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Botschaftsverlagerung: Trumps Jerusalem-Initiative spaltet die EU
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Die EU würde auf die von Donald Trump geplante Verlagerung der Botschaft nach Jerusalem gern einmütig reagieren. Doch das gelingt nicht: Osteuropäische Staaten erwägen offenbar, dem US-Präsidenten zu folgen.

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frickartist 09.12.2017, 12:44
40. Adios Osteuropa

Es wird allerhöchste Zeit,dass wir uns von diesen osteuropäischen Staaten wieder verabschieden.Lieber heute als morgen.Die wollen nur unser Geld,aber nicht unsere Werte.

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Ottokar 09.12.2017, 12:48
41. Die Spinndoktoren der USA

leisten mal wieder ganze Arbeit. Allein mit der Ansage die US Botschaft nach Jerusalem zu verlegen treiben sie die EU Staaten auseinander. Hut ab.

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walter_de_chepe 09.12.2017, 12:49
42. EU-Größenwahn

Es kann keine Vereinigten Staaten von Europa geben, die als neue Weltmacht sich mit den USA, Russland und den anderen Weltmächten anlegen. Entweder mit den USA oder man steuert in die Katastrophe. Wo steht eigentlich Merkel? Israel ist doch angeblich Teil der deutschen Staatsräson. Jetzt, wenn man einmal hinter Israel stehen könnte, kommt nichts.

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tpro 09.12.2017, 12:49
43.

Der Jerusalem-Plan lag sicherlich schon lange in den Schubladen bestimmter, einflußreicher Kreise in Washington. Und jetzt hat man die Chance erkannt, ihn durchzubringen. Trump sebst interessiert es wahrscheinlich einen Schei.., was die Hauptstadt Israels ist.

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Beat Adler 09.12.2017, 12:49
44. Russland anerkannte WEST-Jerusalem als Hauptstadt Israels.

Zitat von schmidthomas
Warum vermisse ich der hiesigen Berichterstattung das Faktum, dass Russland die Anerkennung Jerusalems als Hauptstadt Israels bereits im vergangenen April vollzogen hat? https://www.timesofisrael.com/in-historic-first-russia-recognizes-west-jerusalem-as-israels-capital/ Das Schweigen im Nahen Osten und im deutschen Blätterwald war ohrenbetäubend. Russland darf das, die USA aber nicht? Putin ist neuerdings israelfreundlicher als die Vereinigten Staaten? Warum dürfen die genannten osteuropäischen Staaten nicht selber entscheiden? Weil die EU-Nomenklatura das nicht will? Weiterhin durfte ich hier bei SpOn zur Kenntnis nehmen, dass die Anerkennung Jerusalems als Hauptstadt Israels, einen Völkerrechtsbruch darstellen soll. Wenn dem so ist, wieso wurde Russland deswegen nicht vor Gericht gestellt und warum wird die UNO hier nicht aktiv? Auch die dort geäußerte These, wonach das schaffen von derartigen Fakten keine juristische Bedeutung hat, ist unter Betrachtung der Tatsache, das die enorme Fertilitätsrate der Palästinenser doch im Kern nicht anders zu beurteilen ist, nur eine steile These. Damit werden nämlich auch Fakten geschaffen. Hierzu bemerkte der SPIEGEL vom 20.02.1967, http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-46453109.html dass es sich beim Volk der "Araber" auf dem Staatsgebiet Israels ( Palästinenser gab es erst mit der PLO -Charta) um eine "vermehrungswütige Minderheit" handelt. Ist es denn für die EU in Ordnung, wenn durch explosionsartige Vermehrung, völkerrechtlich relevante Forderungen bis hin zur Vernichtung Israels gestellt werden? Fragen über Fragen. Geradezu abenteuerlich (vornehm ausgedrückt) wird es, wenn die üblichen EU-Kreise mit ihrer Zweistaatenlösung einen Staat schaffen, der sich zweifellos an der berühmt berüchtigten Demokratieauslegung des gesamten Nahen Ostens orientieren wird. Damit lösen wir keine Probleme sondern schaffen nur neue. Ich finde es empörend, dass genau diese Strukturen seit Jahren mit unserem Steuergeld als tödlicher Gegenpart zu Israel gepampert werden.
Russland anerkannte WEST-Jerusalem als Hauptstadt Israels. Nicht wie Trump Jerusalem. Ausserdem anerkannte Russland OST-Jerusalem als Hauptstadt des zukueftigen Palestina an.

Der Unterschied zu Trumps Erklaerung unter der Fuchtel der AIPAC ist offensichtlich!
mfG Beat

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charlybird 09.12.2017, 12:52
45. Auch wenn man aus Brüssel darüber keine Kommentare hören wird,

aber die Entwicklung zu einer West- und Ost-EU, oder wie man das nennen will, ist doch schon längst Realität.
Und die EU-Osterweiterung ist den Herrschaften in Brüssel doch längst auf die Füße gefallen.
Vorteile hatten nur die ehemaligen Comecon-Staaten und natürlich die Westkonzerne, die endlich willige billige AN und Firmen rekrutieren konnten, sowie neue Märkte bekamen.
Ein Wirtschaftsabkommen wäre da zunächst deutlich sinnvoller gewesen, da die betreffenden Länder ökonomisch eine ganz andere Kragenweite haben.
Auf politischer Ebene ist mittlerweile weder ein ausgesprochen friedliches, noch ein solidarisches Miteinander zu erkennen und gleichzeitig hat die recht kompromisslose Erweiterung plus Natoaufnahme einiger Staaten, das Verhältnis zu Russland zerfleddert.
Hier hätte sich die EU beizeiten vom großen A jenseits des Atlantiks einmal mit etwas breiterem Kreuz behaupten müssen, aber welche/r europäische PolitikerIn hätte sich das mit Geschick und politischer Klugheit getraut. Frau Dr. ??? Mitnichten.

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Isegrim1949 09.12.2017, 12:52
46. Frei nach Wilhelm Tell

Zitat von geschädigter5
Dass um ein Spalten der EU zu verhindern, es zu einem vereinten Europa kommen muss. Wenn die einige Staaten nicht mit wollen, bleibt ihnen eben nur noch eine lose Anbindung an die geeinte EU. Man muss aber such erkennen, dass gerade z.B. in Polen demokratische Rechte aberkannt werden. Und dass die Presse weitgehend gleichgeschaltet ist. Dadurch werden demokratische Informationen nicht mehr weiter geleitet. Auf alle Fälle muss ein Auseinanderbrechen der jetzigen Gemeinschaft verhindert werden. Das hieße, Europa den USA zum Fraße vorwerfen.
" Der Starke ist am mächrigsten allein .." Dieses Zitat gilt nicht mehr, aber ein kleineres, geeintes Europa wäre handlungsfähiger als ein Europa, welches von egoistisch handelnden Regimen durchsetzt ist. Vergleichsweise ist doch Europa derzeitig wie ein Güterzug mit einigen Wagen deren Bremsen angezogen sind. Also : ABKOPPELN !

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robfb 09.12.2017, 12:58
47. Witzig

Witzig wie sich nun die Ost-Despoten auf die Seite von der USA und Israel schlagen. In den letzten Jahren aber sich nicht zu schade dafür zu sein, alle möglichen antisemitischen Äußerungen loszulassen.

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tpro 09.12.2017, 12:58
48.

Zitat von david234
Es wird Zeit das diese Staaten die EU verlassen. Ich kann mir nicht vorstellen das das europäische Projekt mit diesen Staaten fortgesetzt werden kann. Ich wünsche mir eine Neugründung der EU mit den Staaten die dieses wirklich wollen
Und ich wünsche mir ein Europa, wie es de Gaulle und Adenauer wollten: ein Europa der Nationalstaaten mit freiem Handel und offenen Grenzen. Kein Europa, daß vorschreibt, wie Bananen oder Pommes-frites auszusehen haben. Kein Europa, daß Staaten zwingt, Berufsabschlüsse anzuerkennen, die das Papier nicht wert sind, auf dem sie stehen.

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dr.könig 09.12.2017, 13:01
49. Genug ist genug

Zitat von dr.eldontyrell
aus der EU mit Polen, Ungarn und Tschechien. Diese Nationalblinden kann kein Mensch brauchen. Nur groß im Abkassieren und Billiglöhner entsenden.
Die kassieren in Brüssel ab. Die kassieren in Peking ab.
Nun wird auf das abkassieren bei den USA noch spekuliert.
Eine Herz für Europa, kulturelle Gemeinsamkeiten,
ein Gefühl für gemeinsame Geschichte, fehlt ALLES ?
Wie bei der Mafia,
Geld, Geld, Geld, erst das Fressen, dann die Moral !!!!

Weg mit diesen elendigen Schmarotzern.

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