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BND-Spionage: Österreich fordert Aufklärung von Deutschland
DPA

Die Staats- und Regierungsspitze in Wien reagiert empört auf die mutmaßlich umfassende Bespitzelung österreichischer Einrichtungen durch den BND. Ausspähung unter befreundeten Staaten sei nicht akzeptabel.

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pragmat 16.06.2018, 20:49
40. Die Katze

Wer die Gepflogenheiten in der Spionage-Branche ein bißchen studiert hat, kann schon mal sicher sein, dass es mit der Vergangenheitsbewältigung des BND so eine Seiten hat. Für solche Leute gilt nämlich der bekannte Spruch "Die Katze läßt das Mausen nicht!"

Gerade jetzt hat sich Österreich als Zentrum der internationalen Diplomatie etabliert und ist herzlich wenig daran interessiert, dass sich außer den nicht-befreundeten Geheimdiensten auch noch der BND einmischt.
Als Beispiel sei nur mal die OPEC, die UNO mit ihrer IAEA, die Iran-Verhandlungen sowie der Austausch zwischen EU und Russland erwähnt, von Abrüstungsverhandlungen und anderem Kleinkram ganz zu schweigen.
Genf war einmal, jetzt ist es Wien, und da kann der BP van der Bellen schon mal richtig grantig werden!

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homosapjens 16.06.2018, 20:50
41. ach, ...

… was gibt's denn in Österreich zu spionieren ? Nun, nützlich wäre zu wissen, wo es die besten Schleichwege gibt um sich das Pickerl (Autobahnvignette) zu sparen, oder wo man in dem Land deutsches Bier und Currwurst bekommt oder was ihr Geheimrezept war mit dem Sie uns in Cordoba (1978) geschlagen haben ? Was auch immer der BND dort gemacht hat, trotz BND haben Sie uns im Fussball geschlagen, erst neulich wieder, Schleichwege falls vorhanden, werden gründlich kontrolliert und anstatt Currywurst muss ich dort Sachertorte und Mozartkugeln essen...Ich habe das dumpfe Gefühl, der BND hat dort bisher nichts sinnvolles zuwege gebracht.

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geschädigter5 16.06.2018, 21:00
42. Ziemlich merkwürdig,

dass ausgerechnet zu diesem Zeitpunkt, nämlich passend zum Eklat der CDU mit der CSU jetzt die Wiener mit dieser Erkenntnis kommen. Warum haben sich denn Kurz und Söder getroffen? Ist dass die Unterstützung aus der Ostmark?

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Trust 16.06.2018, 21:28
43. Völlig normal!

Ausspähungen unter Verbündeten ist doch völlig normal. Siehe USA...

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neanderspezi 16.06.2018, 21:29
44. Schlapphüte leisten bei Bedarf Besonderes

Das Bespitzeln im Innern dürfte für einen durchschnittlich ausgebildeten Nachrichtendienst zur Routine gehören. Nachbarn zu bespitzeln dürfte durchaus einen Tick unterhaltsamer sein, außerdem müssen dazu Techniken verfeinert und aubaldowert werden, die zum Ausspähen entfernter liegender staatlicher Gebilde in der Übungsphase zu einer wichtigen methodischen Kenntniserweiterung verhelfen können. Natürlich sollte ein solches Bespitzeln unentdeckt bleiben, aber vermutlich gibt es unter den dienstbaren Schlapphüten hin und wieder mal solche, die ihre erworbenen Kenntnisse für geringen Sold an Unbefugte oder Bespitzelte weiterzugeben geneigt sind. In solchen Fällen ist Geheimhaltung ein verderbliches Gut und selbst Schreddern von Unterlagen über derartige Aktivitäten kann den Geheimen womöglich nur unzureichende Deckung gewähren.

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Andi P 16.06.2018, 21:40
45.

Zitat von wutbürger2010
Die Geheimdienste agieren im Auftrag der deutschen Bundesregierung. Und dies waren SPD und Bündnis 90/Die Grünen .......
Richtig. Das ist genau mein Gedanke. Darüber hätte ich gerne mal eine Antwort. Wieso ließ Schröder mit hilfe der Grünen Österreich auspionieren?

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olaf77 16.06.2018, 21:42
46. Ebend ein Geheimdienst

Ich denke der BND hatte schon seinen Grund in Österreich aktiv zu sein, blöd ist nur dass es mal wieder rausgekommen ist. Wofür sind Geheimdienste da? Genau um Informationen zu sammeln und wenn es nötig ist auch kn unseren Nachbarländern!

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Binideppert? 16.06.2018, 21:47
47.

"Ausspähen unter Freunden geht gar nicht", sagte doch eine Dame, die mal Bundeskanzlerin war.
Jedenfalls beruhigt es mich, dass wir deutschen Moralapostel auch böse sind und nicht immer nur die Deppen.

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trex#1 16.06.2018, 21:48
48.

"zwischen 1999 und 2006 "
Da haben SPD und Grüne ein Problem. Sie müssen erklären, warum sie unser Nachbarland ausspioniert und bespitzelt haben.
Gerhard und Joschka sind doch sonst immer so mitteilungsfreudig. Ich bin gespannt, wie sie das rechtfertigen, die angeordnet zu haben.

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Wildbach 16.06.2018, 22:00
49. Die österreichischen Nachrichtendienste

sind FPÖ-Ministerien zugeordnet. Und FPÖ-Politiker haben sich wiederholt Russland angebiedert. Hat nicht Frau Merkel vor einiger Zeit festgestellt, man würde *deshalb* nicht mehr im gleichen Ausmaß wie bisher mit den österr. Nachrichtendiensten kooperieren können? Möglicherweise greift das nun, und das Dargebotene ist lediglich eine 'Vergeltungsshow' ... .
Wie man hört, wird die DSGVO in Österreich derart 'liberalisiert' umgesetzt, dass da ohnehin weniger Anspruch auf 'Privatheit' von Daten besteht ist als anderswo. Statt über Vergangenes zu jammern, hättte man besser die Gelegenheit genutzt, die eigene Zukunft verantwortungsvoll zu gestalten: Indem man selbst, im eigenen Land, respektvoller mit Daten umgeht!

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