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Bewerberinnen für Parteivorsitz: SPD-Herren auf Damensuche
Peter Endig/ ZB/ DPA

Die Kandidatensuche für den SPD-Vorsitz kommt nicht vom Fleck: Viele Männer wollen den Posten - doch sie finden keine Frau für die gewünschte Teambewerbung.

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oli69 13.08.2019, 17:50
1. Dilemma

Welch Dilemma, viele Herren möchten, aber es findet sich keine Frau. Das zeigt ja nur die wie dämlich die Diskussion betreffend Frauen-Quoten ist. Statt die fähigsten auszuwählen muss eine Quotenfrau her, damit die Statistik auch stimm.

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skai 13.08.2019, 17:59
2. Eine Lösung ohne Geschlechterdiskriminierung?

Mir fällt eine Lösung für das Dilemma ein. Aber Vorsicht vor dem Weiterlesen, die Lösung könnte manche Menschen schockieren und in ihren Grundwerten erschüttern:
Wie wäre es, wenn man einfach nicht auf das Geschlecht achtet und insofern eben auch nicht nach dem Geschlecht diskriminiert. Sondern einfach schaut, wer sich den Job vorstellen kann und wie geeiget er ist. Im Ergebnis können das dann nämlich auch zwei Männer sein. Für nicht-diskriminierende Mesnchen wären das dann einfach zwei Menschen. Mit oder ohne Zipfelchen, das ist doch egal.

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regenwurm 13.08.2019, 18:00
3. Nur zu meine Herren, Gesine Schwan ist nicht sehr wählerisch

das hat sie ja nun vielfach verkündet, dass sie gerne den Vorsitz machen will. Ihr Wunschkandidat Kevin Kühnert ist zwar ob des Altersunterschieds gleich zurückgeschreckt. Aber die anderen Herren auf verzweifelter Balz in der Damenwahl sind da vielleicht etwas weniger selektiv. Mit Photoshop lässt sich sicher fürs Wahlplakat noch was machen. Diese spezielle politische Fachkompetenz der SPD wurde schon bei den Europawahlplakaten für Frau Barley eindrucksvoll unter Beweis gestellt.

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hanka-matho 13.08.2019, 18:11
4. Ich höre

Zu wenig vom Engagement des Führungstrios vor Ort in den Wahlländern. Drei Bundesländer mit Wahl, drei Vorsitzende, die hier auftreten. Dann kann die SPD auch in Ruhe ihre neue Parteiführung aufbauen. Eigentlich dachte ich die SPD wäre soweit und kann auch ein gleichgeschlechtiges Team stellen, aber das klingt nicht so.

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ayee 13.08.2019, 18:12
5. Einfach eine zwingen zur Quotenerfüllung

Wieso zwingt man nicht einfach eine? Und auch schon wieder die Ausflüchte, nach denen sie einfach nicht die zweite Geige eines Mannes sein wollen. Wenn es eine Frau allein werden sollte, würden sie plötzlich alle hervorspringen? Nein, es bleibt festzuhalten, dass es durchaus Gründe gibt, weshalb mehr Männer in Spitzenpositionen sind. Die haben nichts mit Sexismus zu tun, sondern einfach damit, dass es wesentlich mehr Männer gibt, die sich ein Spitzenamt einfach antun, anstatt bequem in der zweiten Reihe darüber herum zu jammern, dass man ja keine Chance hat und alles so ungerecht ist. Anspruch und Wirklichkeit ist etwas, was bei der Genderdebatte oft hinten angestellt wird.

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ginorossi 13.08.2019, 18:12
6.

Hat denn in der SPD keiner mehr einen A... in der Hose? Gibt es nur noch Weicheier? Warum meldet sich keine Frau und sagt: Ich kandidiere. Sucht mir halt einen Ko-Vorsitzenden dazu."? Was soll denn aus einer Partei noch werden, deren führende Köpfe nicht einmal wagen, die Machtfrage zu stellen? Diese "Politiker" sollen doch Beamte werden oder gleich ganz zu Hause bleiben.

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jete 13.08.2019, 18:17
7. wo ist das Problem

es gibt eine geeignete Kandidatin, Frau Lange , hatte schon den Mut gegen die etablierte Andrea Nahles anzutreten. Warum soll wieder eine SPD Altlast antreten, nur weil er/sie irgendwie etabliert und prominent ist. Ein glaubwürdiger Neuanfang macht mit neuen unverbrauchten Kandidaten/innen Sinn.

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BassErstaunt 13.08.2019, 18:18
8. Die SPD tut, was sie am besten kann.

Bei der SPD also das übliche Bild: Man befasst sich mit dem eigenen Bauchnabel und den eigenen unsinnigen Regeln. In einer Zeit, in der die sie froh sein könnten, überhaupt jemanden zu finden, verkomplizieren sie die Suche so, dass am Ende womöglich gar nix rauskommt.

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Schartin Mulz 13.08.2019, 18:19
9. Das Problem ist,

dass man nicht einfach beschlossen hat, eine Doppelspitze zu wählen. EIn Mann, eine Frau.
Und stattdessen diese groteske Team-Lösung gewählt hat.
Da setzen die Sozis auch diesen "Neuanfang wieder in den Sand. Das man als Mann eine Frau, als Frau einen Mann finden soll, mit dem man kandidiert, auf so eine Idee muss man erst mal kommen.
Was ist, wenn man eigentlcih einen der Alleinkandidaten wählen möchte, aber eigentlich für die Doppelspitze ist? Dann wählt man entweder einen anderen KAndiadten als man möchte oder enstcheidet sich gegen die Doppelspitze. Wie absurd ist das?
Und wenn man, nur als Beispiel, Frau Schwan für die Top-Kandidatin hält, und bekommt sie dann nur im Doppelpack mit Kühnert, den man vielleicht gar nicht mag? Oder umgekehrt?
Eigentlich könnte alles ganz einfach sein. Nur nicht bei der SPD.

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