Forum: Politik
Bewerbungsrede als Kommissionschef: Juncker will Arbeitslosigkeit in Europa bekämpfen
AFP

Der designierte EU-Kommissionspräsident Juncker hat dem Europaparlament seine Schwerpunkte vorgestellt. Die Abgeordneten unterbrachen ihn mehrfach mit Beifall. Seiner Wahl steht wohl nichts mehr im Weg.

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Immanuel_Goldstein 15.07.2014, 12:25
1.

Zitat von sysop
Der designierte EU-Kommissionspräsident Juncker hat dem Europaparlament seine Schwerpunkte vorgestellt. Die Abgeordneten unterbrachen ihn mehrfach mit Beifall. Seiner Wahl steht wohl nichts mehr im Weg.
Juncker ist ein Politiker von vorgestern und völlig unfähig, die Zukunft zu gestalten mit all ihren Herausvorderungen. Ich gehe davon aus, dass ihn das Parlament nicht als Kommissionspräsident bestätigt.

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hansdampf77 15.07.2014, 12:46
2. @Immanuel_Goldstein

Da wette ich dagegen. Sie haben sich mit dem EU-Parlament offenbar noch nicht richtig befasst.

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cato-der-ältere 15.07.2014, 12:47
3. DAS Thema

Mit dem "Kampf gegen die Arbeitslosigkeit" kann man immer billig punkten. Beifall ist gewiss. Hat aber Junker nicht zu dem Personenkreis gehört die "Steuergestaltung" und Deregulierung gefördert und verteidigt haben, bzw. das immer noch tun?
Oder war niemand verantwortlich für Zockerei und Staatsschulden/Sozialabbau in Europa?
Der Bock verkündet dass er Gärtner wird und alle finden es toll.
Verlogen ist prinzipiell auch dass diese Elite-Nasen genau wissen dass mehr oder weniger Arbeitslosigkeit schlicht zum System gehört und wg. Automatisierung immer weiter steigen wird. Die Konsequenz daraus, Konzepte zu entwickeln wie Arbeit und Vermögen gerecht verteilt werden und wie Arbeitslose würdig in die Gesellschaft integriert werden (statt gedemütigt oder sich selbst überlassen), das fehlt komplett.
Auf diese selbstgefällige Riege der Strippenzieher und Status-Quo-Bewahrer kann, bzw. muss Europa verseichten. Dazu gehören auch Merkel, Schäuble & Co..

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derandereblick 15.07.2014, 12:52
4. Ich kann`s nicht mehr hören

"Europa muss wettbewerbsfähiger werden" - ich kann`s nicht mehr hören. Löhne und Renten sind doch schon überall gekürzt, das Tarifrecht ausgehebelt, der Kündigungsschutz geschleift und öffentliche Dienstleistungen privatisiert. Nur leider verteuert sich der Euro im selben Maße, wie wir billiger werden, und macht die schönen Wettbewerbsvorteile wieder zunichte - ein Hase-und-Igel-Spiel. Kommt denn niemand mal auf die Idee, die Binnennachfrage zu stärken, statt immer nur darauf zu hoffen, dass das Ausland sich schon weiter verschulden wird, um unsere Produkte zu kaufen?

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spon-facebook-10000118694 15.07.2014, 13:00
5. Thesen von vorgestern für

die Zukunft. Leider haben viele unserer Politakteure noch nicht mitbekommen, dass
- Vollbeschäftigung gar kein erstrebenswertes Ziel ist
- Wirtschaftswachstum noch lange keine Arbeitsplätze schaffen muss
- Ein Arbeitsplatz zum Leben oft nicht reicht.

Die Devise muss lauten: Mehr Wohlstand für alle, Mehr Bildung für alle, mehr Investitionen in Forschung.

Wenn man nur den Status Quo verwaltet, wird man in der Zukunft keinen Platz mehr haben.

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genugistgenug 15.07.2014, 13:02
6. oder Arbeitslose?

trotz dieser Sonntagsreden werden am Ende doch immer die Arbeitslosen verfolgt

Vor allem woher hat J. den Bezug zu diesem Bereich? Er sitzt doch bestens ausgestattet, vollst versorgt, mit fetter Pensionsberechtigung ohne jeden beruflichen Stress in einer unkündbaren Position (irgendwas kriegt der immer zugeteilt) - am Ende werden wieder irgendwelche Gutachten geschrieben ÜBER Arbeitslose

Am Ende gibt es eine zentrale Planwirtschaft aus dem Märchenschloss Brüssel und überall wachsen blühende Landschaften (auf dem Papier)

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franke2010 15.07.2014, 13:05
7. EU ohne England

wenn die Briten den Herrn Juncker nicht als Kommissionschef wollen, dann sollen sie doch endlich austreten.
Eine EU ohne die Bremser von der Insel wäre eine befreite EU!!
Also Mr Cameron , treten Sie doch bitte aus und mauern Sie sich auf der Insel ein.
Danke!

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freespeech1 15.07.2014, 13:09
8. Mann von gestern

Da mögen Abgeordnete noch so applaudieren, Juncker steht nicht für die Zukunft Europas, sondern für die Vergangenheit, so wie die Abgeordneten, die ihn wählen.
Einer der vielen Europapolitiker, die von den Bürgern des Herkunftslandes in die Wüste geschickt wurden, weil sie als nationale Politiker nicht mehr tragbar waren.

Und Arbeitslosigkeit bekämpfen? Gibt es einen Politiker, der dieses Ziel nicht hat? Leider steht im Artikel nicht, was er anders machen will als bisher, um dieses Ziel zu erreichen.

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freespeech1 15.07.2014, 13:11
9.

Zitat von franke2010
wenn die Briten den Herrn Juncker nicht als Kommissionschef wollen, dann sollen sie doch endlich austreten. Eine EU ohne die Bremser von der Insel wäre eine befreite EU!!
vor allem verarmte EU. Wenn die Nettozahler austreten und die ärmsten Länder der EU beitreten, darf mal jeder raten, wer das bezahlt.
Ich denke, die Briten hätten nicht viel zu verlieren, siehe Schweiz, Island und Norwegen.

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