Forum: Politik
Blutbad im syrischen Homs: "Das war ein Massaker"

Es war die wohl blutigste Aktion des Assad-Regimes seit Beginn des Aufstands in Syrien. In der Stadt Homs soll die Armee mehr als 400 Menschen getötet haben, weit über 1000 wurden verletzt. Ein oppositioneller Offizier droht mit Vergeltung: "Jetzt ist Schluss mit friedlichen Protesten."

Seite 8 von 8
dandelion13 05.02.2012, 21:28
70.

Zitat von doofundick
Und es gibt dort unabhängige Berichterstattung: Al Jasira und etliche westliche Sender haben dort heimlich Journalisten eingebracht und die berichten so wie die Opposition.
Sie haben es selbst geschrieben. Offenbar ohne es zu bemerken.
Weil Sie es zuerst genannt haben und es mit A anfängt und damit an den Anfang gehört:

* Al Jasira gehört wem? *

Ach, kommen Sie, geben Sie sich einen Ruck und finden Sie es mal endlich selbst heraus.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
dandelion13 05.02.2012, 21:32
71.

Zitat von doofundick
Und zwischen Irak Und der arabischen Revolution liegen 100000000000000 Meilen.
Sie benutzen ihren Atlanten falsch.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
dandelion13 05.02.2012, 21:44
72.

Zitat von doofundick
... Die Kämpfe werden sich ausweiten und härter werden. Mit einer schnellen Intervention könnte man das Problem lösen. Und es ist nicht sicher, dass auf Assad Islamisten folgen und wenn doch, sind sie vom Volk gewollt. Damals gegen die SU war die Situation auch ganz anders. Da existierte die SU nämlich noch sie war die größte Bedrohung für die USA. Mittlerweile sind es Terroristen.
Damals gegen die "SU", dass waren noch Zeiten für markige Marlboro-Männer und tolle, fremdgesteuerte Konterrevolutionen überall auf der Welt, nich wahr? Mensch, sowas hätten die doch mal in Lybien oder Syrien machen sollen, oder? Wäre bestimmt alles schneller gegangen, nicht? Uiiih, was für eine tolle Idee: Leuten, die nichts als machtgierige Kriminelle und irregeführte Idealisten sind mit Geld und Waffen und Ausbildung zu versehen, damit die mal losgehen und gegen eine Aufwandsentschädigung einen ungewollten und unliebsamen Regierungschef samt Anhang abservieren.
Söldnertum nennt man das.

Ich wünsche den Syrern Frieden, keine Warlords, aber ihr Land ist eben die Achillesferse des Iran -in den Augen von Irans Feinden, wohlgemerkt.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
dandelion13 05.02.2012, 21:56
73.

Zitat von doofundick
So wie die das darstellen, kämpft hier die eine Hälfte gegen die andere. Aber hier kämpfen 10% gegen 50% und der Rest guckt bisher zu. Aber das kann sich noch ändern. Assad ist ein grausamer Schlächter. Der Mann muss weg.
Ist das so? Woher wissen Sie das mit den Prozentzahlen?
Assad sieht für mich aus wie ein Zahnarzt, grausame Schlächter kenne ich doch aus Filmen ;) Die wollen die Weltherrschaft und so weiter.
Der Mann hat sicher Angst um seinen Kopf, eigentlich wollte er doch nur Zahnarzt sein. Ich weiß, ein Sturm der Entrüstung bricht damit über mich hinein, aber der Mann ist in meinen Augen einfach eine "arme Sau" mit verdammt großen Sorgen. Das Staatsgeschäft sollte doch sein verstorbener Bruder machen und jetzt ist aber Bashar und seine eigene Familie in großer Gefahr vom wütenden Mob massakriert zu werden.
Dann doch lieber Zahnarzt in einem Vorort von London sein, denkt er sich vermutlich die ganze Zeit -und erntet damit reichlich Spott und Häme nicht nur in diesem Forum.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
dandelion13 05.02.2012, 22:05
74.

Zitat von BurnOut_Generation
...gibt es überhaupt in der Region eine Demokratie nach unserem Verständnis? Da muss man lange nachdenken..okay Irak ist jetzt frei.
Warten Sie, ich denke jetzt auch mal lange nach... , warten Sie,...
-ich hab´s gleich... (...(...)...)
Ja! Hurra!
Ich hab´s.
Israel und die Türkei! :-)

Beitrag melden Antworten / Zitieren
dandelion13 05.02.2012, 22:18
75.

Zitat von derandersdenkende
Das Feindbild steht und der Rest gelingt dann schon irgendwie? Nach dem Bündnis der Willigen, daß in die Hose ging, wäre ab und an Mal ein Bündnis der Unwilligen angebracht.
Also lehnen Russland und China die UN-Resolution ab. Ein vielleicht unfreiwilliges, aber sehr erfreuliches Bündnis zwischen Erzrivalen, die mehr als einmal Todfeind waren. Sie wollen nicht, dass die Souveränität Syriens zerschlagen wird, weil das ihren gemeinsamen Interessen zuwiderläuft. Syrien ist ein wichtiger Verbündeter Irans und vor allem um den Iran geht es hier, wenn die Rede davon ist, der geplante syrische Regimechange sei eine durch ausländiische Interessen geleitete Putschaktion im Sinne der NATO.
Iran handelt nicht nur Öl mit Russland und China, wobei eben vor allem nicht in petrodollars bezahlt wird. Vorteil für Russland, China und auch Indien, schmerzhafter Nachteil für die USA. Die Autorität des petrodollars ist nämlich die Achillesferse, wenn nicht das Damokleschwert der US-Ökonomie. Wenn das fällt, ist er ab der Kopf. Ein Ausscheren des Ressourcenhandels aus dem Dollar hin zu anderen Währungen ist natürlich schmerzhaft für das Land, das diese Dollars einfach unbegrenzt drucken kann.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
doofundick 06.02.2012, 21:03
76.

Zitat von dandelion13
Ach so. Puh, da haben die ja noch mal so richtig Schwein gehabt, nich? Lybien ist also nicht gescheitert, weil die Lybier ja eine so tolle Zukunft haben (könnten), so wie die Iraner Atomwaffen haben (könnten). Was für eine argumentative Wucht. Oder liefern Sie das nach?
Libyen hat eine kleine Bevölkerung, Öl, Gas, Tourismus und darf sich wohl bald über internationale Unterstützung freuen. und der Lebensstandard ist für afrikanisches Niveau sehr hoch.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Demokrator2007 07.02.2012, 14:21
77. Geltungssucht und Antiamerikanismus

Zitat von KnoKo
Ihnen ist aber schon klar, dass Sie ebenfalls klingen wie ein Verschwörungstheoretiker?!
Ich bezog ich auf folgenden Artikel:

Psychologie: Wie Verschwörungstheoretiker ticken - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wissenschaft
Noch mal was zu Verschwörungstheorien: Ich finde es interessant das religiöse Eiferer zum Armageddon immer wieder behaupten, das die die dort "verdorben werden" von ihrem Glauben abfallen werden.
Philosophisch betrachtet könnte man sagen, irgendwann weiß niemand mehr irgendwas und zumindest das scheint zu stimmen.
Je absurder die Märchen werden um so verzweifelter die Bemühung das Märchen glauben zu wollen.
Für das Threadthema bedeutet das so ungefähr: Der amerikansiche Präsident ist von Natur aus der wiedergeborene Leibhaftige, Kapitalisten sind Jünger Satans und nur Chinesen und Russen sind Befreier der Menschheit, zumindest vom warmen Sofa aus.
Klar und wenn sich Menschen gegen Peiniger wehren, dann sind das natürlich Terroristen.
Mich nervt diese Kaffeesatzleserei und sie ärgert mich, weil viele hier sich großspurig über das Leid anderer hinwegsetzen- wenn sie denn wenigsten aus Egoismus handelten, das sie das Problem selber betrifft, z.B. syrische, chinesische oder russische Agenten. Aber offenbar ist vieles hier reine Geltungssucht und purer Antiamerikanismus.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 8 von 8