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Boris Johnsons Außenpolitik: Beleidigen, belabern, bezirzen
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Mit Donald Trump versteht er sich neuerdings prächtig, China braucht er mehr denn je - und dann wäre da noch der Konflikt mit Iran: Welche außenpolitischen Aufgaben auf den neuen Premier Großbritanniens zukommen.

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cobaea 27.07.2019, 10:29
40.

Zitat von gelbenesick
einfach nur herrlich, wie hier wieder rumgejault wird, wie "schrecklich" alles im UK ist. Nun Besonders mit BOJO, :-) Das er, unter anderem, in Aussicht gestellt hat, Illegalen Immigranten, legalen Status einzuräumen, wird NICHT erwähnt. Dass er EU Bürgern innerhalb des UK's, ihre Rechte zugestanden hat, wird nicht erwähnt. Das er sich klar für die Union, der vier Nationen innerhalb des Uk's einsetzt und diese fördern möchte, wird auch nicht erwähnt. Alles im UK, ist "anscheinend schlecht", obwohl Leute wie ich, die hier seit 20 Jahren leben, eine völlig andere Betrachtungsweise haben.
Selbstverständlich ist im UK nicht alles schlecht - weshalb ja auch weit herum die Brexit-Entscheidung bedauert wird. Schlecht ist nur die bisherige Performance genau diesen Brexit betreffend. Wsa nun die erwähnten Aussagen BoJos betrifft, so wird darüber evtl wenig gemeldet, weil:
- ... es für einen Premierminister des UK selbstverständlich ist/sein sollte, dass er sich "für die Union, der vier Nationen innerhalb des UKs einsetzt". Das ist etwa so aufsehenerregend, wie wenn die deutsche Kanzlerin erklären würde, sie unterstütze die gemeinsame Mitgliedschaft von 16 Bundesländern in der Bundesrepublik Deutschland.
- ... bereits unter Theresa May die Zusage getätigt wurde, dass bereits im UK ansässige EU-Bürger die bisher geltenden Rechte behalten würden. Johnson sagte also nichts Neues. Die Regelung ist auch sinnvoll fürs UK - schliesslich müsste es bei einer Praxisänderung riskieren, dass die EU-Länder bei den dort lebenden Briten "Gegenrecht" anwendet.
- ... er mit Blick auf 500 000 illegale Immigranten nur zugesagt hat, die Möglichkeit einer Amnestie zu "prüfen" (to have a look at it). Das wäre gegenüber May tatsächlich eine Praxisänderung. Man sollte das wirklich melden, aber gleichzeitig auch sagen, dass er für dieses Prüfvorhaben bereits heftigen Gegenwind bekommt.

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cobaea 27.07.2019, 10:35
41.

Zitat von alleswirdbesser
Eines dürfte aber klar sein: die Rest-EU hat mit dem Ausfall eines Nettozahlers ein massives Problem. Wer übernimmt denn dann die Lasten für die Empfängerländer?
www.dw.com/de/eu-gipfel-deutschland-zahlt-ein-drittel-der-brexit-lücke/a-42698576-0

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