Forum: Politik
Braucht die Politik mehr Quereinsteiger?

Nicht nur Berufspolitiker sollten das Parlament und die Parteien prägen. Wie wichtig sind Quereinsteiger für die deutsche Politik? Warum ist eine Karriere in der Politik für Seiteneinsteiger so schwierig?

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Satiro 19.02.2009, 15:17
1.

Zitat von sysop
Nicht nur Berufspolitiker sollten das Parlament und die Parteien prägen. Wie wichtig sind Quereinsteiger für die deutsche Politik? Warum ist eine Karriere in der Politik für Seiteneinsteiger so schwierig?
Weil die Karriere von Berufspolitern mit dem Kleben von Wahlplakten bereits im frühen Jugendalter beginnt.

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jajokat 19.02.2009, 16:06
2.

Zitat von sysop
Nicht nur Berufspolitiker sollten das Parlament und die Parteien prägen. Wie wichtig sind Quereinsteiger für die deutsche Politik? Warum ist eine Karriere in der Politik für Seiteneinsteiger so schwierig?
Klar doch wir brauchen Quereinsteiger!
Ich hätte auch schon ein paar Posten für"besonders fähige"
Quereinsteiger:

Bundeskanzler:J.Ackermann
Wirtschaftsminister:H.Mehdorn
Finanzminister:K.Zumwinkel
Außenminister:J.Ratzinger

Aber die wollen ja alle nicht!

(Aber warum werde ich das Gefühl nicht los,daß diese Personen-Liste könnte ja problemlos fortgesetzt werden-schon die Geschicke unsere Landes bestimmen obwohl sie nicht im Parlament sitzen bzw. führende Positionen in den Parteien innehaben?)

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stefkarr 19.02.2009, 18:37
3. Ich frage mich

Zitat von sysop
Nicht nur Berufspolitiker sollten das Parlament und die Parteien prägen. Wie wichtig sind Quereinsteiger für die deutsche Politik? Warum ist eine Karriere in der Politik für Seiteneinsteiger so schwierig?
wer denkt sich immer diese Themen aus? Wie kann man nur annehmen, dass "Berufspolitiker" eine Selbstverständlichkeit wären? Es hat sich so eingebürgert, dass sich einige Herrschaften in unsrem Land auf den gut bezahlten Sesseln bequem gemacht haben. Der Eid den sie schwören "Schaden vom deutschen Volke ab zuwenden", wird alleine dadurch gebrochen, dass die Herrschaften so lange in Ihren Ämtern verweilen. In unserer Verfassung gibt es den "Berufspolitiker" nicht, auch nicht in den einschlägigen Gesetzen.
Berufspolitiker sind Menschen, die das nicht einhalten, was Sie von der Masse erwarten: Flexibilität und Mobilität im Arbeitsleben. Berufspolitikter sind im Laufe der Zeit weg vom Alltagsleben, das 95% der Bevolkerung leben. Berufspolitiker sind Marionetten der Lobby. Sie sind mit Sicherheit alles das, was die Gründerväter unserer Repuplik nicht wollten: Fern vom Volk, gekauft von Lobbyisten.
Für mich sind Sie des weiteren, genau dass was Sie selbst glauben was Harz-IV-Empfänger seien: Sozialschmarotzer, aber mit weit aus höheren monatlichen Bezügen. Und mit dem Unterschied, dass Sie mit Ihrer Machtfülle großen Schaden anrichten, was man von Harz-IV-Empfängern nicht sagen kann.
Wir brauchen keine Quereinsteiger, sondern einfach nur Politiker die sich spätestens nach 2 Legislaturperioden verabschieden, dann ist das Thema Ouereinsteiger gelöst, und wir brauchen Quoten im Parlament, vom Handwerksmeister über Ingenieure und Wirtschaftswissenschaftlern, und nicht wie heute einseitig meist beamtete verschiedener Berufszweige und Juristen.
Das Argument, dass damit zuviel Kompetenz verloren ginge, kann so nicht gelten, sonst hätten wir heute nicht den Wirtschaftsminister den wir heute haben!

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ANDIEFUZZICH 19.02.2009, 18:59
4.

Zitat von jajokat
Klar doch wir brauchen Quereinsteiger! Ich hätte auch schon ein paar Posten für"besonders fähige" Quereinsteiger: Bundeskanzler:J.Ackermann Wirtschaftsminister:H.Mehdorn Finanzminister:K.Zumwinkel Außenminister:J.Ratzinger Aber die wollen ja alle nicht! (n?)
Klasse!
Was ist eigentlich aus dieser deutschen Version (ja, ja, bei den Medien kopieren wir alles, da es uns an eigener Fantasie mangelt) von "spitting image" geworden?
Mit dieser Besetzung könnte man den Brüller des Jahres landen!

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bürger mr 19.02.2009, 18:59
5. Ii

Zitat von sysop
Nicht nur Berufspolitiker sollten das Parlament und die Parteien prägen. Wie wichtig sind Quereinsteiger für die deutsche Politik? Warum ist eine Karriere in der Politik für Seiteneinsteiger so schwierig?
Warum? - Da sitzen doch zum Großteil Beamte .

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Hubert Rudnick 19.02.2009, 19:41
6. Quereinsteiger

Zitat von sysop
Nicht nur Berufspolitiker sollten das Parlament und die Parteien prägen. Wie wichtig sind Quereinsteiger für die deutsche Politik? Warum ist eine Karriere in der Politik für Seiteneinsteiger so schwierig?
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Ich habe absolut nichts gegen Berufspolitiker, meinetwegen sollten auch Quereinsteiger ihre Chance bekommen, wichtig ist nur, dass es demokratisch zu geht und das man eine Politik fürs ganze Volk betreibt.
Wenn Politiker ihre Aufgaben nicht mehr gerecht werden und das trifft leider bei zu vielen zu, dann sollten diese auch wieder abgwählt werden, es hat keiner ein Recht darauf bis an sein Lebensende einen Posten inne zu haben.
Wer nur die Interesse einer bestimmten Gruppe von der Gesellschaft vertritt und sich dafür einsetzt, dem sollte sein Mandat wieder enziehen und kein Politiker darf anschließend als ein Lobbyist in der Wirtschaft eingesetzt werden.
Wer Vergütungen annimmt und sei es nach seinem Aussscheiden, der ist korrupt, er muß vor ein Gericht gestellt werden, die Vergütungen müssen ihm entzogen weden.
Mehr Demokratie wagen und nicht mehr Korruption gestatten.
Hubert Rudnick

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capu65 20.02.2009, 04:20
7.

Zitat von stefkarr
Berufspolitiker sind Menschen, die das nicht einhalten, was Sie von der Masse erwarten: Flexibilität und Mobilität im Arbeitsleben. Berufspolitikter sind im Laufe der Zeit weg vom Alltagsleben, das 95% der Bevolkerung leben.
Stimmt so nicht. Einige arme Schweine mußten jahrelang zwischen Bonn und Berlin hin- und herjetten. Das nenne ich flexible Mobilität.

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capu65 20.02.2009, 04:24
8.

Zitat von sysop
Nicht nur Berufspolitiker sollten das Parlament und die Parteien prägen. Wie wichtig sind Quereinsteiger für die deutsche Politik? Warum ist eine Karriere in der Politik für Seiteneinsteiger so schwierig?
Da hat man sich jahrelang abgestrampelt, nach oben geschleimt, nach unten getreten, Seilschaften gegründet, ist kurz davor wieder eine Stufe höher zu fallen und dann kommt da so einer? Alles was recht ist, das würde zu weit gehen.

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Kurt2 20.02.2009, 09:27
9. #1

Zitat von sysop
Nicht nur Berufspolitiker sollten das Parlament und die Parteien prägen. Wie wichtig sind Quereinsteiger für die deutsche Politik? Warum ist eine Karriere in der Politik für Seiteneinsteiger so schwierig?
Es fehlt den Quereinsteigern der nötige "Stallgeruch", wird gesagt. In Wahrheit haben die Parteisoldaten, die sich nach oben gedient haben, natürlich Angst, dass ihnen mögliche Quereinsteiger irgendwelche Posten vor der Nase wegschnappen. Sie werden also als Konkurrenz betrachtet.
Hat ein Quereinsteiger niemanden Gewichtiges in einer Partei, wird er kaum etwas ausrichten können.

Ich persönlich würde Quereinsteiger begrüßen. Bringen sie doch neue Ideen in die Parteienlandschaft und vermutlich auch Charisma, gepaart mit den nötigen IQ's.
Wie man aber an einigen Beiträgen hier schon lesen kann, wird es nichts werden mit Quereinsteigern. Das Misstrauen ist groß. Der Patriotismus eines Quereinsteigers geht sicher nicht soweit, sich für sein Engagement auch noch anpöbeln zu lassen oder sich sonstigen Unterstellungen auszusetzen.

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