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Boykott-Drohung der Exil-Opposition: Uno-Chef lädt überraschend Iran zu Syrienkonfere
REUTERS

Der Assad-Verbündete Iran hat kurz vor der internationalen Friedenskonferenz zu Syrien doch noch eine Einladung erhalten - zumindest zum Auftakt in Montreux. Doch die Entscheidung von Uno-Chef Ban Ki Moon ist umstritten. Die Exil-Opposition droht mit Boykott.

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herbfischer 20.01.2014, 10:04
10. Wieso überraschend?

Gerade Iran als Nachbar hat auf der Konferenz mehr zu suchen als weitentfernte Länder, die mit dem Konflikt nichts zu tun haben. Das ist doch nicht überraschend, sondern selbstverständlich und dringend geboten.

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ein anderer 20.01.2014, 10:27
11. ...

Zitat von sysop
Der Assad-Verbündete Iran hat kurz vor der internationalen Friedenskonferenz zu Syrien doch noch eine Einladung erhalten - zumindest zum Auftakt in Montreux. Doch die Entscheidung von Uno-Chef Ban Ki Moon ist umstritten. Die Exil-Opposition droht mit Boykott.
Wenn diese Exilopposition wirklich für Freiheit einsteht, sollten sie sich auch über die Teilnahme von Bahrain entsetzt zeigen. Dort hat auch ein Despot mit Hilfe einer Aussenmacht den arabischen Frühlng niedergeschlagen. Obwohl die Bahrainer sogar gewaltlos protestierten.
Aber dort Herrscht ein Sunnit über eine Mehrheit Schiiten, das ist ja was ganz anderes.

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recepcik 20.01.2014, 11:26
12. Natürlich mit Iran

Denn der Iran ist der einzige militärische Verbündete von Syrien. Russland und China sind nur diplomatisch aktiv um das Land vor einem fatalen Angriff des Westens zu Gunsten der Terroristen zu verhindern.Die Mörderbanden haben hingegen die USA, Großbritannien und Frankreich sowohl als militärische als auch diplomatische Schutzpatrone. Dann sind noch die Verbrecher Staaten aus der Golfregion samt Türkei,Saudi-Arabien und Jordanien die aktiv für die Terrorbanden arbeiten. Besonders die Türkei pumpt seit einem Monat Unmengen an Waffen nach Syrien. Es vergeht kein Tag an dem man LKW's mit Waffen Richtung Syrien erwischt. Sie sind immer in Begleitung von dem türkischen Geheimdienst MIT. Gestern waren es sogar drei LKW's. Sie wurden von 500 Soldaten angehalten und durchsucht. Dann übernahm die Polizei den Fall. Die LKW's durften weiterfahren und von fünf Journalisten wurde das Bildmaterial konfisziert. Schade dass der SPON keinen Artikel zu dem Thema bringt. Googelt mal bisschen im Internet.

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buntemische 20.01.2014, 11:30
13. Iran für Selbstbestimmung des syrischen Volkes...

...Iran hat immer wieder öffentlich betont, dass nur das syrische Volk selbst über seine zukünftige Regierung entscheiden kann und soll. Diese völlig demokratische Haltung passt weder der kriegerischen, vom Ausland mit Millionenbeträgen unterstützten Exil-Opposition noch deren Unterstützer-Ländern (USA, Frankreich, England, Qatar, S.A, Türkei, Deutschland). An dieser Haltung wird überdeutlich, worum es auf keinen Fall geht: weder die "Freunde Sysriens" noch ihre getreuen Handlanger, hier als "Opposition" bezeichnet, obwohl diese in Syrien äußerst geringe Bekanntheit und Unterstützung haben, wollen tatsächlich richtige Demokratie. Was sie wollen, ist ein garantierter und zum eigenen Vorteil gereichender "Regime-Change". Aus eben diesem Grund wird auch auch die friedliche, äußerst aktive und sehr vielfältige Inlandsopposition nicht berücksichtigt bei Genf II. Während das "Assad-Regieme" mit dieser im eigenen Land schon längst in Verhandlung getreten ist, wird ihre Bedeutung im Ausland immer wieder völlig heruntergespielt, ebenso wie die Forderungen Irans, welcher sich tatsächlich nicht für "das Assad-Regime" sondern gegen einen vom Ausland gesteuerten Regime-Change ausgesprochen hat.

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ambulans 20.01.2014, 12:18
14. es ist

kein frieden in und für syrien möglich ohne den iran - obs einem nun passt oder nicht; die menschen dort brauchen ihn nämlich dringend. für alle betonköpfe, die die teilnahme verweigern oder an unmögliche bedingungen knüpfen, gilt demnach: wer nicht teilnimmt und trotzdem weiter "kämpft" - für den sind dann leider militär und polizei die einzige, geeignete lösung ...

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Lea S. 20.01.2014, 14:41
15.

Zitat von knecht
Zitat: "Wir wollen nicht mit Iran verhandeln, wir wollen mit dem (Assad)-Regime verhandeln." Zitatende --- Na gut. Dann würde ich sagen dass alle Unterstützer der kriegsgeilen Opposition (z.B. auch Deutschland) ebenfalls nicht teilnehmen brauchen, da Herr Assad eventuell ja auch NUR mir der Opposition verhandeln will...
Bereits vor 2 Jahren wollte Assad mit der Opposition verhandeln. die Herrschaften wollten aber nicht, bis heute wollten sie nicht.

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hajuqu 20.01.2014, 17:05
16. Syrien-Friedenskonferenz

Was soll das sein, die Westmächte und die sogenannte Opposition stellen Vorbedingungen für die Teilnahme des Iran an die Genfer Konferenz . Dafür sind solche reaktionären Staaten wie die Ölstaaten mit am Tisch. Ich dachte es sollten Friedensgespräche werden. Aber wie es aussieht, soll es wieder einmal auch durch die Medien gestützte eine einseitige Kampagne gegen eine offizielle syrische Regierung unter Assad werden, wo am Verhandlungstisch von den „ Freunden von Syrien“ und radikalen Ölscheichs eine Exil-Übergangsregierung ohne Assad unter ihrer Aufsicht installiert werden wollen. Das heißt doch, das nur eine Kapitulation der Regierung Assad und der syrischen Armee akzeptiert wird, um eine vom Westen installierte und vom syrischen Volk nicht legitimierte Exil-Opposition Regierung bei dieser Konferenz organisiert werden soll.
Eine solche organisierte Aktion kann man dann doch nicht eine Friedenskonferenz nennen. Das ist wieder einmal eine Versucht die Weltöffentlichkeit vorzuführen. Wenn dieser unrealistische Plan dann ein zweites mal in Genf scheitert, wird natürlich auch diesmal Russland, Syrien und vielleicht der Iran schuldig sein. Leider haben die USA und Vasallen immer noch nicht begriffen , das sie Dank ihrer sturen einseitigen Politik zur Unterstützung der gewalttätigen Rebellen oder besser gesagt , der bewaffneten Terroristen in Syrien , eigentlich den ganzen Nahen Osten in Chaos gestürzt haben.

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sebastianlindner 21.01.2014, 06:44
17. Geschichtsfälschung!

Es kommt einer Zustimmung einer totalen Geschichstfälschung gleich, wenn man die US-Angaben unkommentiert stehen lässt. Tatsächlich
hat Iran die Genfer UN-Erklärung zu Syrien nie abgelehnt. Wie kann die Islamische Republik Iran das auch, wenn in ihrem eigenen Friedensplan,
eine Übergangsregierung zwischen der syrischen Regierung und der Opposition mit allen Vollmachten vorgesehen ist? Unter dem Titel
"Westliche und iranische Lösungsinitiativen zur Syrien-Krise" findet man den iranischen Friedensplan ins Deutsche übersetzt.

In Wirklichkeit waren es die USA, die mehrmals die Genfer UN-Erklärung ablehnten. Wer erinnert sich nicht an die Worte der damaligen US-Außenministerin Hillary Clinton, die unmittelbar nach der
Konferenz bei der Pressekonferenz sagte, dass es weiterhin die US-Forderung ist, dass Assad keine Zukunft für Syrien spielen darf? Etwa
eine Woche später trafen sich die Freunde Syriens in Paris und forderten abermals den Rücktritt Assads. Dann im Juli 2012 trafen sich abermals diese Freunde in Doha und erkannten die "Nationale Koalition"
als die "einzig legitime Vertretung des syrischen Volks" an. Dazu kann ich Ihnen eine ARD-Dokumentationsfilm empfehlen, die ausführlich darlegt, wie die US-Politik die Genfer UN-Erklärung von Anfang an torpedierte. Der Film ist eine Pflichtlektüre für jeden Journalisten, der über die
Syrien-Krise schreibt: Die Dokumentation "Die Syrien-Falle" von Hubert Spiel

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