Forum: Politik
Besuch bei der EU: Gauck will mehr Macht für Brüssel
AFP

bei seinem zweiten Auslandsbesuch bekannte sich der neue Bundespräsident deutlich zur EU. In Brüssel und Straßburg forderte Joachim Gauck ein "uneingeschränktes Ja zu Europa". Die Staaten müssten weitere Kompetenzen abtreten, auch in der Außenpolitik.

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CompressorBoy 17.04.2012, 19:07
1.

Da freuen wir uns aber, dass wir einen solchen BuP haben!

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sagmalwasdazu 17.04.2012, 19:11
2.

Auszug :
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Aus rationalen Gründen müssten die Staaten weitere Kompetenzen abtreten, auch in der Außenpolitik. Die Integration bis hin zu "Vereinigten Staaten von Europa" nannte Gauck eine "Zukunftsvision" - die er aber noch nicht zu teilen wage: "Wir sind noch nicht so weit."

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solange wir es nicht eimal scaffen, die Anzahl der Bundesländer
durch zusammenlegung zu reduzieren ....so what Mr. Gauck.
Wenn Sie Visionen haben, beschäftigen Sie sich zunächst mit der Gegenwart. Oder gehen zum Therapeuten.

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lissy2012 17.04.2012, 19:22
3. Unterschlagung

Zitat von sysop
bei seinem zweiten Auslandsbesuch bekannte sich der neue Bundespräsident deutlich zur EU. In Brüssel und Straßburg forderte Joachim Gauck ein "uneingeschränktes Ja zu Europa". Die Staaten müssten weitere Kompetenzen abtreten, auch in der Außenpolitik.
Das eigentlich Interessante an Gaucks Aussagen haben Sie in Ihrem Artikel verharmlosend im letzten Satz versteckt. Gauck hat versucht, das BVerfG zu beeinflussen. "Ich sehe nicht, dass die Bereitschaft der Regierung konterkariert werden wird vom Bundesverfassungsgericht". Warum?

Gauck erwartet Ja aus Karlsruhe zum Rettungsschirm - Politik - sueddeutsche.de

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james-100 17.04.2012, 19:32
4.

Zitat von CompressorBoy
Da freuen wir uns aber, dass wir einen solchen BuP haben!
Und etliche Foristen werden glauben, das Sie dieses Statement tatsächlich ernst meinen.

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james-100 17.04.2012, 19:36
5.

Aha, Gauck will also mehr EU. Wie verträgt sich das denn mit seinem Geseier von Freiheit? Der hat wohl noch nicht mitbekommen, das die EU-Kommision die totale Überwachung anstrebt und zur Not auch mit dem Einsatz von Militärs eiskalt durchsetzen wird! Da sieht man erst, was der Gauck in Wahrheit ist. Ein Wolf im Schafspelz.

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roland56 17.04.2012, 19:43
6. Da wundere ich mich schon...

Zitat von sysop
bei seinem zweiten Auslandsbesuch bekannte sich der neue Bundespräsident deutlich zur EU. In Brüssel und Straßburg forderte Joachim Gauck ein "uneingeschränktes Ja zu Europa". Die Staaten müssten weitere Kompetenzen abtreten, auch in der Außenpolitik.
... dass die CDU und Frau Merkel damals Hr.Wulff durchsetzen wollten.
Hr. Gauck liegt da doch voll auf ihrer Linie. Mit dem hat sie was das Abtreten von Kompetenzen und Geld in Richtung Club-Med anbelangt doch keine Schwierigkeiten. Der unterschreibt doch alles, wenn Europa draufsteht.

Und was die Aussage: "uneingeschränktes Ja zu Europa" für den Steuerzahler bedeutet ist wohl unstrittig.

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wahrheitsuchender 17.04.2012, 19:58
7. titel

Zitat von lissy2012
Das eigentlich Interessante an Gaucks Aussagen haben Sie in Ihrem Artikel verharmlosend im letzten Satz versteckt. Gauck hat versucht, das BVerfG zu beeinflussen. "Ich sehe nicht, dass die Bereitschaft der Regierung konterkariert werden wird vom Bundesverfassungsgericht". Warum?
****

Ich frage mich eher ob es Deutschland überhaupt entscheiden darf.....
Wir haben da doch nur Maskotchen als Politiker!

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TSTS 17.04.2012, 20:01
8. Bundespräsident Joachim Horst Gauck-Köhler

Zitat von sysop
bei seinem zweiten Auslandsbesuch bekannte sich der neue Bundespräsident deutlich zur EU. In Brüssel und Straßburg forderte Joachim Gauck ein "uneingeschränktes Ja zu Europa". Die Staaten müssten weitere Kompetenzen abtreten, auch in der Außenpolitik.
Herr Gauck scheint seine neue Rolle als Bundespräsident gefunden zu haben. Ein kühl-rationaler Taktierer, der die Ereignisse um seine Wahl deutlich genug mit dem Heiligenschein versah, in der Bundeskanzlerin eine besondere Vertrauensperson zu erblicken. Herr Gauck reiht sich in die deutsche Krisenpolitik der Bundesregierung ein und nennt sie unverblümt ein Gebot rationaler Interessen. Ein Zusammenwachsen Europas unter dem Vorbehalt des nationalen Eigeninteresses.

Das nationale Interesse könne ohne einen entsprechend starken europäischen Kompetenzapparat in Brüssel nicht gegenüber den großen Kraftzentren dieser Erde bestehen. Für was diese Kraftzentren stehen sollen und welche Gefahren sie für die EU bedeuten, bleibt völlig nebulös. Zumindest benennt der Bundespräsident die alten Sehnsüchte des Ostens nach Freiheit und Menschenrechten, so dass man annehmen kann, dass Europa für diese Werte in der Welt kraftvoll einzustehen habe.

Er geht ausdrücklich auf die nationale Außenpolitik ein, die ebenfalls Kompetenzen abtreten müsse. Es fällt in diesem Zusammenhang nicht schwer, den Bundespräsidenten als einen Förderer einer intervenierenden Außenpolitik zu verstehen. Ex-Bundespräsident Köhler vertrat eine ähnliche Ansicht als er die wirtschaftlichen Interessen Deutschlands mit der Bundeswehr untermauerte. Diese These ist wegen des Rücktritts Köhlers nicht weiter entwickelt worden, so dass sich eine endgültige Beurteilung darüber verbietet.

Herr Gauck ist aber gerade dabei, diesen Faden neu aufzunehmen. Inwieweit dieser Anstoß von der Politik verstanden und aufgegriffen wird, bleibt abzuwarten. In letzter Konsequenz wird von Gauck die weltweite außenpolitische Präsenz im europäischen Gewand verlangt. Sie kann je nach weltpolitischen Einzelfall diplomatische aber eben auch militärische Dimensionen erreichen: Große Kraftzentren der Erde machen doch eher Angst als dass sie Zuversicht nahe legen!?

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FreieWelt 17.04.2012, 20:04
9.

Gauck ist nichts anderes als ein Wolf im Schafspelz. Es tut mir aufrichtig Leid um alle, die dachten, dass Gauck für Freiheit und Gerechtigkeit eintritt. Politik korrumpiert.

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