Forum: Politik
Besuch des US-Vizepräsidenten: Biden wirbt um Chinas Vertrauen
REUTERS

Er ist Obamas Mann für delikate Situationen: Auf seinem Besuch in Peking versucht US-Vizepräsident Joe Biden, die durch den Inselstreit belasteten Beziehungen zu Peking zu reparieren. Doch im Streit um Chinas Luftverteidigungszone bleiben die Frontenhart.

Seite 1 von 2
joG 04.12.2013, 15:51
1. Dass wir eine globale Organisation internationaler Sicherheit brauchen....

....sagen die Amis seit sehr langer Zeit. Seit den frühen 1990er vertreten sie auch eine Poltik, die Andere davon überzeugen sollte und müsste. Was soll Biden tun als es wiederholen. Immerhin hörte man nicht auf Clinton, Bush oder Obama bisher.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
spon-facebook-10000523851 04.12.2013, 16:35
2. Biden,

die offizielle Labertasche der USA wird in China ohnehin nicht ernst genommen. Der wird ja noch nicht einmal daheim ernst genommen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
britneyspierss 04.12.2013, 16:53
3. China-Appeasement!

Obama hat die Führungsnation der freien Welt zu einer Drittklassigen Macht demontiert. Angetreten um Amerika mehr Respekt in der Welt zu verschaffen hat er genau das Gegenteil geschafft. Der Fall China ist ein Glanzstück ! Jeder pfeift auf die USA. Putin, China und ja sogar einige feindliche Staaten.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
al95 04.12.2013, 17:00
4. Lass uns Freunde werden

"Vertraut uns ruhig, wir spionieren weder Freund noch Feind aus, die NSA und die von Snowden veröffentlichten Dokumente sind frei erfunden."
Ich wüsste nicht warum ich den USA nicht vertrauen sollte... Die stehen ja sogar in allerengster Korrespondenz mit unserer Bundeskanzlerin (und ihrem Handy).
Ich muss sagen, nach den Erkenntnissen um Vertrauen zu werben ist naiv, und wenn die Chinesen auch nur einen Funken Verstand haben, völlig sinnlos.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
freddygrant 04.12.2013, 17:22
5. Die Amis sind dabei ...

... sich wie seit 50 Jahren praktiziert als der Störenfried
auf dem Globus zu outen. Vom Vorderen Orient bis Hinterasien, von Mittel- und Südamerika bis Afrika haben sie nur Hegemonie und Kriege produziert. Wenn das Appeasement der Chinesen und Russen nicht halbwegs funktioniert hätten würde der halbe Planet brennen und ganz Europa wäre in diesen Crash mit einbezogen. Man kann über Schröder und Putin denken was man will, sie haben den "Terrorjägern"
der USA - egal ob Bush oder Obama - erstmals die Zähne gezeigt, den Trouble den die USA jetzt aus
Markt- und Resourcengründen in der Ukraine und im Südchinesischen Meer provozieren werden die Chinesen mit Nachdruck politisch ausbalancieren - und das ist gut so!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Beat Adler 04.12.2013, 17:24
6. Pfeifen auf die USA

Zitat von britneyspierss
Obama hat die Führungsnation der freien Welt zu einer Drittklassigen Macht demontiert. Angetreten um Amerika mehr Respekt in der Welt zu verschaffen hat er genau das Gegenteil geschafft. Der Fall China ist ein Glanzstück ! Jeder pfeift auf die USA. Putin, China und ja sogar einige feindliche Staaten.
Pfeifen auf die USA: Truppenabzug aus dem Irak und bald aus Afghanistan, keine Bombenangriffe in Syrien und auf den Iran zugehen. Einhalten aller militaerischen Beistandsverpflichtungen mit anderen Nationen, darunter Japan.

Kein Pfeifen auf die USA: Einrichten und Ausbau von Militaerbasen im Irak und in Afghanistan, um im Fall der Faelle den Iran in die Zange zu nehmen und militaerische Einrichtungen in Syrien in Grund und Boden zu bomben. Mit ein paar Marschflugkoerpern die chinesischen Radaranlagen ausschalten, damit China diese ADIZ nicht ueberwachen koennen.

Das "Pfeifen" auf die USA noetigt wirklich einiges an Respekt ab.

In diesem Zusammenhang ist Folgendes lesenswert:

Pew-Studie: Amerika wendet sich von der Welt ab - SPIEGEL ONLINE

Es lohnt sich das Dokument im Original zu lesen:
http://www.spiegel.de/media/media-32803.pdf

mfG Beat

Beitrag melden Antworten / Zitieren
andy007 04.12.2013, 19:04
7. mal abwarten

Nach Sichtweise Chinas gibt es einen Vertrag der nach dem 2.Weltkrieg besiegelt wurde und besetzte Gebiete an China zurück überträgt. Daran hat sich Japan nicht gehalten. Überhaupt hat Japan im 2.Weltkrieg in China übelst gewütet und gemordet und sich nie entschuldigt, im Gegensatz zu Deutschland. USA sollte neutral bleiben und Japan kann sich einen Konflikt nicht leisten, wirtschaftlich.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
integrationsverweigerer 04.12.2013, 23:10
8. Biden ist immer für einen Witz gut.

Den USA vertrauen ist wie der Mafia zu vertrauen - mehr als nur grob fahrlässig. Die Chinesen haben bestimmt geschmunzelt bei diesem Satz.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
laolu 04.12.2013, 23:26
9. Guter Ansatz, Andy, aber nicht ganz richtig.

Zitat von andy007
Nach Sichtweise Chinas gibt es einen Vertrag der nach dem 2.Weltkrieg besiegelt wurde und besetzte Gebiete an China zurück überträgt. Daran hat sich Japan nicht gehalten. Überhaupt hat Japan im 2.Weltkrieg in China übelst gewütet und gemordet und sich nie entschuldigt, im Gegensatz zu Deutschland. USA sollte neutral bleiben und Japan kann sich einen Konflikt nicht leisten, wirtschaftlich.
Die Rückgabe der Inseln an den nicht rechtmäßigen Besitzer hat die USA zu verantworten.
Damals war China Feindesland, und der einstmalige Kriegsgegner Japan war zwischenzeitlich zum Verbündeten aufgestiegen.

Also hat der die Felsen gekriegt - ist doch logisch, oder?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 2