Forum: Politik
Blockupy-Proteste: Gewalt gegen Gewalt

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ah-ist-wahr? 19.03.2015, 13:58
1. Genau das!

Man denke nur an die Bankenkrise..
Gegen deren Auswirkungen sind ein paar brennende Autos und Verletzte in Frankfurt nicht einmal ein Frühstück.

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SigismundRuestig 19.03.2015, 13:58
2. Gewalt ist keine Lösung. Das weitere Pampern der Finanzbranche aber auch nicht!

Da findet durch die aktuelle EZB-Politik ("Fluten der Finanz-Märkte mit frischem Geld") die größte Umverteilung bei Sparern und Rentnern seit der Währungsreform von 1948 statt, und die Wirtschaft und wirtschaftsnahe Politikkreise warnen: aber nicht vor einer Verarmung von Sparern und Rentnern, sondern vor "weiteren" Belastungen der Wirtschaft (Mindestlohn, Beseitigung von Rentenungerechtigkeiten, Frauenquote, Mietpreisbremse ...). Aber: "Die deutsche Wirtschaft wächst wie seit Jahren nicht mehr!" Wie wäre es, mal die aktuellen Entlastungen der Wirtschaft (geringere Finanzierungskosten, günstigere Exportbedingungen wegen EURO-Verfall, Steueroptimierung über Off Shore-Konstrukte ...) und das weitere Pampern der Finanzwirtschaft zu loben.
Verkehrte Welt?
Hört mal an, was Singer Songwriter Sigismund Ruestig dazu zu sagen bzw. zu singen hat:
http://youtu.be/QqoSPmtOYc8
http://youtu.be/QGOx8I0COYg
Viel Spaß beim Anhören!

Man könnte das auch ganz anders ausdrücken:
Die EURO-Rettungsschirme dienten und dienen in erster Linie dazu, die Verluste der Finanzbranche, die sich in EURO-Ländern wie Griechenland verzockt hatte, zu sozialisieren, d.h. den Steuerzahlern aufzubürden. Was ist das EURO-Rettungspaket demnach anderes als wieder einmal die Wirtschaft, insbesondere aber die Finanzbranche zu pampern, die doch eigentlich im Nachgang der Finanzkrise noch in großer Schuld gegenüber den Staaten und deren Steuerzahler steht. Und die Wohlhabenden werden u.a. auch durch die EURO-Rettungspolitik weiterhin noch reicher. Wie lange wollen wir uns das noch gefallen lassen? Haben denn unsere Volkswirte keine anderen Methoden in petto, als immer wieder Programme zulasten der Mittelschicht und der Geringverdiener, Unvermögenden, Rentner vorzuschlagen? Insofern ist Piketty immerhin ein Lichtblick!

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wermoe 19.03.2015, 14:01
3. Ein Menschenleben interessiert im Kapitalismus

nur solange, wie man aus ihm Profit generieren kann ...
7,34 Millionen Deutsche in Hartz IV hat man bereits abgeschrieben und sozial "entsorgt" ...

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Toe Jam 19.03.2015, 14:06
4. warum...

..akzeptieren wir dann die Gewalt der Politik?"

Tun wir das? Es gibt genügend Bürger, Initiativen und auch Parteien, die Gewalt der Politik zum Thema haben. Nur beschimpfen Sie diese als "rechts".

Was Sie tun, Herr Augstein, ist eine Rechtfertigung von Gewalt derjenigen, die Ihre Ideologie teilen. Klar, sie sind ja links und deswegen auf der Seite der Guten, dann ist das ja OK mit der Gewalt.

Wenn spießige Bürger in Dresden friedlich und gewaltfrei demonstrieren, aus ganz ähnlichen Motiven, nämlich der brutalen Entschiedung "der da oben" gegen den Bürgerwillen, dann gehören die bekämpft.

Herr Augstein, die nächste Ausgabe des Dudens zeigt unter dem Begriff "Selbstgerechtigkeit" Ihr Bild.

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vorschau 19.03.2015, 14:07
5. Nein!

Lieber Herr Augstein, die Polizei muss nicht Victor Hugo lesen um hinreichend vorbereitet zu sein. Auch Marcuse und der Student Peter Schneider (wer immer das sein mag) sind für die Bewältigung dieser absurden Gewalt der Demonstranten nicht hilfreich. Ihre Einschätzung der Ereignisse ist völlig absurd. Und die Alternative "Was ist mehr wert, das Leben eines griechischen Rentners oder ein deutscher Streifenwagen" ist ja wohl völlig daneben. Der griechische Rentner muß nicht sterben, wenn der deutsche Streifenwagen nicht abgefackelt wird.

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davex7 19.03.2015, 14:07
6. typisch

Dieses Kolumne ist an linker Polemik kaum noch zu überbieten und mehr als verzerrend, "was ist mehr wert ein griechischer Rentner oder ein deutsch Streifenwagen"... aber mehr kann man hier auch nicht erwarten.
Wer sich von solch einer Gewalt nicht klar distanziert und diese auch noch verhamlost, trägt zu dem Ausmaß bei. Wen Feuerwehrleute angegriffen werden, dann geht es nur um Gewalt und Zerstörung der Blockupy Aktivisten

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dr.m. 19.03.2015, 14:08
7. Falsche Alternative

Der Artikel endet wie so mancher andere auch in der Suggestion einer verworrenen Alternative. Ist das ein Generations-Phänomen?

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mameluk 19.03.2015, 14:08
8. Immer wieder

Dazu möchte ich einen heutigen Beitrag an anderer Stelle hier nochmals (nicht von mir) darstellen:
"4. Interessant am Ablauf war
WernerT heute, 07:18 Uhr
Dass BEVOR die eigentlichen Demonstranten da waren (siehe Focus, FAZ mit dem Berichten aus dem Zug) die Frankfurter Polizeiwache angegriffen wurde und dort keine Maßnahmen zur Festnahme ergriffen wurden. Waren das die Kollegen aus Niedersachsen, so wie damals in Erfurt? Nur ging es dort schief, und die lokale Polizei fasste mehrere 'Gewalttäter', verletzte andere und das folgende Gerichtsverfahren zeigte, dass der harte Kern Polizisten aus Niedersachsen waren, genau wie bei den Krawallen am Rande von Legida, mehrere Randalierer wurden von den Kollegen aus Sachsen-Anhalt erkannt - als Kollegen aus dem westlichen Bundesland. Auch interessant war in Frankfurt, als die interne Weisung ausgegeben wurde, Randalierer auf jeden Fall festzunehmen, koste es was es wolle, die Randalle schlagartig aufhörten."
Erinnert bischen an andre Staatsprovokationen!

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simonweber1 19.03.2015, 14:08
9. Nein hat er vermutlich nicht.

Zitat von seoul77
Sollte besser seine klappe halten. Es stört nur und hat klammheimliche Freude.
Recht hat er bezogen auf unsere Heuchelei und Doppelmoral. Es ist noch garnicht so lange her,da haben deutsche Politiker die bezahlten und schwer bewaffneten gewaltberiten Demonstranten in der Ukraine als Helden gefeiert.Da gehörten Baseballschläger Pflastersteine und Molotow Coktails zur Grundausstattung der angeblich so friedlichen Demonstrationen.Was gestern fehlte war Frau Nuland mit Keksen und Dollars und die Adenauer Stiftung mit ihren Geldkoffern.Als Krönung vielleicht noch Lawrow,der die Massen einpeitscht. Dann hätten wir Zustände wie damals auf dem Maidan und monatelange Diskussionen auf allen Ebenen.

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wannbrach 19.03.2015, 14:09
10.

Mit Gewalt- Demonstrationen ist die Ungerechtigkeit der Banken - Welt nicht zu lösen, sondern nur durch politische Entscheidungen.

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