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Bevölkerungsentwicklung: Die Angst vor dem großen Austausch
REUTERS

Was geschah in jenen Wochen, als die Bundesregierung die Kontrolle über die Grenze verlor? Der Bestseller "Die Getriebenen" liefert neue Antworten. Der Erfolg zeigt, wie virulent das Flüchtlingsthema noch immer ist.

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ackergold 21.03.2017, 11:51
300.

Zitat von zeisig
Für Sie ist die Theorie von der Umvolkung Panikmache, für mich ist es bereits keine Theorie mehr, sondern eine nicht mehr wegzuleugnende Tatsache. Ein Prozess, der bereits begonnen hat. Es ist mmer wieder erstaunlich, wie unterschiedlich wir unsere Umgebung wahrnehmen.
Meine Aussage bezieht sich nicht auf "Wahrnehmung", sondern auf Fakten. Es gibt keine "Umvolkung" und schon gar keinen Prozess dahin. Im Übrigen herrscht Religionsfreiheit und zwar für Jeden. Das heißt auch, dass es 100% aller Bürger erlaubt ist, zum Islam zu konvertieren. Daran werden auch Sie nichts ändern können. Sie werden dazu ja nicht gezwungen.

Wer behauptet, es gäbe einen von der Regierung gesteuerten Prozess der "Umvolkung", dem spreche ich jedweden Verstand ab, sorry. Das ist an Absurdität kaum zu überbieten. Nur weil ein paar Kriegsflüchtlinge aus Regionen, in denen die westliche Welt am Krieg nun wirklich nicht ganz unschuldig ist, in ihrer grenzenlosen Not keinen anderen Ausweg mehr sehen, als nach Europa zu fliehen, muss man bei den Ungebildeten nicht gleich eine Panik von "Umvolkung" etc. schüren. Das ist schofel.

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Bürger Bü 21.03.2017, 11:52
301. Angst?

Warum wird immer mit Angst argumentiert? Ängstliche Bürger sind gegen Einwanderung? Ich hab keine Angst, jedoch will ich eine vernüftige und gesteuerte Einwanderung. Das hat mit Willen, nicht mit Angst zu tun.

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f-rust 21.03.2017, 11:53
302. guter Kommentar!

Bericht über Erfolg eines Buches, das ich bisher nicht wahrgenommen hatte plus persönliche Einschätzungen. Völlig ok ... wie bei fast allen Kommentaren. Warum die Bezeichnung "hanebüchen" für die verbalen Rechtfertigungsverrenkungen von Fr. Merkel + Regierung ein Ausweis für "rechts" wie NationalZeitung sein sollte, erschließt sich mit überhaupt nicht. Die Versuche, eigenes Versagen zu legitimieren oder schönzurednen sind immer hanebüchen, egal ob von links, mitte oder rechts. Aber wer nicht Berlin "huldigt" gilt mancherorts eben schon als "rechts" ... lol

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ackergold 21.03.2017, 11:56
303.

Zitat von MT98
Die Gegner der Mächtigen sollte möglichst der Mund verboten werden. Kritische Stimmen gegen die Elite-NIEMALS. Herr Fleichhauer hatte zu 100% recht!
Womit soll er Recht haben? Etwa, dass die Regierung Merkel eine Umvolkung der deutschen Betreibt, damit das Land muslimisch wird?
Das ist doch eine Groteske, die ihresgleichen sucht.

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toskana2 21.03.2017, 11:57
304. Anspruch und Wirklichkeit

Ich brauche nicht Herrn Fleischhauer, um zu erfahren, was in diesem Land seit langem geschieht.
Ich mache meine Erfahrungen selber.
Mit Menschen anderer Herkunft, Religion, Mentalität, die meine Nachbarn geworden sind.
Verwunderlich ist es kaum, wenn diametral entgegen gerichtete Kulturen aufeinander treffen.
Da sind Konflikte vorprogrammiert.

Die M a s s e der Einwanderer macht den Unterschied!
Die moralische Verpflichtung, das Gebot der Menschlichkeit sind ethische Begriffe,
die als Anspruch unser Handlen bestimmen sollten.
Allerdings scheitern letztere an der Wirklichkeit, die solche Begriffe ignoriert.

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wecan 21.03.2017, 12:13
305.

Zitat von ackergold
Meine Aussage bezieht sich nicht auf "Wahrnehmung", sondern auf Fakten. Es gibt keine "Umvolkung" und schon gar keinen Prozess dahin. Im Übrigen herrscht Religionsfreiheit und zwar für Jeden. Das heißt auch, dass es 100% aller Bürger erlaubt ist, zum Islam zu konvertieren. Daran werden auch Sie nichts ändern können. Sie werden dazu ja nicht gezwungen. Wer behauptet, es gäbe einen von der Regierung gesteuerten Prozess der "Umvolkung", dem spreche ich jedweden Verstand ab, sorry. Das ist an Absurdität kaum zu überbieten. Nur weil ein paar Kriegsflüchtlinge aus Regionen, in denen die westliche Welt am Krieg nun wirklich nicht ganz unschuldig ist, in ihrer grenzenlosen Not keinen anderen Ausweg mehr sehen, als nach Europa zu fliehen, muss man bei den Ungebildeten nicht gleich eine Panik von "Umvolkung" etc. schüren. Das ist schofel.
"Ein paar Flüchtlinge" ist schon eine ziemlich ulkige Beschreibung für eine Anzahl von Menschen, die deutlich über der Anzahl der jährlichen Geburten in Deutschland liegt. Wenn jedes Jahr so viele kämen, wären die hier Geborenen also zukünftig zwangsläufig und rein mathematisch begründet in der Minderheit.

Und es sind, wie bereits tausende Male schlüssig erklärt wurde, keine Menschen, die bis an unsere Grenzen verfolgt und vom Tode bedroht werden.

Es sind Menschen, denen in der Heimat eine Perspektive fehlt oder die nicht länger in Flüchtlingscamps auf das Kriegsende warten wollen.

Diese Menschen wählen aus nachvollziehbaren Gründen nun Deutschland als Ziel. Aber auch wir hier können nicht jedem Menschen der Welt eine Perspektive bieten. Wie lange müssen wir über diese simple Tatsache noch diskutieren?

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licht_und_schatten 21.03.2017, 12:18
306.

Zitat von toskana2
... Die moralische Verpflichtung, das Gebot der Menschlichkeit sind ethische Begriffe, die als Anspruch unser Handlen bestimmen sollten. Allerdings scheitern letztere an der Wirklichkeit, die solche Begriffe ignoriert.
Es stellt sich die Frage, ob wir uns einer Gesinnungs- oder einer Verantwortungsethik verschreiben.

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zeisig 21.03.2017, 12:22
307.

Zitat von mostly_harmless
Die Haltung zu diesem alten rechtsetrmistischen Lügenmärchen basiert unzweifelhaft auf der eigenen politischen Positionierung.
Ich möchte meinen vorherigen Post präzisieren. Ich glaube genauso wenig wie Sie an dieses "rechtsextremistische Lügenmärchen" von einer Umvolkung, die von irgendeiner Seite aktiv betrieben wird, um der Umvolkung Willen sozusagen. Nein, ich spreche von dem schleichenden Prozess der Veränderung unserer Bevölkerungsstruktur mit entsprechenden Folgen für unsere Gesllschaft. Diese Veränderungen mit einem kritischen Blick zu begleiten sollte schon erlaubt sein, finde ich.

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ackergold 21.03.2017, 12:30
308.

Zitat von wecan
"Ein paar Flüchtlinge" ist schon eine ziemlich ulkige Beschreibung für eine Anzahl von Menschen, die deutlich über der Anzahl der jährlichen Geburten in Deutschland liegt. Wenn jedes Jahr so viele kämen, wären die hier Geborenen also zukünftig zwangsläufig und rein mathematisch begründet in der Minderheit.
Genau das ist der Fake an der Geschichte, eingeleitet durch das Wörtchen "wenn". Es kommen aber nicht jedes Jahr so viele und es hat auch niemand vor, jeden hier reinzulassen. Als Naturwissenschaftler darf ich Ihnen sagen, dass mit "wenn" keine exakte Mathematik betrieben werden kann. Wenn nicht, dann eben nicht. Wozu also die Panik schüren? Selbst wenn wir halb Syrien in Europa aufnehmen würden, würde es kaum jemand wirklich merken.

Im Übrigen interessiert mich nicht, wer mein Nachbar ist und welche Religion er hat, sondern allenfalls, dass er sich an die Gesetze hält.

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Christoph 21.03.2017, 12:32
309.

Zitat von ackergold
Womit soll er Recht haben? Etwa, dass die Regierung Merkel eine Umvolkung der deutschen Betreibt, damit das Land muslimisch wird? Das ist doch eine Groteske, die ihresgleichen sucht.
Lesen Sie den Fleischhauer-Artikel doch erst einmal, bevor Sie sich darüber äußern.

Dort steht nämlich nirgends, dass es eine geplante Umvolkung gibt. Vielmehr wird ausdrücklich betont, dass der Buchautor die Ereignisse vom September 2015 nicht für planvolles Handeln hält, sondern für planlose Kurzschlussreaktionen, weil die Verantwortlichen von den Ereignissen überfordert waren. Außerdem steht dort, dass viele Leser des Buchs diesen letzten Punkt ignorieren und sie doch von einer geplanten Umvolkung ausgehen. Dass dies aber der Meinung des Buchautors oder der Meinung Fleischhauers entspricht, ist dem Artikel nicht zu entnehmen.

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