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Botschaftsverlagerung: Trumps Jerusalem-Initiative spaltet die EU
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Die EU würde auf die von Donald Trump geplante Verlagerung der Botschaft nach Jerusalem gern einmütig reagieren. Doch das gelingt nicht: Osteuropäische Staaten erwägen offenbar, dem US-Präsidenten zu folgen.

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Proggy 09.12.2017, 13:45
80. Ansichtssache wer Europa noch verkörpert

Zitat von dr.könig
Die kassieren in Brüssel ab. Die kassieren in Peking ab. Nun wird auf das abkassieren bei den USA noch spekuliert. Eine Herz für Europa, kulturelle Gemeinsamkeiten, ein Gefühl für gemeinsame Geschichte, fehlt ALLES ? Wie bei der Mafia, Geld, Geld, Geld, erst das Fressen, dann die Moral !!!! Weg mit diesen elendigen Schmarotzern.
Interessant, wer alles jetzt aus Europa austreten soll - zuerst konnte man doch nicht genug Staaten dazu holen.
Jetzt wagen sich einige dieser Staaten eine eigene Meinung zu haben und glauben unverschämter Weise, sie hätten die Souveränität dazu - einfach empörend!

Solche Denke lässt tief blicken - wurden eigentlich alle Staaten boykottiert oder so (infantil)-wütig angegangen, die seinerzeit die DDR anerkannt haben, mit Hauptstadt Berlin?
...und gehört der Staat Israel generell - lt. Merkel - mittlerweile in Deutschland nicht zur 'Staatsräson' - und ist nicht aller Widerspruch ein Zeichen von Antisemitismus?

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gabeljürge 09.12.2017, 13:45
81. Wahnsinnsidee !

Zitat von brotfresser
Ein vereinigtes Europa mit klaren Gesetzen und Bekenntnissen zur Freiheit und Demokratischen Rechten. Und wer nicht unterschreibt, bleibt draußen - mit alle Konsequenzen. Polen und Ungarn sind einfach noch nicht so weit.
Vielleicht sollten Sie - vor allem aber Herr Schulz ! - erst einmal darüber nachdenken, wie viele Deutsche dieser Idee eigentlich
folgen möchten - und welche Hürden Grundgesetz und Bundes- verfassungsgericht der unkontrollierten Preisgabe staatlicher
deutsche Souveränität in den Weg stellen würden. Schon die
Zustimmung zu den Macron-Vorschlägen würde die deutsche Gesellschaft halbieren ! Mit dieser Position trudelt die SPD ins
Lager der 10-Prozent-Parteien ....

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henrik-flemming 09.12.2017, 13:46
82.

Zitat von milpark
Die Entscheidung der drei osteuropäischen Staaten, der EU zu widersprechen und eventuell sogar dem Beispiel Trumps zu folgen, und die Botschaften in die Hauptstadt Israels zu verlegen, kann nur begrüßt werden, da er der von den Muslimen betriebenen Diskriminierung Israels durch die "Weltgemeinschaft" endlich einen Schuss vor den Bug setzt. Nach dem Flüchtlingsdebakel zeigt Osteuropa auch hier der EU die Grenzen auf. Sie kann nicht mehr einfach "durchregieren", und das ist auch gut so.
Nicht nur das: Orban macht auch die wirklichen Nazis, die Jobbik, in seinem Land effektiver Platt, als die Deutschen Behörden dies in Deutschland belang vermocht haben und er ist deshalb schlimmer als Maschal, Erdogan, Khameni und die übrigen Weltfriedensstifter.

Wie verwirrt sind die Deutschen eigentlich, wo man sich mit Menschen, die Mord und Todschlag auf ihre Fahnen geschrieben haben solidarisiert, und Demokratien als Dikaturen bezeichnet, die "die Menschenrechte verletzten" und aus der EU herausgekegelt werden müssten. Für Schulz & Co. (dessen Frau Schlesierin ist und deshalb, anders als Herbert Frahm--alias Willy Brandt--dem östlichen geografischen Nachbarn ganz Übel wünscht) ist doch die EU nur ein Mittel zum Zweck um das durchzusetzen, was Kaiser Wilhelm und dessen dikatorischer Nachfolger mit dem berühmten Oberlippenbart nicht geschafft haben, sozusagen als Wolf im Schafspelz.

Dänmark, natürlich eine Diktatur, die die Menschenrechte im grossen Stil wegen ein Paar Karikaturen verletzt hat, muss deshalb nach eurer Logik sofort aus der EU gefeuert werden, denn Deutschland war in Wirklichkeit während seiner tausendjährigen Geschichte, niemals eine Diktatur, wo die Rechte jedes Menschens bis auf das "Äusserste" respektiert wurden.

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Ottokar 09.12.2017, 13:47
83. Die Träumer einer Zweistaatenlösung

Es wird nie eine Zweistaatenlösung geben. Schaut euch mal die Karte der Gegend an. Ich sage nur Wasser. Das hat mir ein Israeli gesagt und er hat recht.

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wi_hartmann@t-online.de 09.12.2017, 13:47
84. EU-"Partner"

Die früheren Ostblockländer verstehen sich allemal als Inkasso-
gemeinschaft insbesondere ist Deutschland als Zahlmeister
auserkoren. Wenn der Geldfluss in Frage gestellt wird, kommt
der "Naziknüppel" aus dem Sack. Mit dieser Methode verfährt
besonders die rechtsradikale Regierung in Warschau.
Mit einer Solidargemeinschaft EU haben diese Länder nichts
im Sinn. Diese Entwicklung ist übrigens ganz im Sinne des
großen "Aussenpolitikers" Trump.

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karabas 09.12.2017, 13:48
85. wie gut,

dass die Welt so einfach sind. Da sind die Bösen - also Trump, Israel, Ungarn, Tschechien und Polen. Der Rest ist irgendwie ganz prima.

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K:F 09.12.2017, 13:49
86. Was soll die Aufregung?

Trumps Anerkennung ist doch höchstens ein us innenpolitisches Thema. Zugegeben mit symbolischen Wert. Sonst erstmal nichts. Israel hat beireits Fakten geschaffen. Was die EU dazu zu sagen hat, interessiert weder Israel noch die USA. UNd ob die OStblockflöten meinen, dem US Beispiel nachzueifern, wen interessiert das. Die drei Länder gehören raus aus der EU. Sollen die doch als amerikanische Vorhut dienen. Dann bekommen sie auch als erstes einen auf die Mütze.

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philosophus 09.12.2017, 13:50
87. @ ctrader62 Perfekte Gesellschaftsform, gibt es nicht...

Sie meinen: "Hier nur ein Indiz, wie weltfremd und größenwahnsinnig das geplante Diktat der Vereinigten Staaten von Europa ist. Das wäre das beste Rezept für neue innereuropäische Konflikte, dann als Bürgerkrieg." ===>> Anzunehmen dass die Vereinigten Staaten von Europa ideale Bedingungen für das Zudammemleben aller EU-Bürger schaffen würden, ist genauso falsch wie das Beharren auf jetzige Verhältnisse. Die Vereinigten Staaten von Europa werden aber durch die gemeinsam gesetzte klare politische und wirtschaftliche Ziel und Umsetzung, einfach besser und harmonischer sein, für alle. Wenn Sie nach der absolut idealen Gesellschaft suchen, werden Sie wohn noch lange... sehr lange warten. Der Forist No. 9, nach Ihnen hat es besser erkannt und formuliert...Jawohl, Vereinigten Staaten von Europa.-

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Klaugschieter 09.12.2017, 13:54
88. Ein Riesenfehler

Ich habe es immer schon für einen Riesenfehler gehalten, die EU auf die ehemaligen Ostblock-Länder auszuweiten.
Denn es gibt kaum Gemeinsamkeiten, weder wirtschaftlich noch kulturell passt das.
Aber die Osterweiterung geschah allein aus geostrategischen Gründen, um diese Länder dem Einfluss Russlands zu entziehen. Nur das war wichtig. Wie bedeutend in diesen Ländern westliche Werte sind, war von Anfang an egal.
Jetzt müssen wir mit den Fehlentscheidungen der Neunziger Jahre leben. Nur fürchte ich, die EU wird es nicht überleben.
Für nationalistische Kräfte, wie sie schon in Polen, Ungarn und Tschechien das Sagen haben, ist Donald Trump ein glänzendes Vorbild. Schade, eine starke und außenpolitisch einheltlich agierende EU hätte den USA Paroli bieten können.
Mit einer 28 Mitglieder zählenden Quasselbude, in der jeder zuerst sein eigenes Süppchen kochen will, kommt man nicht vorwärts.

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skeptikerjörg 09.12.2017, 13:54
89.

Zitat von Spr.
Das sind nun die Folgen der überstürzten EU-Erweiterung um jeden Preis, die Merkel auf Anweisung der USA erzwungen hat. Viele der osteuropäischen Staaten wurden trotz oft ganz erheblicher Verfehlung der Aufnahmekriterien in die EU aufgenommen. Seither wird versucht, diese Staaten mit extrem viel Geld und gutem Willen auf den Stand zu bringen, den diese eigentlich als Grundvoraussetzung für eine Aufnahme in die EU hätten mitbringen müssen. Was bei vielen dieser Staaten aber immer deutlicher scheitert. Umso wichtiger sind die Vereinigten Staaten von Europa mit einer eigenen Verfassung, in der sich die Kernstaaten zusammenschließen. Zu denen durchaus auch die Mittelmeerländer gehören und möglichst auch sämtliche skandinavischen Länder. Die osteuropäischen Länder können sich dann in Ruhe so weit entwickeln, dass ein späterer Beitritt auf Augenhöhe möglich wird. Selbst Großbritannien dürfte sich um eine Aufnahme bewerben - ohne jede Extrawurst zu den exakt gleichen Bedingungen wie alle anderen Staaten.
Nur mal so zur Erinnerung: Die sogenannte Osterweiterung lief in zwei Schritten. 1. 2004 Estland, Lettland, Litauen, Polen, Tschechien, Slowakei, Ungarn, Slowenien, Malta, Zypern (beschlossen 1997). 2.
2007 Bulgarien, Rumänien (beschlossen 2004). Angela Merkel wurde am 22. November 2005 erstmalig Bundeskanzlerin. Für die o.a. Betritte waren die Regierungen Kohl und Schröder zuständig. Zugegeben, Angela Merkel hat ne Menge falsch gemacht, aber sie ist nicht für alles Übel der Welt zuständig.

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