Forum: Politik
Bevorstehender Brexit: "Größte Tragödie in der Geschichte der EU"
WILL OLIVER/ EPA-EFE/ REX/ Shutterstock

Die Briten wollen ihren EU-Austritt verschieben, doch dafür müssen alle Mitglieder der Union zustimmen. Deutschland und Luxemburg stellen eine wichtige Bedingung, die Kommission warnt vor Chaos.

Seite 6 von 22
pavel1100 16.03.2019, 11:24
50. Schade

Zitat von iasi
Ganz schön frech von der EU, so etwas zu fordern. Statt auf dicke Backen zu machen, sollten die EU-Volksvetreter endlich mal einen ordentlichen Job machen und Vereinbarungen mit den Briten schließen, die für beide Seiten akzeptabel und von Vorteil sind. Einen harten Brexit und dessen Folgen hätten auch unsere Volksvertreter zu verantworten. Schließt mit ihnen Verträge wie mit der Schweiz und lasst die Briten in Freundschaft gehen.
Schade, dass sie so schlecht informiert sind, sonst wüssten sie dass die Briten Einzelvertäge, wie mit der Schweitz abgelehnt haben. Auf der Basis von Null Wissen kann man schlecht diskutieren. Meine Empfehlung: erstmal ein paar Informationen zu dem Thema einholen. Der EU ohne die geringsten Kenntnisse Frechheit vorzuwerfen ist ihrerseits schon ziemlich dreist. Unsere Jungs in Brüssel, allen voran Michel Barnier, machen einen hervorragenden Job.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
brutus#9 16.03.2019, 11:26
51. Druck machen

Das ist doch die Gelegenheit für die EU, Druck zu machen. Einfach die Verlängerung ablehnen, es sei denn, dem Britischen Volk wird ein weiteres (und diesmal konkreteres) Referendum geboten.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
RDetzer 16.03.2019, 11:26
52. Es wird Zeit,

daß wir EU nicht als Endlösung für alle Fälle, besser als gescheitertes Projekt betrachten. Wirtschaftsunion, Mangelware. Bankenrettung, geht noch besser. Friedensunion, wer es glaubt wird selig. Die administrative Selbstversorgungskompanie von nicht zur Realität kompatiblen Überbau Experten arbeitet schonungslos an der Nichtwahrnehmung sämtlicher realer Interessen in Europa. Allein die Vorlage Timmermans, daß die Briten entweder ein zweites Referendum oder Neuwahlen anzustreben haben, um dann doch wieder in der EU zu bleiben, zeigt wie durchsichtig und blind die Politik der EU ist. Hier also die aktuelle Begründung für den Brexit Aufschub. Abstellung der substantiellen Mängel in der EU (Politik, Wirtschaftsordnung, Kapitalwesen, Gesellschaftswesen), Abschaffung der dümmlichen Überbau Expertisen (demokratische Altzeit), Koordinierung einer konstruktiven Konstitution, vorrangige Positionierung von Wissenschaft und Fortschrittsgeist. Dann, genau dann werden alle Nationen in Europa gerne in der EU verbleiben. Ich rate allen Nationen in Europa sehr genau, einer längerfristigen Verlängerung für den Eintrittstag zum Brexit zuzustimmen, weil die kritischen Nationen genau jetzt in den Diskurs treten werden. EU nicht kompatibel, Kritik geht in den Dialog.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
frankcrx 16.03.2019, 11:26
53.

Zitat von 123rumpel123
Timmermanns:".........die Briten müssen ihre Grundhaltung ändern...............". Also ob die Briten ihre Grundhaltung ändern müssen, sollte Herr Timmermanns den Briten überlassen. Immer diese arrogante Einmischung seitens der EU in die Angelegenheiten souveräner Staaten!
Ach so, der Brexit betrifft die EU ja nicht. Und wenn sie etwas von der EU wollen müssen die Brits eben auch was anbieten. Ist doch bei allen Verhandlungen so.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
taglöhner 16.03.2019, 11:29
54. Pluralis Majestatis

Zitat von ledpower12
Die Mehrheit der Briten (nicht das Parlament) hofft, dass die EU die Verlängerung ablehnt Dann gehen wir. Dafür haben wir gestimmt!
Ein Teil. Es war nur ein Teil.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
vipclip 16.03.2019, 11:29
55. Aufschub Ehrenrunde?

Für welche Ehre denn? Herr Maas sollte mal aufwachen, das wird nichts weiters Konkretes kommen aus London ausser das der Schaden noch größer wird für Europa mit jedem weiteren Tag des hinauszögerns.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
sporadischer 16.03.2019, 11:29
56. Keine Tragödie

ist der Austritt GB aus der EU. Bedauerlich ist er schon. Verlieren werden alle. Deshalb wäre es angeraten, über die Gestaltung der Zukunft nachzudenken und zu debattieren. Die Briten, in der Mehrheit, wollen austreten, dann bitte jetzt ohne weitere Verzögerung, noch dazu wenn keine Idee vorliegt, was in der Wartezeit noch anderes kommen soll. Jedes Zaudern bringt nur Verdruss. Einen anderen Vertrag wird es nicht geben können ohne den Iren zu schaden, und diese sind nach wie vor EU-Mitglied.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
pavel1100 16.03.2019, 11:35
57.

Zitat von malliki
1. "Die BritenDie Briten wollen ihren EU-Austritt verschieben" - ist eine Falschaussage. Nicht "die Briten, sondern das britische Parlament. 2. Niemals das Volk in einer Demokratie fragen, siehe Lissabon Vertrag. Es fällt schwer sich noch als aktiver Demokrat in der EU zu fühlen. Die Lügen um dieses Gefühl aufrecht zu erhalten, werden schier unerträglich.
1. das britische Parlament ist nach britischer Auffassung der Souverän. Da spricht schon einiges dafür, dass es im Namen des Volkes spricht. Immerhin ist es ja genauso zerrissen wie die Bevölkerung.

2. Sie scheinen für die Demokratie nicht gemacht zu sein. Wenn ihnen der demokratische Diskurs unerträglich erscheint und sie Volksabstimmungen grundsätzlich ablehnen, sollten sie sich besser den Autokratien dieser Welt zuwenden. Das ist für sie weniger aufregend. Die tiefen Wasser des Despotismus geben ihnen dabei eher Stütze und Orientierung. Die wirbelnden Wasser der Demokratie sind anscheinend nichts für sie.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
qoderrat 16.03.2019, 11:35
58.

Zitat von iasi
Ganz schön frech von der EU, so etwas zu fordern. Statt auf dicke Backen zu machen, sollten die EU-Volksvetreter endlich mal einen ordentlichen Job machen und Vereinbarungen mit den Briten schließen, die für beide Seiten akzeptabel und von Vorteil sind.
Nein, ist es nicht. Und letzteres haben sie auch getan, wurde aber von GB abgelehnt.

Sie scheinen zu vergessen, dass diesem Austrittsvertrag alle verbliebenen 27 Staaten zustimmen müssen, sonst läuft es sowieso auf einen harten Austritt zu. Die von Ihnen gewünschte Sonderstellung wäre nie durchsetzbar gewesen, und zu Recht, denn sonst hätte es recht kurzfristig weitere Austritte in dieser Form gegeben.

Offen gestanden, so wenig wie ich die Briten die EU verlassen sehen möchte, was in den letzten beiden Jahren von der britischen Seite veranstaltet wurde ist schlicht eine Frechheit von deren Seite. Man hat versucht zu zocken und hat das chicken game verloren. Das war blanke Selbstüberschätzung, vermutlich aber nicht ganz unverschuldet durch die EU, die in der Vergangenheit ja jede Extrawurst die gewünscht wurde serviert haben. Ich muss sagen, ich bin wirklich sehr froh, dass diese Verhandlungen von Barnier geführt worden sind und nicht von einem deutschen EU-Politiker.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Hoellenhagen 16.03.2019, 11:36
59. Wenn Briten flüchten, ist die Lage hoffnungslos.

Das ist doch nur der Beginn vom Ende.

Die Ungarn dürften die nächsten sein, dann folgt Polen.

Zuletzt bleiben nur noch Zypern, Luxemburg und Malta, Lettland, Estland, Litauen ("Zusammen sind wir auch schwach").

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 6 von 22