindeutig, dass die Ehe für Mann und Frau geregelt ist. Das hat nichts mit Homophobie zu tun sondern etwas mit Gesetzestreue. Wer was anderes will muss das Grundgesetz ändern und die gleichgeschlechtliche Ehe im Grundgesetz der normalen Ehe gleichstellen.
Wie bereits dargestellt (und bislang unwidersprochen geblieben), besteht durchaus die Möglichkeit, dass das BVerfG das Gesetz passieren lassen wird.

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ari_senie 30.06.2017, 18:54
147. In welchem Jahrhundert leben wir?

Es gibt nicht nur die "LIEBE" zwischen Frau und Mann, sondern auch zwischen Frau und Frau und Mann und Mann!!! Was glaubt Frau Bundeskanzlerin Angela Merkel denn wie viel Abgeordnete im Parlament gleichgeschlechtlich sind, weiblich wie auch männlich ?? Frau Bundeskanzlerin Angela Merkel, wachen Sie endlich auf, diese Entscheidung der Gleichstellung sollte eine Selbstverständlichkeit sein !! Und kümmern Sie sich bitte umd die wirklich wichtigen Dinge!

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Watschn 30.06.2017, 18:54
148. Kahrs sollte nicht so brüllen u. rumfuchteln

Zitat von 780
Ich bin mir nicht sicher. Ich fand z. B. die Bundestagsdebatte interessant, der wütende Beitrag von Johannes Kahrs z. B. An Merkel, die wirklich eine eigenartige Form des politischen Handelns praktiziert, diese völlige Bewegungslosigkeit, im Endeffekt sich nach Umfragen richtend, kein erkennbares Konzept, kein Programm, kann man wirklich verzweifeln, auch als Wähler.
Merkel ist im Prinzip eine schwache Regierungsfigur. Aber wenn die anderen wie SPD, Grüne noch schwächer sind, dann wirds schwierig.
Allerdings hätten Gabriel, Schulz & Co. Merkel längst per Misstrauensvotum stürzen u. RRG installieren können...
Das aber trauten sie sich nicht, im Gegensatz zu Kohl 1982 mit der FDP...

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Schlaukeks 30.06.2017, 18:56
149. rot-rot-grün ist OK ...

Zitat von kleinbürger
ja es wird zeit sich gedanken zu machen wie rot-rot-grün am ehesten zu verhindern ist. meiner meinung nach geht das nur über eine starke fdp, kommt die fdp nicht in den bundestag dann haben wir rot-rot-grün, die spd und die grünen werden ohne zu zögern zugreifen auch wenn anderes vollmundig versprochen wurde.
rot-rot-grün ist OK ... wenn der Wähler das will und so entscheidet. Wieso wollen Sie das verhindern wenn die Mehrheit in D das will. Sie sollten sich mal das Kreuz von Merkel angewöhnen und Ihre Meinung vertreten, auch wenn alle für die Ehe sind trotzdem klar sagen "Merkel ist dagegen". Respekt Angie!
Wenn das Volk rot-rot-grün in der Mehrheit wählt ist das richtig, zumal die CDU so weit links war in den letzten Jahren, macht eh keinen großen Unterschied. :)
Hauptsache dieser Wowereit mit seinem BER kommt nicht wieder zurück in die Politik!

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