Forum: Politik
Bis 2030: Verkehrssenatorin will Verbrenner-Autos aus Berlin verbannen
Gerald Matzka/ picture alliance/ dpa

Nur noch Elektroautos in Berlin - das wünscht sich die Berliner Senatorin Regine Günther von den Grünen. Bis 2030 solle die Auto-Emissionsfreie Umweltzone in der Stadt Realität werden.

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abcd63 15.09.2019, 12:45
10.

Naja, klar. Als Politikbonze mit 400 Ps Dienstwagen brauche ich auch kein eigenes Auto.
Wo kommen eigentlich die Ladesäulen für die vielen E-Autos her? Welches Netz soll das aushalten wenn pünktlich zum Feierabend hunderttausende Autobesitzer ihr Ladekabel einstöpseln? Ich libe grüne Kleinkinderlogik.

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btwesten 15.09.2019, 12:46
11. Ich hab' da mal 'ne Frage!!

wo soll der ganze Strom denn herkommen?

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cmbirr 15.09.2019, 12:46
12. erst wenn alle die Verkehrsregeln kennen und einhalten...

...dann könnte man sich ein Bild machen. Hat die Senatorin Berater? Dann ggf. mal hinterfragen. Wie weltfremd muss man für eine solche Idee sein? Traurig :-(

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MisterD 15.09.2019, 12:47
13. Prima, prima...

seit den 90ern kein eigenes Auto mehr... privat kein eigenes mehr, versteht sich. Das ist natürlich auch kein Problem, wenn man sich als gutverdienender Politiker eine schöne Wohnung im Zentrum leisten kann, direkt neben dem Arbeitsplatz und berufsbedingt immer ein dicker Dienstwagen mit Fahrer bereit steht. Fragen Sie mal die Krankenschwester, die in der Charite arbeitet, aber in der Nähe von Neuruppin lebt, weil sie die keine 15 EUR/m² bezahlen kann... grässlich, diese Debatte von Leuten, die fett im gemachten Nest sitzen und dem Rest vorschreiben will, wie man zu leben hat. Ich kaufe mir erst dann ein Elektroauto, wenn ich damit ohne nachzuladen 600km Autobahn weit komme. Das ist nämlich eins meiner Fahrprofile, ich kann nicht auf 600km 3 Stunden alleine mit Nachladen verbringen...

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Stoepse 15.09.2019, 12:48
14. Warum nicht?

Ich wohne in der Innenstadt und habe mein Auto abgeschafft.

Mit Öffis und zu Fuss komme ich zurecht.

Als Geste und Zeichen sollte die Umweltsenatorin mir nachfolgen. Sie braucht keinen Dienstwagen, denn Berlin ist bis in die Aussenbezierke sehr gut an S- Und U-Bahn angeschlossen.

Statt profilneurotisch Bürger zu schikanieren und zu bevormunden, sollte sie sich im Senat dafür einsetzen, dass die Dieselqualmer an Bussen aus dem Stadtverkehr verschwinden und Taxi-Lizenzen an e-mobile Taxifahrer vergeben werde. Und zwar sofort und nicht erst in 11 Jahren. Wenn -bei einer solchen albernen Politikshow- dann die AfD in Berlin regiert und alles wieder rückgängig macht.

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mantrid 15.09.2019, 12:52
15. Inkompetenter iedologischer Aktionsmus

Der lieben Frau Günther sollte mal jemand belehren, dass ein Verbrenner, der mit regenerativ erzeugten E-Gas fährt, viel klimafreundlicher ist, als ein mit Braunkohle-Strom befeuerter Elektro-Flitzer. Solche Leute wollen das aber eh nicht hören, weil sie ideologisch völlig verblendet sind. Vernunft und Fakten schaden da nur.

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quader 15.09.2019, 12:52
16. Heizen noch erlaubt?

Für wirksamen Klimaschutz führt kein Weg daran vorbei, sich möglichst schnell vom heizen zu verabschieden!
Da werden wir sicher auch noch eine finden, die so was fordert.
Der Unsinn hat System.

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seine-et-marnais 15.09.2019, 12:53
17. Hallo Aufwachen!

Elektroautos sind genauso schädlich für die Umwelt wie Diesel. Aber Berlin hat sicher einen Plan, mehr Atom- oder Kohlekraftwerke für den 'Strom der aus der Dose kommt', und die sozialen und umweltlichen Schäden beim Abbau von 'seltenen Materialien' die von den Batterien gebraucht werden sind für die deutschen Grünen vernachlässigenswert. Die Schäden entstehen ja in Afrika, und nicht vor der Haustür.
Genauso wie ich es unverständlich finde dass man als Berliner einen SUV braucht, oder gleichen die Strassen der deutschen Hauptstadt irgendwelchen Überlandspisten in unwegsamen Gebieten, genauso idiotisch ist die Idee dass jeder Dieselfahrer ein potentieller Mörder ist, und dass nur das Elektroauto die Welt retten kann.
Irgendwie erinnert mich das an eine Karrikatur die ich im Canard enchaîné gesehen habe, da ist ein Kreuzfahrtschiff (Umweltverschmutzer allererster Güte) zu sehen und in der Wortblase der Text 'Mein Mann und ich reisen aus Umweltgründen nicht mehr mit dem Flugzeug'. Die Grünen Berlins sollten schnellstens zur Hl Greta beten damit ihnen ein besinnungsreiches Pfingsten 2020 beschert wird.

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quark2@mailinator.com 15.09.2019, 12:55
18.

Naja, dann mal hopp hopp mit der Installation von hunderttausenden Ladesäulen inklusive der nötigen Zuleitungen, inklusive der Umstellung des Strommixes auf Ökostrom bei gleichzeitiger Abschaltung des Atomstroms. Und das natürlich nicht nur in Berlin, sondern parallel auch in den anderen Großstädten. Da hat man für die 10 Jahre voll was zu tun und gewinnt dabei an Produktivität glatt Null, Null, d.h. nachdem man das gemacht hat, ist die Luft zwar noch ein winziges bischen sauberer, aber die restliche Wirtschaft hat 10 Jahre Investitionsstau angesammelt. Ach ja, natürlich müssen Millionen Autos das Land verlassen und durch eMobile ersetzt werden, die für Langstrecke nicht tauglich sind ... und dann brauchen wir ein gigantisches Akku-Recycling ...

Fordern kann man immer viel und vor allem laut. Warum setzen wir uns statt dessen als Land nicht einfach das Ziel, jedes Jahr x% vom BIP möglichst effizient für Umweltschutz auszugeben ? Dann können wir von Jahr zu Jahr entscheiden, wie exakt dieser gesellschaftliche Aufwand am besten angelegt wäre. Damit würde man auch im Blick behalten, daß wir weiterhin Einnahmen brauchen.

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MiguelD.Muriana 15.09.2019, 12:57
19. Ausnahmen

hebeln immer alles aus. Schon in der jetzigen Umweltzone dürfen Zweirad-Zweitaktstinker, 30 Jahre alte Zweitakttrabbis und Hobbyoldies, rußende Fahrzeuge des Staates (Polizei, Feuerwehr, Stadtreinigung etc.) fahren. Wie soll es mit den vielen Susnahmetegelungen in 10 Jahren laufen? Werden die innerstädtischen Staatsflotten endlich modernisiert? Was der Staat dem Bürger abverlangt, sollte er auch vorleben. Die Idee an sich finde ich prima, aber fahren Sie mal schön voran, Frau Senatorin...

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