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Botschaftsverlagerung: Trumps Jerusalem-Initiative spaltet die EU
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Die EU würde auf die von Donald Trump geplante Verlagerung der Botschaft nach Jerusalem gern einmütig reagieren. Doch das gelingt nicht: Osteuropäische Staaten erwägen offenbar, dem US-Präsidenten zu folgen.

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claus7447 09.12.2017, 11:30
1. Die Sünden der Vergangenheit ...

haben die EU eingeholt. Die rasche Ausweitung OHNE Änderung der Regularien nach Osten zeigt jetzt deutlich die Schwachstellen. Intolerante Regierungen - die nur das HABEN WOLLEN kennen - das GEBEN wohl nicht einmal schreiben können blockieren die Zukunft Europas. Es wird Zeit, dass die Länder die etwas bewegen wollen, Nettozahler sind und an eine GEMEINSCHAFT glauben sich neu zusammenschließen. Es wird kein WEG daran vorbei führen das EUROPA DER ZWEI GESCHWINDIGKEITEN aus der Taufe zu haben. Dass bei Wegfall der Beiträge GBs nur die Ost-Mitglieder profitieren und die strukturschwachen Bereiche im Westen der EU leer ausgehen kann nicht der Weisheit letzter Schluss sein.

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Spr. 09.12.2017, 11:34
2. Ost-Erweiterung geht auf Merkels Kappe!

Das sind nun die Folgen der überstürzten EU-Erweiterung um jeden Preis, die Merkel auf Anweisung der USA erzwungen hat. Viele der osteuropäischen Staaten wurden trotz oft ganz erheblicher Verfehlung der Aufnahmekriterien in die EU aufgenommen. Seither wird versucht, diese Staaten mit extrem viel Geld und gutem Willen auf den Stand zu bringen, den diese eigentlich als Grundvoraussetzung für eine Aufnahme in die EU hätten mitbringen müssen. Was bei vielen dieser Staaten aber immer deutlicher scheitert.

Umso wichtiger sind die Vereinigten Staaten von Europa mit einer eigenen Verfassung, in der sich die Kernstaaten zusammenschließen. Zu denen durchaus auch die Mittelmeerländer gehören und möglichst auch sämtliche skandinavischen Länder. Die osteuropäischen Länder können sich dann in Ruhe so weit entwickeln, dass ein späterer Beitritt auf Augenhöhe möglich wird. Selbst Großbritannien dürfte sich um eine Aufnahme bewerben - ohne jede Extrawurst zu den exakt gleichen Bedingungen wie alle anderen Staaten.

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beobachter68 09.12.2017, 11:35
3. Sehr einseitig!

SPON Kommentar ist eindeutig nicht objektiv. Was SPON nicht erwähnt, ist die traurige Tatsache, dass die EU so gut wie keine Rolle in den Nahen Osten Friedensprozess spielt. Die Israelis verhandeln nur mit den USA und damit ist die EU bedeutungslos. Die einseitige EU pro palästinische Position hat auch dazu geführt, dass der Konflikt sich seit sehr vielen Jahren kein Millimeter bewegt hat. Trum versucht einen einseitiger Schritt, der möglicherweise Bewegung bringt. Die Medias "übersehen" , dass de facto sich gar nichts geändert hat. Seit Jahrzehnten hat die political correctness nichts gebracht. Vielleicht geht es anders.

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YourSoul Yoga 09.12.2017, 11:37
4. Herr und Höfling

Trump scheint v.a. darum bemüht zu sein, einen Platz in den Geschichtsbüchern zu finden. Wie Napoleon einst sagte: "es interessiert einen Mann wie mich nicht, wenn eine Million Menschen sterben". Ganz allgemein drängt sich das Gefühl auf, dass Trumps Außenpolitik orientierungslos verläuft und Israels Politiklobby es gut verstanden hat, diese Indifferenz für sich zu nutzen. Denn welchen Vorteil hätten die USA von einem Hauptstadtwechsel in Israel ? Eben. Es ist eine Provokation, auf Aktion folgt Reaktion und am Ende findet sich Israel wieder in seiner ach so geliebten Opferrolle wieder.
Was Osteuropa betrifft, so ist eine blinde Gefolgschaft v.a. der Polen gegenüber den USA nichts neues.

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marinero7 09.12.2017, 11:37
5. Uralter Beschluss

Was hat Trump eigentlich gemacht? Hat er einsam beschlossen, Jerusalem als israelische Hauptstadt anzuerkennen? Hat er beschlossen die amerik. Botschaft von Tel Aviv nach Jerusalem zu verlegen? Nein, nichts dergleichen. Der Kongress hat bereits 1995 mit dem Jerusalem Embassy Relocation Act beschlossen die Botschaft nach Jerusalem zu verlegen. Trump hat nur nicht - wie seine Vorgänger - diesen Beschlussalle alle 6 Monate ausgesetzt. Damit wir dieser uralte Beschluss nun wohl umgesetzt.

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engelbachm 09.12.2017, 11:38
6. ich weiß nicht

ob ich (hysterisch) lachen oder weinen soll und hoffe unverändert, dass irgendwann diejenigen staaten der EU mit einem halbwegs identischen wertesystem beginnen konsequenzen zu ziehen.

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ctrader62 09.12.2017, 11:40
7. Vereinigte Staaten von Europa ?

Hier nur ein Indiz, wie weltfremd und größenwahnsinnig das geplante Diktat der Vereinigten Staaten von Europa ist. Das wäre das beste Rezept für neue innereuropäische Konflikte, dann als Bürgerkrieg. Die mitteleuropäischen Staaten verlassen sich nicht auf die machtlose Bürokratie in Brüssel. Sie wissen, dass Hilfe im Ernstfall (politische und militärische Optionen) nur von den USA und ggf noch von England und Frankreich kommen könnte. Eine eitrige Wunde heilt nicht, indem man noch 3 Pflaster mehr draufklebt. Wann kapieren die weltentrückten Politiker das endlich ?

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brotfresser 09.12.2017, 11:41
8. Die Idee von Schulz wird immer atraktiver

Ein vereinigtes Europa mit klaren Gesetzen und Bekenntnissen zur Freiheit und Demokratischen Rechten. Und wer nicht unterschreibt, bleibt draußen - mit alle Konsequenzen.
Polen und Ungarn sind einfach noch nicht so weit.

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der-stratege 09.12.2017, 11:43
9. Die Visegrad-Länder werden es schaffen die EU zu Fall zu bringen

so dass nur eine große Freihandelszone übrig bleibt. Und ich werde ihnen sehr dankbar sein dafür.

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