Forum: Politik
Bevölkerungsentwicklung: Die Angst vor dem großen Austausch
REUTERS

Was geschah in jenen Wochen, als die Bundesregierung die Kontrolle über die Grenze verlor? Der Bestseller "Die Getriebenen" liefert neue Antworten. Der Erfolg zeigt, wie virulent das Flüchtlingsthema noch immer ist.

Seite 29 von 33
fatali2 21.03.2017, 10:32
280. Ob die besorgten Bürger Recht behalten werden..

.. wird nur die Zeit zeigen. So ganz unrealistisch ist das alles nicht. Muslime integrieren sich häufig nicht und errichten Parallelgesellschaften.
Die Nordafrikanischen Asylsuchenden sind sehr viel krimineller als andere Volksgruppen. Der Zustrom an illegalen Immigranten über Italien in die EU hält an.

Lösungen gibt es von politischer Seite keine einzige.

Beitrag melden
MT98 21.03.2017, 10:36
281. (1)@ackergold, solche Einschätzung kenne ich noch aus der DDR.

Die Gegner der Mächtigen sollte möglichst der Mund verboten werden. Kritische Stimmen gegen die Elite-NIEMALS. Herr Fleichhauer hatte zu 100% recht!

Beitrag melden
fleischwurstfachvorleger 21.03.2017, 10:38
282.

Zitat von wecan
"Nach Kant müsste man sich selbst fragen, wie man denn in vergleichbarer Situation behandelt werden wollte" Aha! Wenn ich in einem südamerikanischen Slum leben müsste, würde ich mir ein Hartz4-Leben in Deutschland wünschen. Wenn ich ein Bauer im Sudan wäre, der sich keinerlei medizinische Versorgung leisten kann, würde ich mir ein Hartz4-Leben in Deutschland wünschen. Wenn ich ein Wanderarbeiter mit 12-Stunden-Arbeitstag in China wäre, würde ich mir ein Hartz4-Leben in Deutschland wünschen. u.s.w. Nach dem von Ihnen angelegten philosophischen Ansatz, müssten wir mindestens der halben Weltbevölkerung Zugang zu unserem Sozialsystem gewähren. Vielleicht fragen Sie sich aber auch mal, wie ein kritisch denkender deutscher Steuerzahler wohl behandelt werden möchte ...
Wir haben relativ wenig bis keine Asylsuchenden aus Südamerika und China und nicht jeder, dem es wirtschaftlich nicht so gut geht, möchte seine Heimat verlassen und macht sich euf einen unsicheren, teuren, gefährlichen, langen Weg nach Deutschland.

Ich würde deswegen Ihren letzten Satz auf "deutscher Steuerzahler" zusammen streichen.

Beitrag melden
dirk.resuehr 21.03.2017, 10:39
283. Planung

ist immer zukunftsgerichtet. Somit widerspricht die Planung ex definitione der Arbeit der Kanzlerin, die nicht plant, sondern re-agiert. Das ist die Krux, sie tappst hinterher, passiert etwas, dann, wenns zu spät ist, wird wieder reagiert. Dieses Verhalten zieht sich durch die gesamte Kanzlerschaft.. Aussitzen ist manchmal ja ganz gut, aber als Prinzip falsch.Leider hat sich dieser Mangel als deutsche Normalität manifestiert.

Beitrag melden
Lamentierer 21.03.2017, 10:39
284. Sparen Sie die Ausgabe

Zitat von meine Güte
Lasst euch sagen, die Einwanderung geht weiter! Wer etwas anderes glaubt, ist leider an Naivität nicht zu toppen. Alle beteiligten Organe sind auf "Kurs" gebracht worden. Bloß keine negativen Schlagzeilen in Bezug auf Flüchtlinge vor der Btw. Unser "Gutmenschentum" wird uns teuer zu stehen kommen. Wenn diesen Menschen nicht das gegeben wird was sie erwarten -dann wird es Eng werden. Und das Buch besorge ich mir, weil, ich habe 2015 nicht vergessen.
Mein Güte, sparen Sie sich die Ausgabe. Lesen Sie lieber das nachfolgende Zitat von Helmut Schmidt, dem verstorbenen Bundeskanzler:
„Mit einer demokratischen Gesellschaft ist das Konzept von Multikulti schwer vereinbar. Vielleicht auf ganz lange Sicht. Aber wenn man fragt, wo denn multikulturelle Gesellschaften bislang funktioniert haben, kommt man sehr schnell zum Ergebnis, daß sie nur dort friedlich funktionieren, wo es einen starken Obrigkeitsstaat gibt. Insofern war es ein Fehler, daß wir zu Beginn der 60er Jahre Gastarbeiter aus fremden Kulturen ins Land holten.“

– Hamburger Abendblatt 2004

Mehr gibt es zu dem ganzen Komplex nicht zu sagen, da begann das Dilemma einer Kette von Fehleinschätzungen bis zum heutigen Tage.
Bedauerlicherweise haben die Verantwortlichen für diesen Staat bei Beginn der Globalisierung ihr Rückgrat abgegeben.
Das Modewort "Bevölkerungsaustausch" passt zu diesem Staat wunderbar. Und Herr Erdogan hat ja seine Vorstellungen konkretisiert:
Gebirt noich mehr Kinder, türkische Frauen, nicht 3 sondern 5.
Warum soll es uns anders ergehen wie den Atzteken, den Maya oder anderen Ethnien? Völker kommen und gehen.
Locker sehen, den Tag genießen und sich auf den "Martinstag" freuen.
Wir haben nur ein Leben!

Beitrag melden
peter.braun1@gmx.ch 21.03.2017, 10:41
285.

Zitat von ackergold
Genau das scheint das subtile Ziel solcher Art "Kolumnen" zu sein. Man will einen seriösen Schein erwecken, aber gleichzeitig Ängste schüren, weil es einem politisch in den Kram passt. Es ist ja nicht das erste Mal, dass Fleischhauer den Nährboden für die Ultrarechten herbeischreiben will. Das ist und bleibt schofel.
Weshalb "schürt" jemand "Ängste", der Fakten nennt? Und weshalb ist jemand "ultrarechts", der kritisch die ungebremste Willkommenskultur hinterleuchtet? Das beantwortet man wohl mit ihrem eigenen Satz: Es passt ihnen nicht in ihren "politischen Kram"... ;-)

Beitrag melden
demokritos2016 21.03.2017, 10:41
286. Qualität

Zitat von ackergold
Es geht gar nicht um den Spin von irgendwelchen Kolumnen, sondern es geht um die Seriosität des angebotenen Journalismus. Da erwarte ich bei Qualitätsmedien wie SPON schon von jedem Beitrag, dass er einer selbstkritischen Reflexion unterliegt und nicht Woche für Woche leicht durchschaubare und unkritische Wahlpropaganda in eine gewisse Richtung gemacht wird. Nur darum geht es: Qualität. Und als Leser ist es mein Recht, die Selbe einzufordern, wenn sie wiederholt nicht geliefert wird.
Seit wann macht SPON "Wahlpropaganda"? Nicht mal Fleischhauer tat und tut dies; er hat sich hingegen mehr als einmal sehr ablehnend gegenüber der AfD artikuliert. Vielleicht sollten Sie mal unterschiedliche Qualitätsmedien - da gibt es außer DER SPIEGEL auch noch andere - lesen, anstatt ständig Posts abzusondern. Denn da bewundere ich Sie schon sehr: In zehn Monaten fast 5.100 Beiträge zu schaffen, also täglich durchschnittlich 17, da kriegt man einen Respekt! Da bleibt freilich zur Rezeption wenig Zeit!

Beitrag melden
the_master 21.03.2017, 10:43
287. Besorgte Regierung statt Besorgter Büger

Man sieht: Das eigentliche Problem waren nicht die "besorgten Bürger". Nein, es war die "besorgte Regierung"!

Beitrag melden
mostly_harmless 21.03.2017, 10:49
288.

Zitat von zeisig
Für Sie ist die Theorie von der Umvolkung Panikmache, für mich ist es bereits keine Theorie mehr, sondern eine nicht mehr wegzuleugnende Tatsache. Ein Prozess, der bereits begonnen hat. Es ist mmer wieder erstaunlich, wie unterschiedlich wir unsere Umgebung wahrnehmen.
Die Haltung zu diesem alten rechtsetrmistischen Lügenmärchen basiert unzweifelhaft auf der eigenen politischen Positionierung.

Beitrag melden
Das Pferd 21.03.2017, 10:52
289.

Zitat von Sumerer
Jeder kann dieses Geschreibsel aus einer anderen Perspektive betrachten. Ich nehme gerne in solchen Fragen, wie der Flüchtlingsfrage oder auch dem Flüchtlingsdeal einen mehr philosophisch begründbaren Standpunkt an und komme zu anderen Schlussfolgerungen. Beispiel: Nach Kant müsste man sich selbst fragen, wie man denn in vergleichbarer Situation behandelt werden wollte (Kategorischer Imperativ)? Das kann man auch mit dem Flüchtlingsdeal machen......................
nein, die Frage lautet, ob die Maxime des Handelns als allgemeines Weltgesetz tauge.

Und da ist es gar nicht mehr so klar, im Gegenteil, man kommt exakt auf das moralische Dilemma des vorvegangenen Herbstes.

Beitrag melden
Seite 29 von 33
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!