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Blutbad im syrischen Homs: "Das war ein Massaker"

Es war die wohl blutigste Aktion des Assad-Regimes seit Beginn des Aufstands in Syrien. In der Stadt Homs soll die Armee mehr als 400 Menschen getötet haben, weit über 1000 wurden verletzt. Ein oppositioneller Offizier droht mit Vergeltung: "Jetzt ist Schluss mit friedlichen Protesten."

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Theriemie 04.02.2012, 18:17
1. syrischer Botschafter sollte gehen.

Zitat von sysop
Es war die wohl blutigste Aktion des Assad-Regimes seit Beginn des Aufstands in Syrien. In der Stadt Homs soll die Armee mehr als 400 Menschen getötet haben, weit über 1000 wurden verletzt. Ein oppositioneller Offizier droht mit Vergeltung: "Jetzt ist Schluss mit friedlichen Protesten."
Wundert mich sehr das es die Botschaft noch gibt und man den Botschafter noch nicht nach hause geschickt hat bei diesen Vorfällen in Syrien. Nur ja es wird ja auch mit deutschen Waffen geschossen das Geschäft kann man sich entgegehen lassen.

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martin-gott@gmx.de 04.02.2012, 18:19
2. Zweifel

Zitat von sysop
Es war die wohl blutigste Aktion des Assad-Regimes seit Beginn des Aufstands in Syrien. In der Stadt Homs soll die Armee mehr als 400 Menschen getötet haben, weit über 1000 wurden verletzt. Ein oppositioneller Offizier droht mit Vergeltung: "Jetzt ist Schluss mit friedlichen Protesten."
wer kann denn zu diesen Augenblick beurteilen ob es ein Massaker oder
Kriegshandlungen zwischen zwei bewaffneten Gruppen. Oder anders gefragt weshalb sollte die syrische Regierung so etwas kurz vor der Abstimmung im UN Sicherheitsrat machen.

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cour-age 04.02.2012, 18:26
3. Russland

Zitat von sysop
Es war die wohl blutigste Aktion des Assad-Regimes seit Beginn des Aufstands in Syrien. In der Stadt Homs soll die Armee mehr als 400 Menschen getötet haben, weit über 1000 wurden verletzt. Ein oppositioneller Offizier droht mit Vergeltung: "Jetzt ist Schluss mit friedlichen Protesten."
Russland macht sich freiwillig zu einem verbrecherischem Regime.

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fabian1988 04.02.2012, 18:28
4.

Zitat von martin-gott@gmx.de
wer kann denn zu diesen Augenblick beurteilen ob es ein Massaker oder Kriegshandlungen zwischen zwei bewaffneten Gruppen. Oder anders gefragt weshalb sollte die syrische Regierung so etwas kurz vor der Abstimmung im UN Sicherheitsrat machen.
Weil sie genau wussten, dass Russland seine Drohung im UN Sicherheitsrat durchsetzen würden... und die Welt schaut zu :(

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halloerstmal 04.02.2012, 18:39
5. Leicht gesagt

Zitat von cour-age
Russland macht sich freiwillig zu einem verbrecherischem Regime.
Russland verurteilen ist einfach, aber hilft das den Syrern?
Wer hat dort noch Einfluss und kann den Bürgerkrieg verhindern/beenden?
Das "lybische Modell" (Nato bombardiert) kommt nicht in Frage, da die Nato bei der Überdehnung des Uno-Auftrages doppelt verbrannte Erde hinterlassen hat.

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mr.zoui 04.02.2012, 18:41
6.

Zitat von cour-age
Russland macht sich freiwillig zu einem verbrecherischem Regime.
Sicherlich will Russland nur ein zweites Libyen verhindern.
Das kann man ihnen durchaus positiv anrechnen.

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zompel 04.02.2012, 18:49
7. Warum das jetzt lanciert wurde, ist doch klar

Zitat von martin-gott@gmx.de
wer kann denn zu diesen Augenblick beurteilen ob es ein Massaker oder Kriegshandlungen zwischen zwei bewaffneten Gruppen. Oder anders gefragt weshalb sollte die syrische Regierung so etwas kurz vor der Abstimmung im UN Sicherheitsrat machen.
Genau wegen der Abstimmung. Die dortige Regierung wird das kaum gemacht haben. Wer bleibt da wohl übrig. Die hiesigen Medien nehmen das sofort auf. Aber was von dem Mediengeplapper hier zu halten ist, da erübrigt sich jede Antwort.

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BurnOut_Generation 04.02.2012, 18:57
8. jkhj

Zitat von sysop
Es war die wohl blutigste Aktion des Assad-Regimes seit Beginn des Aufstands in Syrien. In der Stadt Homs soll die Armee mehr als 400 Menschen getötet haben, weit über 1000 wurden verletzt. Ein oppositioneller Offizier droht mit Vergeltung: "Jetzt ist Schluss mit friedlichen Protesten."
Während die Beobachter der AL im Land waren und gesehen haben wer diese "Freiheitskämpfer" sind und mit welchen Mitteln sie "arbeiten".
Es ist schon verwunderlich,dass die Beobachter was anderes sehen,als die so genannte Opposition. Es waren über 100 Beobachter da und schon nach 3 Tagen wollte die Opposition keine Beobachter in Syrien sehen...die Salafisten aus Homs konnten keine Leichen zeigen,weil es keine gab..da hat man einfach eine Massaker in der Bäckerei veranstaltet. Oder den Überfall auf türkische Pilger inszeniert,um die Türkei in den Wahnsinn rein zu ziehen. Es sind bewaffnete und ausgebildete Banden die aus Homs operieren und es,als einen Aufstand des Volkes verkaufen. Diese Banden wurden vor knapp 2 Jahren als Al Qaida bezeichnet und der Westen dafür jedem Diktator in Nord Afrika Geld überwiesen hat...für Folter-Knäste und jetzt sollen das Befreier sein..kein Wunder dass Gaddafi und Co. es nicht wahrhaben konnten,als der Westen plötzlich die Feinde von Gestern als Befreier bezeichnet hat. Es sind Salafisten und Wahhabiten aka Saudi Arabien Lehre die jetzt in Syrien täglich Menschen töten..es ist nicht die Mehrheit der Syrier. Die Mehrheit will stabile Verhältnisse und kein zweites Irak oder Libyen..radikale islamisten aus einem Hinterhof in Homs sollen die Syrier befreien?
P.S. Kein noch so ein verrückter Diktator wird einfach so mit Panzern auf die Masse schiessen..es sei denn die Armee wird beschossen und es keine Wahl hat,als mit Waffen zu antworten. Homs ist nicht Syrien und die Bevölkerung will nicht dem Beispiel Libyen,Irak und Egypten folgen..nämlich Tod und Flüchtlinge ist der Preis dafür...und hier wird alles,als "Befreiung" verkauft..und das Büro der Taliban hat man auch schon in Katar..da sieht man in welche Richtung der Weg gehen soll,nämlich Welcome Back Taliban-Made in USA.Zynisch ist das,wie die USA ihre Politik betreiben und wie schnell aus einem Feind ein Freund wird.

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cour-age 04.02.2012, 19:02
9. Russland

Zitat von mr.zoui
Sicherlich will Russland nur ein zweites Libyen verhindern. Das kann man ihnen durchaus positiv anrechnen.
Russland will seinen Militärhafen in Syrien im Mittelmeer retten, und seinen offenen Waffenrechnungen.
Nicht mehr.

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