Forum: Politik
Boris Johnsons Ja zum Brexit: Camerons Horst
DPA

Boris Johnson wirbt für den Austritt der Briten aus der EU - und bringt damit Premier Cameron in Bedrängnis. Der Londoner Bürgermeister genießt seine Rolle als Störenfried unter den Tories.

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Sachsen 23.02.2016, 18:48
10. Typisch

deutsche Sichtweise. Ich kann Ihnen versichern, die Konstellation Cameron/Johnson hat aber auch gar nichts mit Merkel/Seehofer zu tun. Hier sind zwei ebenbürtige Politiker, die sich der politischen Debatte stellen.

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gruebi01 23.02.2016, 18:51
11. Johnson? Intelligent, aber zu ehrgeizig.

Boris Johnson als blonden Wirrkopf zu beschreiben, geht an der Sache vorbei. Er ist kein D. Trump. Im Vergleich zu so manchem deutschen Spitzenpolitiker ist er hochgebildet, verfügt über eine gesunde Portion Selbstironie und kann sich sprachlich gut ausdrücken. Sein Problem ist, dass er halt gerne Cameron als PM ablösen möchte und deshalb jede Gelegenheit wahr nimmt, a) seine Verbundenheit mit Cameron zu betonen und b) diesem gegens Schienbein zu treten. Da konnte er an dieser Gelegenheit einfach nicht anders, als zuzugreifen.

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alter_nativlos 23.02.2016, 18:55
12. Good cop, bad cop!

Wenn das mal nicht abgesprochen ist. Es würde mich nicht wundern, wenn Cameron vor der Volksabstimmung noch einmal "zurück kommt" und wegen eines erwarteten Austrittsszenarios die Bedingungen mit Angela Merkel und den anderen (die Kosten bleiben eh an Deutschland hängen!) noch einmal zu Gunsten von GB nachverhandelt. Dass die EU ihm dann einen "Vogel" zeigt ist wohl kaum zu erwarten.....leider!!

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DMenakker 23.02.2016, 18:56
13.

Es wäre doch der Treppenwitz der Geschichte, wenn GB die EU verlassen würde, weil ein gnadenloser Populist im Austritt die größere Chance zur Qualifikation "Kalif zu werden anstelle des Kalifen" gesehen hat.

Wer Johnson mit Seehofer vergleicht hat m.E. nicht mehr alle beisammen.

Kann sich irgendjeman hier vorstellen, dass man bei Seehofer über 6 Monate warten muss, bis man seine Meinung zu einem derart elementarem Thema wie Brexit kennenlernt?

Bzw. es geht ja gar nicht um seine Meinung. Die ist bekannt. Mitten zwischen den Stühlen, ohne sich absolut festlegen zu müssen. Es geht darum, dass er 6 Monate gebraucht hat, um festzustellen, dass ihm eine Kontra Europa Position persönlich mehr bringt, als andersherum.

Ja Seehofer kann manchmal ganz gewaltig nerven. Ihn aber mit diesem Irrlicht zu vergleichen ist nicht nur sachlich falsch, es ist m.E. eine Beleidigung gegen Seehofer.

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maxis.papa 23.02.2016, 18:56
14.

Ihn als Horst zu beleidigen empfinde ich jetzt doch etwas zu hart.

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aletheia_uni 23.02.2016, 19:02
15. Egal wer, wo und was ...

... die korrupte und mafiageführte EU abschaffen will ist ok - dor organisierte krimminelle Vereinigung EU muss weg und viele Akteure vor ein Gericht gestellt werden.
Ein von den Völkern gewähltes europäiches Parlament (muß die Befugnisse haben Vertragsinhalte zu beschliessen und den nationalen Parlamenten vorzulegen), welche die Zusammenarbeit der europäischen Lander im Sinne der Völker und nicht der Banken regeln.

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jamesbrand 23.02.2016, 19:05
16. oh

ja, Großbritannien raus aus der EU oder haben die noch was anders als Hedgefonds zu bieten?

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Beinlausi 23.02.2016, 19:06
17. Teilhorst.

Eindeutig ein Teilhorst. Zum Vollhorst fehlt dem noch ein Stück...

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otto_lustig 23.02.2016, 19:06
18. Ganz besonders spannend

wird es dadurch, dass die Schotten in der EU bleiben wollen. So wie die drauf sind, würden sie wahrscheinlich auch den Euro akzeptieren um sich von England zu distanzieren. Die Kluft zwischen Schotten und Engländern ist größer als man denkt. Und die großen Ölvorkommen liegen auch vor der schottischen Küste. Da wird sich dann wohl einiges von London nach Aberdeen verlagern, falls es zum Brexit kommt.

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woidl 23.02.2016, 19:11
19. Das Pfeifen im Walde des Spiegel

alles, was nicht in den eigenen Kram passt, irrlichtert. Da irrlichtert der Spiegel aber. Die Briten haben Cameron gefeiert für seine Erfolge gegen die EU. Einzig die Angst, dass es wirtschaftlich schlimmere Folgen haben könnte, mag die Briten von einem Brexit abhalten. Sicher nicht die Liebe zur EU.

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