Forum: Politik
Braucht Deutschland eine Volksabstimmung zur Euro-Politik?

Seit Monaten dauern Tauziehen und Diskussionen über die Europa- und Finanzpolitik der Bundesregierung an. Wie immer, wenn es ums Geld geht, fiebert die Volksseele mit, und viele sehen sich durch die hohen Kosten für Bankenrettung und Währungskonsolidierung als Steuerzahler über den Tisch gezogen. Schon macht erneut das Schlagwort von der Politikverdrossenheit die Runde. Braucht Deutschland daher eine wie immer geartete Volksabstimmung zur aktuellen Euro-Politik?

Seite 14 von 45
Berg-neu 30.06.2012, 15:57
130.

Zitat von Wollilein
Ich halte jede kommende Bundestagswahl für ausreichend, das Volk abstimmen zu lassen. ....Dafür haben wir Politiker, die wir gewählt haben. Und wenn uns das nicht passt, dann wählen wir sie eben wieder ab.
"Abwählen"? Das geht schonmal gar nicht. Dazu müsste es Bundestagswahl-Stimmzettel mit Ja und Nein geben - gibt es aber nicht, Man kein nicht mit Nein stimmen und jemanden "abwählen", sondern man muss schon sein Kreuz bei dem machen, den man gewählt haben will.

Beitrag melden
-Philipp- 30.06.2012, 16:12
131. (volks)abstimmung

einfache geschichte. deutschland braucht eine volksabstimmung. deutschland hätte schon einige substantielle volksabstimnungen in der vergangenheit gebraucht. u.a. bezüglich dem euro.
das volk hätte sich damals gegen den euro entschieden. was die sogenannten politischen "eliten" veranstalten. siehe die letzten tage & monate. stabile veruntreuung von geldern.
das einzig stabile daran ist, das der "kleine" mann diese katastrophen bezahlen muss. jetzt gibt das parlament auch noch originäre substantielle rechte an brüssel ab.
ohne stabile demokratische legitimationen, transparenz und direkte verantwortlichkeiten. unglaublich. was bei solchen intransparenten systemen ohne verantwortlichkeiten herauskommt ist bekannt. siehe geschichte. es soll keiner sagen, er hat es nicht gewusst. das gegenmodell ist die direkte volksdemokratie. die schweiz. die schweiz ist die reichste flächenstaat/volkswirtschaft der welt. die währung ist stabil. sie hat in der vergangheit nicht sein geld/währung zerstört. seit über 500 jahren kein krieg. es gibt keine zufälle ... Schweizer Minister: "Niemand mit allen Tassen im Schrank will in die EU" - Nachrichten Politik - Ausland - WELT ONLINE

Beitrag melden
matthes schwalbe 30.06.2012, 16:17
132.

Zitat von Berg-neu
Immer schön wie die Fugger und Welser: billig einkaufen - teuer verkaufen. Klar.
Sie meinen sicherlich auch diese Tussi von dem Krämerladen, für den Sie Werbung auf Ihrer HP machen- welche Himalaja-Salz billig einkauft und überteuert den Dresdnern aufschwatzt...ok!

Beitrag melden
Wollilein 30.06.2012, 16:23
133.

Zitat von Berg-neu
"Abwählen"? Das geht schonmal gar nicht. Dazu müsste es Bundestagswahl-Stimmzettel mit Ja und Nein geben - gibt es aber nicht, Man kein nicht mit Nein stimmen und jemanden "abwählen", sondern man muss schon sein Kreuz bei dem machen, den man gewählt haben will.
Wortklauberei, das wissen Sie auch. Also sollten Sie sich nicht bewußt dumm stellen. Was hat Personalwechsel mit Ja oder Nein zu tun?

Im Laufe des vergangenen und auch dieses Jahre wurde reihenweise Regierungen abgewählt in dem andere Regierungen Mehrheiten erreicht haben.

Zitat Folgepost
"....das volk hätte sich damals gegen den euro entschieden"

Wenn ich mich nicht sehr täusche, dann war das aber gerade NICHT der Fall. Nach meiner Kenntnis war eine Mehrheit FÜR die Einführung des Euros. Habe aber keine Quelle.

Beitrag melden
titurel 30.06.2012, 16:29
134. Ja

Zitat von -Philipp-
einfache geschichte. deutschland braucht eine volksabstimmung. deutschland hätte schon einige substantielle volksabstimnungen in der vergangenheit gebraucht. u.a. bezüglich dem euro. das volk hätte sich damals gegen den euro entschieden. was die sogenannten politischen "eliten" veranstalten. siehe die letzten tage & monate. stabile veruntreuung von geldern. das einzig stabile daran ist, das der "kleine" mann diese katastrophen bezahlen muss. jetzt gibt das parlament auch noch originäre substantielle rechte an brüssel ab. ohne stabile demokratische legitimationen, transparenz und direkte verantwortlichkeiten. unglaublich. was bei solchen intransparenten systemen ohne verantwortlichkeiten herauskommt ist bekannt. siehe geschichte. es soll keiner sagen, er hat es nicht gewusst. das gegenmodell ist die direkte volksdemokratie. die schweiz. die schweiz ist die reichste flächenstaat/volkswirtschaft der welt. die währung ist stabil. sie hat in der vergangheit nicht sein geld/währung zerstört. seit über 500 jahren kein krieg. es gibt keine zufälle ...
Ich stimme Ihnen zu, wobei ich die Schweiz allerdings nicht glorifizieren möchte, deren Wohlsttand ja eher aus der Bereitwilligkeit, dreckiges Geld zu waschen resultiert als aus der basisdemokratischen Tradition.

Ihnen würde ich zudem empfehlen, die Parteien zu wählen, die aktiv für Volksentscheide eintreten, als die Linke oder die Piraten.

Beitrag melden
jens45 30.06.2012, 16:57
135.

Zitat von Berg-neu
Na, da suchen Sie doch mal die entsprechenden Berichte, da Sie schonmal dabei sind. Es ist Aspekt, wonach die Nordländer mit Schuld tragen am Finanzproblem. Der Forist fragte, warum wir helfen sollen. Darauf antwortete ich.
die Berichte, die ich einstellte, befassen sich nicht mit Tourismus und sind gleichzeitig der Kernpunkt dessen, was in den "Südlandern" im argen liegt. Sie ignorieren das allerdings. Diese Selbstgefällighkeit sei Ihnen gegönnt, ist für mich gerade in Ihrem Fall nicht nachvollziehbar ;)

Beitrag melden
krassopoteri 30.06.2012, 17:09
136.

Zitat von Berg-neu
Ach, auf so eine hingeworfene Zahl gebe ich einen Pfifferling. Fakt ist: deutsche Touristen drücken im Ausland die Preise, in der Tourismusbranche zuerst. Wer weiß, wo die Löhne gestiegen sind. Jedenfalls sind die Reisen nach Griechenland um ein Drittel zurück gegangen - und das trotz noch niedrigerer Tarife.
Sehe Sie, sie sind immer noch zu hoch.
Und warum sind sie hoch?
Die Antwort überlasse ich Ihnen.

Beitrag melden
krassopoteri 30.06.2012, 17:14
137.

Zitat von Wollilein
VA´s über die künftige europäische Währungspolitik kann man im Übrigen m.M.n. aufgrund ihrer Komplexität überhaupt nicht in nur einer Frage, die mit Ja oder Nein zu beantworten ist, qualifiziert beantworten.
Eben doch, denn diese Frage hat überhaupt keine Komplexität.
Binsenwahrheiten geben sich die Antwort selbst.
Ja oder Nein. Das ist es!

Beitrag melden
Wollilein 30.06.2012, 17:21
138.

Zitat von krassopoteri
Eben doch, denn diese Frage hat überhaupt keine Komplexität. Binsenwahrheiten geben sich die Antwort selbst. Ja oder Nein. Das ist es!
Ich möchte Ihnen gerne folgen.....

Dann formulieren Sie doch mal eine (Ihre) Frage zum weiteren Vorgehen der Bundesregierung in der Währungsproblematik so, dass man sie mit Ja oder Nein beantworten kann.

Ich bin gespannt ob Sie des Pudels Kern treffen UND dabei die bereits unrevidierbaren Entscheidungen berücksichtigen, bzw. deren Konsequenzen sowohl bei einem Ja- und auch bei einem Nein-Votum berücksichtigen.

Beitrag melden
Berg-neu 30.06.2012, 17:24
139.

Zitat von jens45
die Berichte, die ich einstellte, befassen sich nicht mit Tourismus und sind gleichzeitig der Kernpunkt dessen, was in den "Südlandern" im argen liegt. Sie ignorieren das allerdings. Diese Selbstgefällighkeit sei Ihnen gegönnt, ist für mich gerade in Ihrem Fall nicht nachvollziehbar ;)
Nein, Verehrtester, ich ignoriere Sie nicht! Und die Steuerpolitik in Griechenland ist völlig marode. Jaaa. Alles schon behandelt. Und da fügte ich eben mal die Denke der deutschen Touristen hinzu. Und Sie sind es nun, der das nicht wahrhaben will. - Man braucht nur die Touristikwerbung zu verfolgen, die permanenten Preisvergleich, die Verlockungen von Niedrigstpreisen, die Berichte der heimgekommenden Schnäppchenjäger: der deutsche Tourist will billig, billig, billig, anstatt die griechische Sonne und den griechischen Wein ordentlich zu bezahlen.

Beitrag melden
Seite 14 von 45
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!