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Besuch des türkischen Präsidenten: Deutschland macht es Erdogan zu einfach
DPA

Berlin und Ankara zelebrieren ihre Wiederannäherung - obwohl sich an der Menschenrechtslage in der Türkei nichts geändert hat. Die Bundesregierung sollte Präsident Erdogan nicht so davonkommen lassen.

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bojoe 28.09.2018, 17:40
10. Erdogan

Bömermann hatte Recht

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melnibone 28.09.2018, 17:42
11. Eine derart billige ...

und kostenlose Werbung für die AKP auf fremden Staatsboden.
Eine komplette Fehlinterpretation der Regierungsparteien und des Bundespräsidenten, wie und in welcher Form man den Dialog mit der Türkei weiterführen sollte.
Der Wähler und Steuerzahler kann sicher keinen Nutzen für unser Gemeinwesen darin entdecken.
Auch dieses ist fehlender politischer Instinkt.

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skeptikerjörg 28.09.2018, 17:45
12.

Zitat von Der Souverän
Es ist schon fast widerlich, wie dieser Potentat von unserer Regierung hofiert wird. Für ihn ein Image-Gewinn, für Deutschland ein weiterer Akt der Unterwerfung. Gibt es überhaupt noch eine Schamgrenze bei Merkel und ihren Untergebenen? Ich schäme mich für mein Land. Schickt ihn doch einfach nach Hause, den kleinen Tyrannen! Der hat bei uns NICHTS zu fordern und nichts mitzunehmen. Furchtbar, nein geradezu unerträglich, das ganze devote Theater!
Erklären Sie bitte mal, wann und wodurch Deutschland sich unterworfen hat. Übrigens, eingeladen hat den "kleinen Tyrannen" nicht Merkel, sondern der Bundespräsident und der ist nicht ihr Untergebener, sondern steht über ihr. Und warum verniedlichen Sie ihn denn? Wenn er nur ein "kleiner" Tyrann ist, ist es ja noch nicht so schlimm. Und wirft die Frage auf, wer denn ein "großer" Tyrann oder einfach "nur" ein Tyrann ist.

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dirkcoe 28.09.2018, 17:45
13. Nicht Deutschland - sondern Merkel

macht es Erdogan zu leicht. Jeder normale Menschen hätte es abgelehnt, überhaupt mit ihm zu reden, bevor er sich für seine völlig entgleisten Äußerungen entschuldigt hat. Statt dessen läßt sich Merkel Forderungen stellen - ein mehr wie peinlicher Vorgang.

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Schlaflöwe 28.09.2018, 17:49
14. Es kommt jetzt darauf an,

ob die Bundesregierung bereit ist, die vom Potentaten erwartete Wirtschaftshilfe zu geben. Vielleicht schickt sie ihn ja nach all dem protokollarischen Tamtam mit leeren Händen nach Hause, wäre in Ordnung.

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rieberger_2 28.09.2018, 17:52
15. und tschüss. . .

Meine größte Sorge: der Sultan stellt in der Bundesrepublik einen Asylantrag und dem wird auch noch stattgegeben. Ich bekomme langsam Schnappatmung, wenn ich die Visage sehe und seinen Namen immer wieder hören und lesen muss.
Ich hoffe, er steigt bald in seinen Flieger. Dann kann er zu Hause wieder tönen, wie er "Hey Merkel" den Marsch geblasen hat.

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Freidenker10 28.09.2018, 17:53
16.

Allein schon dieser kotau vor Erdogan wird der AfD wieder 100.000 oder mehr Stimmen zuführen. Es kann doch einfach nicht wahr sein das Steinmeier diesem Diktator solch einen Empfang bereitet. Das er dann nicht gelächelt hat machts nicht besser! Hierbei kritisiere ich auch unsere Medien. Dieser Staatsempfang hätte im Vorfeld schon viel kritischer begleitet werden müssen. Aber das Verhör eines US-Richters war da wohl wichtiger... Das war ein bitteres "Solidaritätszeichen" den inhaftierten Kollegen in der Türkei gegenüber!

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wizzbyte 28.09.2018, 17:54
17. natürlich ist es viel zu leicht für Erdogan

aber CDU und SPD wollen die hiesigen Erdogan-Fans als Wähler umwerben. Erdogan macht hier schon wieder innertürkische Fragen zum Thema, wie Ditib. Moschee und Auslieferungen. Dieser freche Mißgriff sollte dazu führen, dass nur eine EU-Außenpolitik gegenüber der Türkei erlaubt sein sollte, er also in Deutschland gar nicht empfangen würde, sondern er nach Frankreich, Holland, Italien oder Ungarn hätte antreten können.

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tuedelich 28.09.2018, 17:55
18. Heuchelei

Laßt ihnen doch den Riesenauiwand in Sachen Protokoll! Alles hängt an diesem Drecksdeal, den Frau Merkel (die EU) mit dem Potentaten in Sachen Asyl abgeschlossen hat. Schade, dass jetzt unsere Politiker alle immer noch "das Maul" halten, damit Erdogan ja nicht auf die Idee kommen könnte, diese Vereinbarung zu kündigen.
Ansonsten hätte in Sachen Einforderung von Menschenrechten nicht auf diesen Besuche gewartet werden müssen. Es war alles schon vorher bekannt und genauso unmenschlich wie jetzt.
Ich glaube da alles vorher bekannt gewesen ist und nichts passierte, handelt es sich bei den jetzigen Tränen und Krokodilstränen ...
Was für eine Heuchelei!

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Patrik74 28.09.2018, 17:55
19. @2 Wieso nicht?

Zitat von
Es ist eine Schande für unser Land das unsere Repräsentanten einem menschenverachtenden Diktator solch einen unterwürfigen Staatsempfang bereiten! Man lässt sogar Erdogan-kritische Journalisten entfernen und das in UNSEREM Land, hätte ich nicht für möglich gehalten.
Schon beim G20-Gipfel hat man doch schon probiert, den Autokraten die Demokratie schmackhaft zu machen, indem man eindrucksvoll demonstriert hat, dass man hierzulande mit Opposition genauso "robust" umgehen kann; die Gäste sollten sich doch wie zu Hause fühlen... Auch damals wurden Akkreditierungen unliebsamer Journalisten verweigert - dummer Zufall aber auch...

Ich glaube, sie machen sich ganz schöne Illusionen hinsichtlich unserer Potemkinschen Demokratie.

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