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Besuch der Kanzlerin: Jetzt soll Merkel auch auf dem Balkan ran
REUTERS

Der Balkan versinkt in Armut, Perspektivlosigkeit, Repression. Kanzlerin Merkel will dort dem Trend zur autoritärer Staatsführung etwas entgegensetzen. Auch, um einer Massenflucht nach Deutschland vorzubeugen.

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schlabbedibapp 08.07.2015, 12:04
1. Da gibt es doch eine praktische Lösung:

Aufnahme aller Balkanstaaten in die EU und die Eurozone. Gesetze gelten ja in Europa nichts mehr und Deutschland hat sich inzwischen als Weltsozialamt etabliert.

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rgw_ch 08.07.2015, 12:17
2.

Sie soll es "auch" auf dem Balkan richten. Also so, wie sie es in Griechenland im Griff hat und so, wie sie die Ukraine in blühende Landschaften verwandelt hat?

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darthmax 08.07.2015, 12:18
3. Balkanstaaten

Ist Griechenland nicht auch auf dem Balkan ?
Alle diese neugegründeten Staaten haben das Problem, dass Ihre Wirtschaft allein nicht tragfähig ist für einen Staat. Es sind Zusammenschlüsse der Staaten gefragt nicht Zerstückelungen. Ein Staat, der seine Bevölkerung nicht ernähren kann, hat eigentlich sein Ziel verfehlt. Da geht es dann nur noch um die Selbstversorgung der Eliten.
Sind diese Staaten aber bereit, Ihre Selbstverwaltung aufzugeben unter einem UNO Mandat ?
Und da sind wir auch wieder bei Griechenland.

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diekleinefrau 08.07.2015, 12:18
4. Demokratie

scheint nicht für alle Völker die richtige Lösung zu sein. Das Volk ist zu schwach, um Reiche, Mächtige und Kriminelle aufzuhalten mit Stimmzetteln. In Nordeuropa, wo die Germanen einst schon Thing-Versammlungen abhielten und gemeinsam berateten, scheint es besser zu klappen. Es scheint so.

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pluuto 08.07.2015, 12:22
5. Griechenland 2.0

Merkel will das Weltklima, den Euro und alle Flüchtlinge der Welt retten. Da wird sie den Balkan auch noch wuppen.

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chjuma 08.07.2015, 12:25
6. man hat also aus Griechenland

nichts gelernt. Man meint also, dass das was mit Panzern nicht zu machen ist mit dem EURO bewerkstelligt werden kann. Alle aufkaufen bevor es andere tun. Rein in die EU ohne Sinn und Verstand. Egal was es mich(den ungefragten Steuerzahler) kostet. Genau wie mit einem Angriffskrieg, den kann man gewinnen, aber der "Frieden" danach wird regelmäßig verloren. Genau so wird es der EU ergehen. Weil die Ziele genau dazu mutiert sind wie die eines Angriffskrieges, Machtgewinn und Absatzmärkte. Und das kann einfach nicht gut gehen.

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buntesmeinung 08.07.2015, 12:29
7. Es reicht

Bevor über eine entsprechende Erweiterung der EU (bzw. entsprechende Vorbereitungshanlungen) nachgedacht werden kann, soll die EU erst einmal für demokratische Strukturen in den Ländern sorgen, die bereits der EU angehören.
Beispiele hierfür: Rumänien, Bulgarien und Ungarn.
Korruption und Vetternwirtschaft gibt es aber nicht nur in diesen Ländern. Auch hier verbreitet sich dieses schleichende Gift schon lange.
Hinzu kommen mafiöse Strukturen im Bereich der Werkverträge und der Leiharbeit, die wir uns mit der Arbeitnehmerfreizügigkeit und mit den offenen Grenzen eingehandelt haben.
Diese Probleme gilt es neben der Griechenland-Krise zuerst zu lösen.
Letztlich spielt es keine Rolle, ob die Bewohner der genannten Länder als Billiglöhner oder als 'Flüchtlinge' hierher kommen.
Wir brauchen beileibe keine zusätzlichen Löcher, in die unsere Steuergelder versenkt werden können.

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gjbe52 08.07.2015, 12:31
8. Schattenwirtschaft!

Merkel muss achtsam sein, denn das Negative des kapitalistischen Europas wirft seine Schatten voraus....! Frau Merkel hat schon genug zu tun Griechenland durch Europa und sich selbst zu retten....

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Eduschu 08.07.2015, 12:32
9.

Die Lage auf der Balkanhalbinsel, zu der m.W. auch Griechenland zählt, ist fast überall ähnlich. Wie wir sehen, auch ohne die furchtbare Austeritätspolitik. Wenn ich mir die Lage in Griechenland ansehe und dann den Bericht über die restlichen Balkanländer, kann Griechenland regelrecht froh sein, dass da welche bereit waren, Griechenland wieder und wieder zu unterstützen.

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