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Bremerhaven: AfD bekommt kein zusätzliches Mandat in Bürgerschaft
DPA

Zwar kommt die AfD nach einer Neuauszählung der Bremer Bürgerschaftswahl vom Mai 2015 auf mehr Stimmen - bleibt aber in Bremerhaven unter der Fünfprozenthürde.

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McMuffin 13.09.2016, 14:40
10.

Zitat von Tobi_EN
Kann deine Rechnung absolut nicht nachvollziehen. Bitte genauer darlegen oder selbst eine Rechenschwäche eingestehen. Wenn 7969 Stimmen 4,9899% entsprechen, dann entsprechen 5% 7985 Stimmen. Also insgesamt fehlen 16 Stimmen, da reichen die 13 verschwundenen Stimmzettel nicht. Wenn alle 13 Stimmen die AfD gewählt hätten, wäre man bei 4.9980%. Falls man von der Gesamtstimmanzahl noch die 15 Stimmen zu viel abzieht und annimmt, dass keine einzige AfD-Stimme dabei war, kommt man auf 4.9985% für die AfD, das reicht aber immer noch nicht.
Sie verwechseln Stimmen mit Stimmzetteln. In Bremen darf kummuliert und panaschiert werden, d.h. es gibt pro Stimmzettel mehrere Stimmen. Wenn 13 Stimmzettel fehlen, dann sind das 13*5=65 mögliche Stimmen. Und das sind mehr als die 16 fehlenden Stimmen (ich nehme mal an, dass Sie nur an einer Denk- und Höflichkeitsschwäche und nicht auch an einer Rechenschwäche leiden und habe mal Ihre Zahl ungeprüft übernommen).

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wunderformel 13.09.2016, 14:57
11. Ich denke, dass es ein deutlich zweigeteiltes Ergebnis geben wird

Zitat von Proggy
Der Wähler wird es schon richten. Da kommt es dann auf Bremen eh nicht mehr an.
26 Jahre nach der Aufnahme der DDR in die Bundesrepublik erwarte ich nächstes Jahr ein Ergebnis, was die Zweiteilung in Deutschland wiedergeben wird: In den alten BRD-Bundesländern schätze ich die AfD bei der Buindestagswahl so zwischen 7% und 9% ein, in den Ländern der ehemaligen DDR so zwischen 15% und 25%.

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horstenporst 13.09.2016, 15:10
12. Korrektur

Habe wohl Unsinn gepostet. Es wurden schon alle ca. 34 tausend Stimmzettel neu ausgezählt. Da aber wie von McMuffin erwähnt jeder Wähler 5 Stimmen verteilen kann kommt man dann auf die entsprechende Zahl Stimmen. McMuffins Rechnung scheint mir korrekt. 13 verlorene Zettel macht maximal 65 Stimmen für eine Partei. Im Extremfall also 7969+65=8034 Stimmen für die AfD. Und 8034 von 159703 wären 5,03%. Ein zwar extrem unwahrscheinliches Szenario, aber nicht auszuschließen. Da ich den Bremer Richtern das Rechnen aber schon zutraue könnte SPON dem vielleicht nachgehen und möglichst nachvollziehbar aufbereiten. Der jetzige Artikel sorgt nur für Verwirrung, wie an den Kommentaren zu sehen.

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metastabil 13.09.2016, 15:24
13.

Zum Problem der fehlenden 13 Stimmzettel: der Staatsgerichtshof führt in seiner Urteilsbegründung aus, dass diese Zettel nur bei der Nachzählung gefehlt haben, bei der Erstauszählung jedoch vorhanden waren. Daher ist die auf ihnen enthaltene Stimmverteilung und ihre Gültigkeit/Ungültigkeit (12 gültig, 1 ungültig) bekannt. Insofern gibt es also keine 65 verlorenen Stimmen, nur 65 Stimmen, die nicht nachgezählt werden konnten und daher aus der Erstauszählung übernommen wurden.

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Isegrim1949 13.09.2016, 15:50
14. Knapp vorbei ist auch daneben

Zitat von metastabil
Zum Problem der fehlenden 13 Stimmzettel: der Staatsgerichtshof führt in seiner Urteilsbegründung aus, dass diese Zettel nur bei der Nachzählung gefehlt haben, bei der Erstauszählung jedoch vorhanden waren. Daher ist die auf ....
Die AfD hat jetzt einige Jahre Zeit dem Wähler ein klares Bild von sich zu geben. Natürlich wird man genau beobachten, was die AfD in den Landesparlamenten tut und wie sie auftritt. Die nächste Wahl kommt bestimmt. Ansonstenin habe auch ich das Gefühl, das die ganze Auszählung ein Geschmäckle hat und man die AfD eben nicht haben wollte.

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seniorvc 13.09.2016, 15:57
15.

Viel interessanter ist doch, warum fehlen überhaupt Stimmzettel und warum wurde überhaupt falsch gezählt? Selbst wenn es jetzt knapp irrelevant ist, sei die Frage erlaubt. Sowas darf bei Wahlen nicht passieren!

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McMuffin 13.09.2016, 15:59
16.

Zitat von metastabil
Zum Problem der fehlenden 13 Stimmzettel: der Staatsgerichtshof führt in seiner Urteilsbegründung aus, dass diese Zettel nur bei der Nachzählung gefehlt haben, bei der Erstauszählung jedoch vorhanden waren. Daher ist die auf ihnen enthaltene Stimmverteilung und ihre Gültigkeit/Ungültigkeit (12 gültig, 1 ungültig) bekannt. Insofern gibt es also keine 65 verlorenen Stimmen, nur 65 Stimmen, die nicht nachgezählt werden konnten und daher aus der Erstauszählung übernommen wurden.
Danke, so eine Erklärung hätte ich mir vom Artikel gewünscht. Jetzt wäre es noch interessant zu wissen, ob unter den 12 gültigen Stimmzettel auch so viele Stimmen für die AfD waren, dass sie auch nicht mehr theoretisch über 5% hätte kommen können, wenn alle anderen Stimmen für sie gewären wesen - so viele AfD-Stimmen hätte es dafür gar nicht gebraucht. Und es wäre interessant zu wissen, ob die 13 Stimmzettel alle in einem Wahllokal verschwunden sind oder in 13 Wahllokalen je einer. In letzterem Fall lässt sich auch mit sehr großer Fantasie eine irgendwie geartete absichtliche Manipulation fast sicher ausschließen. Sagt die Urteilsbegründung dazu was?

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portlana 13.09.2016, 16:07
17.

Zitat von McMuffin
Sie verwechseln Stimmen mit Stimmzetteln. In Bremen darf kummuliert und panaschiert werden, d.h. es gibt pro Stimmzettel mehrere Stimmen. Wenn 13 Stimmzettel fehlen, dann sind das 13*5=65 mögliche Stimmen. Und das sind mehr als die 16 fehlenden Stimmen (ich nehme mal an, dass Sie nur an einer Denk- und Höflichkeitsschwäche und nicht auch an einer Rechenschwäche leiden und habe mal Ihre Zahl ungeprüft übernommen).
sorry, selbst wenn man dort für mehrere Stimmen kann, dann aber immer noch nicht mehrere stimmen für die gleiche Partei. also werde aus 13 auch nie 65,
höchste würden dann noch 52 stimmen anderen parteien fehlen können. und auch das nur wenn überhaupt wirklich alle 13 die afd gewählt hätten,w as ja gar nicht sicher ist.
das würde aber dann auch wieder die Prozente der afd sinken lassen, wenn 52 andere noch bekommen

aber so oder so reden wir in größenordnungen, die halt nicht die hürde erklimmen lassen und sich in 0,0..... Prozenten ausdrücken würden

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portlana 13.09.2016, 16:09
18.

Zitat von seniorvc
Viel interessanter ist doch, warum fehlen überhaupt Stimmzettel und warum wurde überhaupt falsch gezählt? Selbst wenn es jetzt knapp irrelevant ist, sei die Frage erlaubt. Sowas darf bei Wahlen nicht passieren!
naja stimmt schon, aber schlichtes menschliches Versagen gibt es immer wo Menschen was tuen, das sollte schlimmsten natürlich marginal sein und war es da ja auch.

kann ja auch später passiert sein

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gratiola 13.09.2016, 16:57
19. Das sind Juristen!

Wenn wir uns an unsere Schulzeit erinnern, da hatten sie angehenden Juristen alle eine Matgeschwäche oder haben schnellstmöglich abgewäglr.

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