Forum: Politik
Bonn: Steinbrücks Erpresser stellt sich
AFP

Der Erpresser von Peer Steinbrück hat sich gestellt. Er meldete sich bei der Staatsanwaltschaft Bonn und gab an, den Drohbrief an den SPD-Kanzlerkandidaten nur aus Versehen verschickt zu haben.

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regelaltersrentner 09.09.2013, 22:47
30.

Zitat von Blaufrosch
Das Forum ist voller braver Steuerzahler, die sich natürlich jeder für sich nichts vorzuwerfen haben und seit Jahr und Tag niemals einen Rechtsverstoss begangen haben! Ich bin beglückt ob dieser moralisch einwandfreien Mitmenschen!
Ein Bekannter von mir war Hauptamtsleiter und damit Beamter einer
6000 Seelengemeinde. Der Mann hat beim Bau seines Eigenheimes ein paar kleinere Arbeiten "schwarz" verrichten lassen. Das hat im fast den Beamtenstatus gekostet.

Es ist nicht immer dasselbe, wenn 2 das gleiche tun.

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regelaltersrentner 09.09.2013, 22:52
31.

Zitat von eloquentinkompetent
Nun suchen wir mal bei Frau Dr Merkel oder Herrn Prof Sauer, da findet man auch solche Geschichten.
Sie lehnen sich weit aus dem Fenster.
Wollen sie einen Staatsanwalt kennenlernen?

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regelaltersrentner 09.09.2013, 22:55
32.

Zitat von rehabilitant
Schon wieder peinlich für Merkel, dass ein wirtschaftsnaher 'Wahlhelfer' so blöd ist, sich erwischen zu lassen. Gibt es denn nur Nieten bei Schwarzgelb?
Aus bisher unbestätigten Berichten, soll der Briefeschreiber der Sozialdemokratie nahestehen.

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worlorn 09.09.2013, 23:01
33.

@klausjochen
Ich hatte auch mal eine Zeit lang eine Putzfrau, aber die habe ich nie schwarz bezahlt. Da gab es so einen Freund, der hatte mir die zum Hochzeitstag geschenkt und mit dem habe ich dann abgerechnet und nach einem halben Jahr habe ich ihr dann einen Arbeitsvertag angeboten und ... GEHT's NOCH?

Geht’s bei Ihnen noch? Den Fall auf Sie übertragen würde heißen, dass Ihre Frau (oder Lebensgefährtin etc.) das alles abgewickelt hat, ohne dass Sie groß Kenntnis davon hatten, schließlich sind Sie beruflich sehr eingespannt und selten zu Hause.
Außerdem wenn Sie eine Putzfrau schwarz beschäftigen, dann ist das Ihre Angelegenheit, aber Fr. Steinbrück das vorzuwerfen ist eine Unterstellung. Haben Sie Beweise dafür?

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worlorn 09.09.2013, 23:12
34.

Es heißt: "... der Erpresser wolle erfahren haben, dass die Steinbrücks eine Frau schwarz beschäftigt hätten ..."

Wer ist der Informant? Wie kommt der zur Behauptung, dass es Schwarzgeld war?

Das ganze kommt ja vor Gericht und da wird schon was rauskommen. Mich würd's nicht wundern wenn doch schwarz-gelbe Kreise, BILD etc. dahinter stecken.

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schwaba1970 09.09.2013, 23:15
35. ...Ach so da hat Schwiegermutti

doch glatt die illegale philipinische Putzfrau an "Die Steinbrück's" ausgeliehen. Wurde auch gut behandelt die Dame und ist Heutw noch dankbar. Konnte aber ohne Papiere keine weiterführende Beschäftigung eingehen. Mit einer Summe von 25000 Euro als Dialogpartner für eine Stunde Palaver bezahlt aus einer klammen Kommunenkasseaus kann man dann das Geburtstagsgeschenk auch gleich für 4 Jahre bezahlen.

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td007 09.09.2013, 23:16
36. Also doch !

Also stimmt es, dass Herr Steinbrück damals die Putzfrau und ihr zusätzliches Einkommen nicht gemeldet hat, sie wurde also schwarz beschäftigt.

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robin77 09.09.2013, 23:42
37. Blockflöten

Zitat von sysop
Der Erpresser von Peer Steinbrück hat sich gestellt. Er meldete sich bei der Staatsanwaltschaft Bonn und gab an, den Drohbrief an den SPD-Kanzlerkandidaten nur aus Versehen verschickt zu haben.
Vielleicht sollte man lieber mal über die FDJ-Vergangenheit unserer Pracht-Kanzlerin reden ...

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ikr1 10.09.2013, 00:28
38. Merkwürdige Zufälle, oder?

man sollte niemandem etwas Böses unterstellen, solange es nicht bewiesen ist. Weder dem Ehepaar Steinbrück, der verstorbenen Mutter, der philippinischen Reinigungskraft noch dem Herrn, der nun - versehentlich (?) - zum Erpresser wurde. Eine Reihe merkwürdiger Zufälle sind hier allerdings sehr wohl zu verzeichnen. Wie gesagt - ohne etwas zu unterstellen.
Dass eine Haushaltshilfe bzw. deren Dienstleistung verschenkt wird ist mir neu, was allerdings auch auf meinen vergleichsweise geringeren Abstand zur gesellschaftlichen Basis zurückzuführen sein könnte. Dass man zunächst ein halbes Jahr lang vergisst, dieses Geschenk auf steuerliche Relevanz zu prüfen mag in gehobenen Kreisen häufiger vorkommen, ist jedoch dennoch erstaunlich für einen Haushalt, in dem es zumindest einem Familienmitglied aufgrund seiner politischen Tätigkeit daran gelegen sein sollte, bagatellhafte Angelegenheiten nicht zum potenziellen Angriffsziel werden zu lassen. Und hier sehe ich das eigentliche Problem in Form einer mangelnden Sensibilität beim aktuellen Kanzlerkandidaten. Er ist sich keiner persönlichen Schuld bewusst. Mit großer Wahrscheinlichkeit sogar zu recht. Wir erinnern uns an das Gepolter mit dem Titel „Kavallerie in die Schweiz“ und das leidige Thema „Neben“-Einkünfte, welche zeitweise offenbar größer waren als das vom Steuerzahler und der Partei gewährte Haupteinkommen. Ausgestattet mit hinreichender Sensibilität wäre es meines Erachtens einem zweifellos klugen und fähigen Menschen wie Herrn Peer Steinbrück sicherlich nicht passiert, dass nun die politischen Gegner und Teile der Presse derartige Themen als wunde Punkte und somit ideale Angriffsziele im laufenden Wahlkampf auf einem silbernen Tablett serviert bekommen. Ein Schelm wer böses dabei denkt und vermutet, dass der unfreiwillige Erpresser vielleicht von der politischen Gegenseite motiviert worden sein könnte. Aber - man soll ja nichts unterstellen bevor es bewiesen wurde. Ich könnte mir vorstellen, dass wir alle mittelfristig noch staunen werden, wer da alles am Ziehen der Fäden beteiligt war. Peer Steinbrück sehe ich dabei derzeit als Opfer. Er ist halt unsensibel, und das ist seine möglicherweise einzige wirkliche Schwäche. Abschließend zur Klarstellung und um keinen falschen Eindruck zu erwecken: Ich bin kein SPD -Wähler, jedoch sehr an Fairness interessiert.

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Conny44 10.09.2013, 02:34
39. So etwas...

Zitat von bankenpeter
nun das. Fair wäre es wenn die Jusos und Augstein die Hassatacken auf Merkel wegen übrigens aus der Luft gegriffenen verbindungen zu Hoeneß unterliesen. Die Partei die ach so stark gegen Steuerhinterziheung opponiert ,sollte keinen Spitzenkandidat haben ,der selbst durch Schwarzarbeit Steuern hinterzieht.
... schreibt nur ein dummer Parteihansel. Lieber Spon, verschon uns mit solchem Mist!

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