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Bombennächte in Dresden: "Das Trauma sitzt noch immer tief"
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Dresden hält viel auf sich - und löst wenig davon ein. Demokratie und Toleranz seien nur Fassade, sagt Museumschef Martin Roth. Das vielbeschworene "alte Dresden" vor der Bombardierung vor 70 Jahren nennt er eine "sentimentale Erinnerung".

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ClausWunderlich 13.02.2015, 13:04
1.

Die Zeiten ändern sich nun mal!

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azumi 13.02.2015, 13:10
2.

Wenn es Herren Roth in Dresden nicht gefällt ,soll er doch wieder in den Westen gehen....wir haben hier schon genug ,, Sachverständige" ,die uns Ostdeutschen erklären ,was wir für Empfindlichkeiten haben.....

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BeBeEli 13.02.2015, 13:12
3. Das Trauma

Wenn man einmal als Ungeziefer behandelt worden ist, das man ausrotten muss, dann wirkt das über Generationen fort. Den Juden ist es auch so ergangen. Aber es ist seltsam: die Juden haben gerade aus der beabsichtigten Vernichtung neuen Selbstbehauptungswillen entwickelt. Sie glauben an sich. Uns ist der Selbstbehauptungswille verloren gegangen.

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privado 13.02.2015, 13:14
4. Hätte die Bevölkerung...

...damals nicht Hitler unterstützt, wäre es niemals zur Zerstörung Dresdens gekommen. Ein scheinheiliges Gedenken ist das.

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altermann41 13.02.2015, 13:20
5. erfrischend frei!

Mit solchen Menschen sich Gedanken über Geschichte und Zukunft zu machen kann effektiv und Richtungsweisend sein.
Fragen benennen und Ungereimtheiten öffentlich machen. Ich lese ungerne Interviews weil es dort um Selbstdarstellung geht. Der hat mir sehr gut gefallen und den nehme ich gerne auf meine Facebook Seite.

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megamekerer 13.02.2015, 13:21
6. Diesmal wird es noch schlimmer,

den dies Mal kommt nur noch ein einzige Bombe, welche gleich auch ganze Sachsen weg pustet.

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salmasius 13.02.2015, 13:21
7. Es tut weh,

die Worte des Herrn Roth zu lesen. Er versteht nichts von der Befindlichkeit in Dresden. Gar nichts.

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Crom 13.02.2015, 13:23
8.

Zitat von privado
Hätte die Bevölkerung......damals nicht Hitler unterstützt, wäre es niemals zur Zerstörung Dresdens gekommen. Ein scheinheiliges Gedenken ist das.
Dresden war damals voll von Flüchtlingen. Ob die alle Hitler unterstützt haben, darf bezweifelt werden.

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Sonia 13.02.2015, 13:25
9. Zutreffenderes las ich selten

Der Rest meiner Familie verließ nach der Bombennacht Dresden. Bis heute bin ich dennoch sehr viel dort. Was ich überall, quer durch alle sozialen Schichten höre (nicht nur in Sachsen) ist dieser Satz im Interview:"...das Verbindende fehlt." Das Leben der Menschen im Osten wurd uns immer nur dargestellt als Stasi, Diktatur, keine Meinungsfreiheit, SED. Hinhören, diesen Satz hinterfragen, es lohnt sich. Das wahre Trauma ist nicht die Bombennacht; es ist das verleugnete Leben, was eohl nicht annähernd dem entsprach wie es auch zu gerne von denen dargestellt wurde, die überwiegend in unsere Konsumgesellschaft flohen.

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