Forum: Politik
Bienen im Bundestag: Die Volk-Vertreter
DPA

Ein Zeichen gegen das Bienensterben soll es sein: Zwei Abgeordnete haben einen Bienenstock aufgestellt. Im Zentrum der Macht. Mal sehen, ob das was wird.

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doppelpost123 25.04.2016, 19:17
10. Gute Idee

Ist doch nett und zum Schmunzeln - Weitermachen :)

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dernordenrockt 25.04.2016, 19:18
11. Ich fasse es nicht..

...eine grüne Politikerin wie die Höhn propagiert Massentierhaltung! Bei 50.000 Tieren in einem Stock hat die Milbe doch leichtes Spiel! Dieser Frau ist offenbar jedes Mittel Recht, um in die Presse zu kommen. Es wird Zeit, dass ein PETA-Zwerg mal nachts in einen Bienenstock einbricht und filmt (mit Infrarot, damit es grauslich aussieht!), wie die Tiere dort nachts vor sich hin sterben.

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dernordenrockt 25.04.2016, 19:25
12. Was hat Ihr Beitrag...

Zitat von halbtagsgott
Die Bundestagspolitik und die Bienen haben bereits eine bewegte Geschichte; so biederte sich die ehemalige FDP-Abgeordnete dem Imkerverband 2008 an, letztendlich mit dem Ziel dort Präsidentin zu werden. Diese fielen auf die "Charmeoffensive" aber nicht herein, sondern warfen ihr "Konzernprostitution" vor, da sie doch zeitgleich als Lobbyistin des Gentechnik-Konzerns Monsanto unterwegs war. http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=12975 Letztendlich hat sie ihr Ziel, den Vorsitz eines Naturschutzverbandes in der Vita zu haben, doch erreicht und ist bei den Anglern gelandet. Die gehen aber nun reihenweise flüchten und treten großteils aus dem Angler-Bundesverband aus. Wir lernen: Honig macht anscheinend doch schlauer als Fisch ;-)
..mit dem Artikel zu tun? Natürlich löst der Begriff "Monsanto" in grünen Schrumpfhirnen Reaktionen aus, aber das Problem der Bienenhalter ist die Varroa-Milbe und die hat auch mit Anglern nichts zu tun, also was ollen diese Unterstellungen?

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dernordenrockt 25.04.2016, 19:26
13. Ich fasse es nicht..

...eine grüne Politikerin wie die Höhn propagiert Massentierhaltung! Bei 50.000 Tieren in einem Stock hat die Milbe doch leichtes Spiel! Dieser Frau ist offenbar jedes Mittel Recht, um in die Presse zu kommen. Es wird Zeit, dass ein PETA-Zwerg mal nachts in einen Bienenstock einbricht und filmt (mit Infrarot, damit es grauslich aussieht!), wie die Tiere dort nachts vor sich hin sterben.

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hotgorn 25.04.2016, 19:27
14.

Zitat von bronstin
die meisten Imker (alte Leute) die ich kenne, sind eher traditionell und meinen generell, von allem was mit Bienen zu tun hat Ahnung zu haben... Die Varoa-Bekämpfung machen sie meist eher nachlässig bzw. garnicht und verlassen sich wenn schon dann auf "ihr Gefühl". Dieses besserwisserische Herangehen führt dan auch prompt dazu, dass die Beuten durch die Varoa-Milbe geradezu leergeräumt werden... Ich warte jetzt anschließend auf die Kommentare welche die Schuld der "modernen" Landwirtschaft geben.
Wenn die Industrielle Imkerei die in den USA z.B. Bienenvölker einen extremen Stress aussetzen ist das sicher nicht förderlich bzw. sehr förderlich für die Riesenparasiten die die Bienenkörper aussaugen. Aber die Natur wehrt sich mit aggressiveren Killerbienen. Ein rechter AfD Imker würde dann sagen Killerbienen geben aber keinen Honig und sind gefährlich für Menschen. Während ein Grüner Landwirtschaftsexperte z.B. Maismonokulturen anprängern würde aber dabei unterschlägt das Mais weniger gespritzt werden muss als das Zeug zum Brot Backen. ^^

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cave68 25.04.2016, 19:44
15.

Zitat von grecco-el
Philip Kaleta lässt sich hier richtig von den Politprofis am Nasenring durch die Manege führen. Ohne selber etwas von der Imkerei zu verstehen, plappert er alles nach was man ihm einflüstert. Das einzig richtige an diesem Artikel ist die Aussage, dass eine Milbenart in den Bienenvölkern schaden anrichten kann, aber auch nur dann, wenn der Imker nicht darauf achtet, den notwendigen Hygienestandard einzuhalten. Der Abschnitt im Artikel "Pestizide und Monokulturen in der Landwirtschaft würden den Bienen zu schaffen machen, deswegen sammelten sie in der Stadt sogar besseren Honig als auf dem Land, meint Benedikt Polaczek. Der Mann ist vom Fach, unterrichtet an der Freien Universität Berlin Bienenhaltung. In der Stadt werde weniger gespritzt und es gebe mehr Blütensorten." enthält durch und durch schwachsinnige Aussagen und hat nur das eine Ziel, die Landwirtschaft zu diffamieren. Monokulturen sind positiv in Bezug auf die Honiggewinnung. Es ergibt nämlich artenreinen Honig. Pestizide haben höchstens eine marginale Bedeutung. Es mag zwar sein, dass durch Milbenfall vereinzelt Bienenstöcke zugrunde gehen. Dies ist aber unerheblich, da es die einfachste Sache der Welt ist, Bienenstöcke zu teilen und somit zu vermehren. Benedikt Polaczeks Fachwissen basiert einzig auf dem Machwerk "Bitterer Honig". ich empfehle dem Autor Philip Kaleta, sich einmal an die Universität Bochum zu wenden, denn dort existiert ein Lehrstuhl für das Bienenverhalten.
sorry aber wo wohnen sie??
Wenn nicht auf dem Land dann sollten sie erst überlegen,bevor sie so etwas schreiben...das Problem sind nicht die Monokulturen an und für sich,sondern die Tatsache,dass sich die Blüte der Monokulturen nur auf einen kleinen Zeitraum beschränkt und das meist (wie beim momentan blühenden Raps)meist auch dann noch,wenn das Angebot an Blüten (Obstbäume,Wildsträucher)eh schon gross genug ist.

Und dann gehen sie mal ab Juli,August übers Land und schauen,was oder besser wie wenig dann noch am Blühen ist...

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ir² 25.04.2016, 20:14
16.

Monokulturen und Pestizide - das ist doch genau das was das "Biogas" massenhaft verursacht. Aber so weit denken unsere "Grünen" ja nicht....

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bobrecht 25.04.2016, 20:23
17. Artenvielfalt, wer braucht denn so was?!

Zitat von grecco-el
... schwachsinnige Aussagen ... das eine Ziel, die Landwirtschaft zu diffamieren. Monokulturen sind positiv in Bezug auf die Honiggewinnung. Es ergibt nämlich artenreinen Honig. Pestizide haben höchstens eine marginale Bedeutung.
Ach so ist das, Artenvielfalt ist überflüssig. Es ist also gut, wenn überflüssige Arten aussterben und die artenreine Natur sich durchsetzt. Dieser Kommentar hilft sicherlich auch dabei, industrielle Landwirtschaft zu diffamieren. Aua!

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bronstin 25.04.2016, 20:39
18.

Zitat von Darknessfalls
Das nenne ich mal ein Zeichen gegen das Bienensterben! Ein Verbot der Neo-Nikotinoide war offensichtlich eine Nummer zu groß für unsere Volkshelden. Dann doch lieber den kleinen Hinterhofgärtner anhalten, keine Pflanzenschutzmittel zu benutzen (was ja an sich okay ist, aber am Problem vorbei geht) - oder eben ein bisschen Show machen. Was die Varoa-Milben angeht: die Imker (junge und alte), die ich kenne, nehmen deren Bekämpfung sehr ernst, aber diese geht meist mit der Vernichtung des Bienenvolks einher, weil die eingesetzten Mittel wie Knüppel auf den Kopf wirken. Und der Bücherskorpion hat in den modernen Bienenstöcken schlicht keinen Platz, um sich einzunisten und die Milben zu dezimieren. Modern ist halt nicht immer top notch... Wer nicht weiss, was ein Bücherskorpion ist: guckeln!!!
Ihr Beitrag beweist schon, dass Sie keine Ahnung haben: Das Mittel ist Ameisensäure und muss in geringer Konzentration eingebracht werden. Nur wenn es zu dünn ist, passiert auch den Milben nichts... und bei zuviel Exen Sie die Bienen... wir reden hier vom Milligrammbereich, damit Sie eine Vorstellung bekommen! Die meisten Imker nehmen übrigens zu wenig...

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christof.hahn 25.04.2016, 20:39
19.

Hallo zusammen,
ich muss ersteinmal mein Lob an die beiden Politiker aussprechen, dass Sie die Imkerei im Gespräch halten.
Wie meine Vorredner schon darstellten ist das allerdings nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Denn die Bienen - und letztlich auch die Menschen - haben gleich mehrere Probleme, an der die Politik dringend arbeiten muss:
- Die landwirtschaftlichen Fakultäten müssen wieder aufgebaut werden.
- Der Tier- und Pflanzenzucht muss wieder unter staatliche Führung erfolgen.
- Pestizide müssen viel eingehender vor eine Zulassung untersucht werden und dürfen nur zugelassen werden, wenn sie wirklich unbedenklich sind.
- Die Einhaltung der erlassenen Vorschriften muss viel genauer kontrolliert werden.
Die Imkerei muss viel besser subventioniert werden, die Zahl der Berufsimker ist seit Jahren rückläufig.
Es gibt also genügend Anknüpfungspunkte wo die Politiker die Rahmenbedingungen verbessern könnte.
Was keinem hilft ist, wenn Grünhörnchen urbane Legenden und Halbwahrheiten verbreiten.

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