Forum: Politik
Bilanz der "Gelbwesten"-Proteste: 1723 Festnahmen, 264 Verletzte
AFP

125.000 Demonstranten in ganz Frankreich trafen auf 120.000 Polizisten. Am Tag nach den teils gewaltsamen "Gelbwesten"-Protesten zieht das Land Bilanz und wartet auf eine Reaktion seines Präsidenten.

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reinerotto 09.12.2018, 11:00
1. Lob den franzoesischen Aktivisten (nicht den Gewalttaetigen)

Aehnliches sollte eigentlich auch in D passieren. Z.B. weil ueber weitere, kostspielige Massnahmen zur Rettung einer deutschen Grossbank hinter verschlossenen Tueren diskutiert wird, welche eigentlich als "Kriminelle Vereinigung" strafrechtlich zu verfolgen waere. Wohingegen ueber die Notwendigkeit der Bestrafung von H4-Beziehern bei kleinen Unregelmaessigkeiten kaum Zweifel bestehen.

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Sintemale 09.12.2018, 11:06
2. Erst wenn halb Frankreich in Lagern sitzt,

wird MacRon, der Büttel es internationalen Finazkapitals, zurücktreten.

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ausfrankreich 09.12.2018, 11:12
3. Genauigkeit bitte !

125.000 Demonstranten, davon 10.000 in Paris......125.000 Sicherheitskräfte und keine Angabe, wieviel da auf Paris kommen (und nicht, wie Sie schreiben 10.000 - das ist die Anzahl der Demonstranten) Wenn schon Zahlen, dann bitte korrekt

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frank.huebner 09.12.2018, 11:17
4. Hart durchgreifen

Gewaltanwendung, um politische Ziele durchzusetzen, ist Terror. Und gegenüber Terroristen darf keine Nachsichtigkeit gezeigt werden. Wer friedlich demonstriert darf das auch gemäß der franz. Verfassung. Aber Autos anzünden, Privatbesitz anderer Leute zu zerstören, da ist eine Grenze erreicht, deren Einhaltung mit allen Mitteln durchgesetzt werden muss. Wir haben es während G20 in Hamburg gesehen, was eine Lasche, ängstliche Politik verursacht: Rechtsfreie Räume, in denen Terroristen Plündern und nach Belieben Straftaten verüben können. Das nun härtere Durchgreifen ist völlig richtig, und hohe Haftstrafen in franz. Gefängnissen sind wirkliche Strafen im Gegensatz zu deutschen Haftanstalten. Das Wagenknecht die Gelbwestenbewegung als Vorbild nennt zeugt von der Einstellung zur Gewalt.

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westin 09.12.2018, 11:22
5. Zugeständnisse , wo

Macron ist ein Komiker,VERSCHIEBT die Ecosteuer um 1 Jahr.
Dafür gingen die Leute nicht auf die Strasse ,um sich mit Krümmeln abspeisen zu lassen.
Gestern waren überwiegend junge Menschen auf den Strassen .Auch das sollte ihm Kopfzerbrechen bereiten.

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kritischer-spiegelleser 09.12.2018, 11:23
6. Wegsperren

muss man diese Randalierer. Und Frankreich hat da mehr Möglichkeiten als Deutschland. Diese Krawallmacher reisen aus ganz Europa an und wissen meistens doch gar nicht, worum es bei den Demonstrationen geht!

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vva 09.12.2018, 11:25
7.

Ich finde der Mut zur Wut der Franzosen ganz gerecht. Die Menschen protestieren gegen der Entfremdung. Warum muss man noch mehr aus eigener Tasche bezahlen dafür dass Ölloligarchen das Luksusleben führen könnten?

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der_beste 09.12.2018, 11:28
8. In FR ist die Hölle los

ein Demonstrant würde direkt aus nächster Nähe mit Gummigeschossen beschossen und anschließend den zur Hilfe eilenden Gruppe eine Gasgranate.
Einem anderen wurden die Finger weggeschossen, der kreischend auf der Straße rumirrte.
Wann wird detaillierter berichtet?
Die Leute verdienen es

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lamifritz 09.12.2018, 11:30
9. im Hinterhalt

Die politischen Köpfe unter den Gelben Westen arbeiten auf eine Wahl von Marine Le Pen hin am Ende der Amtszeit von Macron, der kaum Chancen hat, wiedergewählt zu werden. Sie hat sich auffallend wenig zu den Ereignissen geäussert und immer in einem gemässigten Ton, im Unterschied zu anderen Vertretern der Opposition. Sie entwickelt sich zu einem Pol der Stabilität und wartet auf ihre Stunde. Die Europawahlen werden ein erster Test sein, aus dem sie - allem Anschein nach - als stärkste Partei hervorgehen wird. Dann Ade EU!

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