Forum: Politik
Blitzanalyse zur Bayern-Wahl: Ohnevolkparteien
LUKAS BARTH-TUTTAS/EPA-EFE/REX/Shutterstock

Desaster für die CSU, Rekord für die Grünen: Die Niederlage der Christsozialen hat historische Ausmaße, der einst so stolzen Volkspartei geht das Volk von der Fahne - wie der SPD zuvor. Was bedeutet das für CSU-Chef Seehofer?

Seite 8 von 8
Vogel VT 14.10.2018, 21:58
70. Was im deutschen Fußball nicht funktioniert hat

funktioniert erst recht nicht in der Politik. Einen Neustart kann es nicht geben, wenn die Chargen in den obersten Ebenen festbetoniert sind und innerhalb ihrer Klientel nicht so in Frage gestellt werden dass sie andlich ebgeräumt werden.
Während der Fußball offwenkundig von der Wirtschaft und ihrem Profitdenken gesteuert wird, ist das in der Politik nicht so offensichtlich. Trotzdem kann man leicht auf die Idee kommen, dass nicht die Wähler das Problerm sind. Und man wird wohl leider sehen, dass die Fixierung auf zeitnahen Profit langfristig mehr Schaden anrichtet als sich das aktuelle Management vorstellen kann.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Schlaflöwe 14.10.2018, 21:59
71. Die SPD hat eine große Chance:

Sie ist, und war schon immer, die Partei der Arbeit. Das Thema Arbeit wird in den kommenden Jahren durch Digitalisierung, Roboterisierung, künstliche Intelligenz hochaktuell werden. Die SPD muss nur schnell und kompetent dieses Feld besetzen. Das dürfte aber auch ihre einzige Chance sein, wieder Bedeutung zu gewinnen. Sie hat es in der Hand.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Hank Hill 14.10.2018, 22:03
72. Seehofer und Söder

können beide weiter machen. Zwar verliert die CSU bleibt aber auch weiter klar stärkste Partei. Die Vorstellung, daß Seehofer jetzt gehen muß hat keine Grundlage. Die linken Parteien bekommen zusammen noch nicht mal 30%. Und die Grünen lösen die SPD als zweitstärkste Partei ab. Das ist schon Alles. In der ARD war heute schön zu sehen wie die Moderatoren Herrn Söder fast schon beknieten doch eine Koalition mit den Grünen anzustreben. Hintergrund ist m.M. nach der Wunsch, daß bei einem Scheitern der Groko die Grünen in Berlin die SPD ersetzen können. Aber Söder hat das schön abgeblockt. Er will eine bürgerliche Koalition. Und das geht nicht mit den Grünen. Eine Partei, die noch vor 2 Jahren die Abholzung des Hambacher Forsts abnicken und jetzt so tun als müßten sie ihn retten.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
d45gts 14.10.2018, 22:03
73. typischer, parteiischer Spiegel-Kommentar,

... zusätzlich ziemlich hochnäsig: "Denn die massiven Verluste bei der Landtagswahl im Jahr 2008 konnten die Christsozialen im Nachhinein noch als Ausrutscher verbuchen, weil sie fünf Jahre später die Absolute zurückeroberten. Doch an diesem Wahlsonntag zeigt sich: Diese Rückeroberung der Alleinherrschaft war ein Ausrutscher. Aus der bayerischen Staatspartei wird eine regionale Normalpartei."
Schau mer mal in 5 Jahren.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
cougar60 14.10.2018, 22:45
74. Na das nenne ich doch mal ein sauberes Wahlergebnis.

Die SPD zerlegt es beinahe, und das trotz ihrer Willkommenskultur für Wirtschaftsflüchtlinge. Die CSU hat immerhin besser abgeschnitten, als es in den Umfragen vorhergesagt worden ist.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
hansriedl 14.10.2018, 23:39
75. Volksparteien ohne Volk

Das Volk wird nur noch gebraucht, missbraucht zum Machterhalt.
Nach den Wahlen dreht man den Wählern den Rücken zu, wie schon immer.
Das Zeitalter der Volksparteien ist vorbei.
Die Landtagswahlen haben gezeigt, dass das Zeitalter der Volksparteien vorbei ist. Auch Links-Rechts ist vorbei. Die neue Zeit ist geprägt von einer Vielparteienlandschaft.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
ein-berliner 15.10.2018, 10:02
76. Kein Problem erkennbar

Zitat von woodyallen
wäre angesagt, um das Ganze mal durchzumischen! CSU/FW wäre langweilig, weil dann zwei Provinzparteien regieren, und sich dann leider gar nichts ändert. Aber den Mut zu Schwarz Grün werden beide wohl leider nicht haben.
Diese Wahl war eine Wahl für die Provinz nicht für den Bund. Also alles richtig gemacht. Auf der Alm bleibt alles wie immer, es wird keine Großstadtspinnereien geben. Glücklicherweise benötigt dazu niemand extra Mut.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
kreuzzug 15.10.2018, 20:35
77. Überschrift

Volksparteien? Gibt es nicht. Aber eines ist nach der Wahl klar: Der Konservatismus bis rechte Politik hatten hier einen Erdrutschsieg mit über 60% Zustimmung. "Aufbruch", "frischer Wind", "Erneuerung". Man, man, man! Macht mal die Augen auf Ihr Jubelclowns. Die Linke? Weg. SPD? Einstellig. Grüne? Frisch, bis sie an der Macht sind, danach eigene Werte verraten (NATO, Auslandseinsätze, Atomkraft, Umwelt). Diese Wahl zeigt sehr deutlich: Liberalismus und Sozialismus und Sozialdemokratie gehen ihrem verdienten Ende entgegen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 8 von 8