Forum: Politik
Botschaftsverlagerung: Trumps Jerusalem-Initiative spaltet die EU
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Die EU würde auf die von Donald Trump geplante Verlagerung der Botschaft nach Jerusalem gern einmütig reagieren. Doch das gelingt nicht: Osteuropäische Staaten erwägen offenbar, dem US-Präsidenten zu folgen.

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tpro 09.12.2017, 14:16
100.

Zitat von pragmat
Wenn jetzt wieder gegen Juden in Berlin demonstriert wird und israelische Flaggen verbrannt werden, muß man sich fragen, was denn die EU gegen den Hamas-Terrorismus und Palästinenser zu unternehmen gedenkt, deren größter Held der Verbrecher Saddam Hussein ist. Dem setzt man Denkmäler im West-Jordanland. Und aus Gaza fliegen wieder die Raketen auf Israel. Der Anti-Semitismus zeigt jetzt wieder seine häßliche Fratze und die Bundesregierung schweigt. Denn was meint man denn mit der Zwei-Staaten-Lösung, wenn die Palästinenser die Juden ins Meer treiben wollen, um einen ethnisch reinen Muslimen-Staat in ganz Palästina zu errichten?
Warum sollte man Israel nicht kritisieren dürfen? Da wäre z.B. der hemmungslose Siedlungsbau. Oder der Besitz von Atomwaffen. Oder das willkürliche Abschneiden von Lebensmittellieferungen oder Wasser nach Palästina.

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claudio_im_osten 09.12.2017, 14:16
101. Die einzig vernünftige Vision für Europa...

...kommt von Macron. Leider ist die dringend notwendige deutsche Partnerschaft bei der gesamten innenpolitischen Zerstrittenheit nicht zu erkennen. Dabei wäre das doch mal eine Aufgabe für unsere Verhandlungsführer in Berlin...

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tpro 09.12.2017, 14:19
102.

Zitat von mainhattan
Trump kann nicht spalten, was noch nie wirklich einig war. Es wurde Zeit, dass einer (Trump) mal daher kam und Israel kräftig unterstützt. Die EU hätte diesen Schritt schon längst selbst machen sollen. Damit die einzige Demokratie im Nahen Osten Bestand hat, muss sich mit Israel solidarisieren.
Die Demokratie dort hat nur Bestand durch amerikanische Waffen. Nicht auf Basis von Gesprächen und Verständigung mit Palestina.

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hwdtrier 09.12.2017, 14:25
103. Hamas und al Fatah

Zeigten nie einen ernsthaften Versuch für ein Friedensabkommen und standen hinter dem Terror. Weshalb also Rücksicht auf die. So oder So geht der Terror weiter weil die Vernichtung Israels betrieben wird.

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gabeljürge 09.12.2017, 14:34
104. Bitte mehr Respekt für unsere Nachbarn !

Als Ostdeutschem stehen mir unsere östlichen Nachbarn dank gemeinsamer Vergangenheit und ähnlichen Wertevorstellungen näher als Skandinavier oder Holländer. Umsomehr ärgert mich die großdeutsche Respekt-
losigkeit, mit der in den Foren über sie hergezogen wird. Den abwertenden und feindseligen Ton aber geben
die deutschen Journalisten - und manche Politiker - vor : die "Rechtsstaats"-Rechthaberei gegenüber Polen und Ungarn ( statt sich um Malta und Zypern zu kümmern, die den Europa-Pass an russische und ukrainische
Oligarchen verscherbeln ! ) , das Beharren auf Umverteilung illegaler Einwanderer oder die Distanz der Polen und Tschechen zum Trump-Bashing aus Brüssel ...Warum gehen die Autoren des vorliegendenden Beitrags
nicht darauf ein, dass die pro-arabische Position der Deutschen, Franzosen und auch schweden mit den
Waffen-Exporten in die arabischen Länder oder mit Frankreichs fortdauernder Kolonialpolitik in Nord-und
Westafrika zusammenhängen ? Die Zeit für "europäische" Aussenpolitik ist nicht gekommen, solange es
divergierende Interessen gibt ... Da kann Schulz noch so lange den Traum "Europa" träumen...

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jjcamera 09.12.2017, 14:35
105.

In Berlin werden Fahnen mit Davidstern von Muslimen öffentlich verbrannt! Ich denke, Herr Lagerfeld hatte mit seinem unbequemen Statement zum Thema "Migration in der EU und ihre Folgen" absolut recht.
Wer die Wahrheit sagt, macht sich grundsätzlich unbeliebt.

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markus_wienken 09.12.2017, 14:40
106.

Zitat von tpro
Die Demokratie dort hat nur Bestand durch amerikanische Waffen. Nicht auf Basis von Gesprächen und Verständigung mit Palestina.
Mit Menschen/Organisationen, die mir das Existenzrecht abstreiten gibt es keine auch Gesprächsgrundlage, insofern sind Waffen für Israel absolut notwendig.

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Duzend 09.12.2017, 14:41
107. Propalästinensische Politik der EU-Staaten? Wo ist sie?

An alle, die auf diesem Forum nicht müde werden, in den Ton: "Richtig so! Endlich mal jemand für und nicht gegen Israel..." zu verfallen: Wo bitteschön ist die EU für Palästinenser und gegen Israel? Geld, Waffen, Austausch sensibler Informaionen, Zugang zu sensiblen Bereichne wie Flughäfen, Technologie, überhaupt das Hofieren der Grosskonzerne usw. usw. - alles Wasser auf die Mühlen Israels. Was als pro-palästinensische Haltung durchgeht, ist reines Lippenbekenntnis. Die Zweistaaten-Lösung ist, wie Allen Hart immer wieder geschrieben hat, tot, solange sich US-Politik nicht von Israel abnabeln kann. Dann immer noch davon zu reden, dient als reine Tarnung - erhöht die Schmerzen und verlängert das Leiden auf Seiten der Palästinenser.

Es hätte mal eine einzige Regierung in der EU die BDS-Bewegung für hoffähig erklären, die Ein-Staat-Lösung propagieren sollen oder nur schon von dem PoliticalCorrectness-Schabernack abrücken müssen, dann hätte auch ich klare Zeichen gegen Israel udn für Palästina gesehen. So? Same old, same old...

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gabeljürge 09.12.2017, 14:42
108. Bitte mehr Respekt für unsere Nachbarn !

Als Ostdeutschem stehen mir unsere östlichen Nachbarn dank gemeinsamer Vergangenheit und ähnlichen Wertevorstellungen näher als Skandinavier oder Holländer. Umsomehr ärgert mich die großdeutsche Respekt-
losigkeit, mit der in den Foren über sie hergezogen wird. Den abwertenden und feindseligen Ton aber geben
die deutschen Journalisten - und manche Politiker - vor : die "Rechtsstaats"-Rechthaberei gegenüber Polen und Ungarn ( statt sich um Malta und Zypern zu kümmern, die den Europa-Pass an russische und ukrainische
Oligarchen verscherbeln ! ) , das Beharren auf Umverteilung illegaler Einwanderer oder die Distanz der Polen und Tschechen zum Trump-Bashing aus Brüssel ...Warum gehen die Autoren des vorliegendenden Beitrags
nicht darauf ein, dass die pro-arabische Position der Deutschen, Franzosen und auch schweden mit den
Waffen-Exporten in die arabischen Länder oder mit Frankreichs fortdauernder Kolonialpolitik in Nord-und
Westafrika zusammenhängen ? Die Zeit für "europäische" Aussenpolitik ist nicht gekommen, solange es
divergierende Interessen gibt ... Da kann Schulz noch so lange den Traum "Europa" träumen...

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mimoun74 09.12.2017, 14:43
109. Undankbar

Falls es international anerkannt wird das sich wie im Israel Konflikt der stärkere durchsetzt mit Landnahme von militärisch besetzen Gebieten ist die Zukunft der Menschheit gelaufen.
Dann dürfen sich die osteuropäischen Ländern auch nicht aufregen wenn Russland die Krim anektiert oder den Osten der Ukraine.
Dann dauert es sicher nicht lange bis die islamischen Staaten anerkennen das die Krim derrudsidche Teil der Ukraine zu Russland gehört und Nordzypern as unabhängigen Staat anerkennen.
Das macht den Weg frei ins Mittelalter wo man mit Krieg und Landeroberung Politik macht und man damit durchkommt.
Wir sollten die Osteuropäischen Staaten nicht mehr finanziell mit unseren Steuergeldern unterstützen.
Dann lieber den Palästinensern die sind wenigstens dankbar.

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