Forum: Politik
Bienen im Bundestag: Die Volk-Vertreter
DPA

Ein Zeichen gegen das Bienensterben soll es sein: Zwei Abgeordnete haben einen Bienenstock aufgestellt. Im Zentrum der Macht. Mal sehen, ob das was wird.

Seite 1 von 4
bronstin 25.04.2016, 17:25
1. Naja

die meisten Imker (alte Leute) die ich kenne, sind eher traditionell und meinen generell, von allem was mit Bienen zu tun hat Ahnung zu haben... Die Varoa-Bekämpfung machen sie meist eher nachlässig bzw. garnicht und verlassen sich wenn schon dann auf "ihr Gefühl". Dieses besserwisserische Herangehen führt dan auch prompt dazu, dass die Beuten durch die Varoa-Milbe geradezu leergeräumt werden...

Ich warte jetzt anschließend auf die Kommentare welche die Schuld der "modernen" Landwirtschaft geben.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
grecco-el 25.04.2016, 17:44
2. Die Mär vom Bienensterben

Philip Kaleta lässt sich hier richtig von den Politprofis am Nasenring durch die Manege führen. Ohne selber etwas von der Imkerei zu verstehen, plappert er alles nach was man ihm einflüstert. Das einzig richtige an diesem Artikel ist die Aussage, dass eine Milbenart in den Bienenvölkern schaden anrichten kann, aber auch nur dann, wenn der Imker nicht darauf achtet, den notwendigen Hygienestandard einzuhalten.
Der Abschnitt im Artikel "Pestizide und Monokulturen in der Landwirtschaft würden den Bienen zu schaffen machen, deswegen sammelten sie in der Stadt sogar besseren Honig als auf dem Land, meint Benedikt Polaczek. Der Mann ist vom Fach, unterrichtet an der Freien Universität Berlin Bienenhaltung. In der Stadt werde weniger gespritzt und es gebe mehr Blütensorten." enthält durch und durch schwachsinnige Aussagen und hat nur das eine Ziel, die Landwirtschaft zu diffamieren.
Monokulturen sind positiv in Bezug auf die Honiggewinnung. Es ergibt nämlich artenreinen Honig. Pestizide haben höchstens eine marginale Bedeutung.
Es mag zwar sein, dass durch Milbenfall vereinzelt Bienenstöcke zugrunde gehen. Dies ist aber unerheblich, da es die einfachste Sache der Welt ist, Bienenstöcke zu teilen und somit zu vermehren. Benedikt Polaczeks Fachwissen basiert einzig auf dem Machwerk "Bitterer Honig".
ich empfehle dem Autor Philip Kaleta, sich einmal an die Universität Bochum zu wenden, denn dort existiert ein Lehrstuhl für das Bienenverhalten.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Darknessfalls 25.04.2016, 17:47
3. Jetzt muss es ja besser werden

Das nenne ich mal ein Zeichen gegen das Bienensterben! Ein Verbot der Neo-Nikotinoide war offensichtlich eine Nummer zu groß für unsere Volkshelden. Dann doch lieber den kleinen Hinterhofgärtner anhalten, keine Pflanzenschutzmittel zu benutzen (was ja an sich okay ist, aber am Problem vorbei geht) - oder eben ein bisschen Show machen.

Was die Varoa-Milben angeht: die Imker (junge und alte), die ich kenne, nehmen deren Bekämpfung sehr ernst, aber diese geht meist mit der Vernichtung des Bienenvolks einher, weil die eingesetzten Mittel wie Knüppel auf den Kopf wirken. Und der Bücherskorpion hat in den modernen Bienenstöcken schlicht keinen Platz, um sich einzunisten und die Milben zu dezimieren. Modern ist halt nicht immer top notch...
Wer nicht weiss, was ein Bücherskorpion ist: guckeln!!!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
halbtagsgott 25.04.2016, 17:57
4. Politik & Bienen ...& Monsanto

Die Bundestagspolitik und die Bienen haben bereits eine bewegte Geschichte; so biederte sich die ehemalige FDP-Abgeordnete dem Imkerverband 2008 an, letztendlich mit dem Ziel dort Präsidentin zu werden.

Diese fielen auf die "Charmeoffensive" aber nicht herein, sondern warfen ihr "Konzernprostitution" vor, da sie doch zeitgleich als Lobbyistin des Gentechnik-Konzerns Monsanto unterwegs war.
http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=12975

Letztendlich hat sie ihr Ziel, den Vorsitz eines Naturschutzverbandes in der Vita zu haben, doch erreicht und ist bei den Anglern gelandet.
Die gehen aber nun reihenweise flüchten und treten großteils aus dem Angler-Bundesverband aus.

Wir lernen: Honig macht anscheinend doch schlauer als Fisch ;-)

Beitrag melden Antworten / Zitieren
and_over 25.04.2016, 18:06
5. endlich

wird im Bundestag mal produktiv gearbeitet! :-)

Beitrag melden Antworten / Zitieren
maruun 25.04.2016, 18:20
6. Machts wie die chinesen...

Rottet die Bienen aus und lasst den Mensch ans Werk. Das schafft Arbeitsplätze!

Klar sieht es etwas lächerlich aus wenn tausende Arbeiter mit Pinseln durch die Pflanzen wandern um die Pollen dann 200km und weiter die Blüten bestäuben!

Aber hey das ist Kapitalismus...das will doch jeder oder etwa nicht?...*sarkasmus aus*

Beitrag melden Antworten / Zitieren
citizen01 25.04.2016, 18:42
7. Was sagt die EU dazu???

Gibt doch bestimmt Richtlinien für Bienen in/an/auf Regierungs/Parlamentsgebäuden. Wer ist zuständig, Kommissar für Inneres, Umwelt oder Landwirtschft? Werden die Erträge versteuert? Bedenklich ist vor allem, daß die Leitung des Volkes ausschließlich in Frauenhand liegt und männliche Tiere eine geringe Lebenserwartung haben.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
nhorwath 25.04.2016, 18:53
8. Da Politiker ihren Nektar nicht gerne teilen

haben die Bienen auch nicht mehr lange zu leben.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
drent 25.04.2016, 18:54
9. Drohnen

sind ja dort nicht gerade selten.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 4