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Brexit-Abstimmung: Britisches Parlament lehnt erneut alle Alternativen ab
UK PARLIAMENTARY RECORDING UNIT/HANDOUT/EPA-EFE/REX

Das britische Unterhaus hat gegen alle vier alternativen Brexit-Ansätze gestimmt. Das Ergebnis ist für die Regierung nicht bindend.

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observerlbg 02.04.2019, 07:41
40. Stellen wir also fest:

Die Regierung ist nicht entscheidungsfähig, das Parlament nicht entschlussfähig. Weckt mich, wenn die Briten ihre unfähigen Politiker zum Teufel gejagt haben und endlich eine Lösung erzwingen.

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frank1980 02.04.2019, 07:43
41. ich will aber

Das britische Parlament scheint immer noch daran festzuhalten alle Vorteile der EU behalten zu wollen auch wenn sie nicht mehr teil der EU sind. Ich kann nur hoffen die EU einigt sich auf ein ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne ende und stimmt keiner Verlängerung mehr zu.

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Ashurnasirapli 02.04.2019, 07:44
42.

Die Tränen des MP waren unnötig. Impossibilium nulla est obligatio. Wenn es alle mit W.C.Fields halten "I never voted for anybody. I always voted against.", was will er machen?

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Supertramp 02.04.2019, 07:44
43. Für nicht Insulaner hört sich eine zweite Volksabstimmung als logische Konsequenz an

ein gewisser Anteil der Rentner die wo eine Abnabelung von dem Rest der Welt attraktiv fanden müsste in der Zwischenzeit das Zeitliche gesegnet haben. auch die Landwirtschaftlichen Regionen haben gemerkt, dass die Ernte Helfer aus dem Ausland doch viel unbequeme Arbeit abgenommen hatten

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frank.huebner 02.04.2019, 07:51
44. Zusage Camerons

Zitat von coman-gs
Warum nur fühlen sich so viele Abgeordnete einer so kleinen einfachen Mehrheit des Brexit Referendums verpflichtet? Entscheidungen von so großer Tragweite sollten meiner Ansicht nach nur nach sehr sorgfältiger Vorbereitung von aufgeklärten Bürgern mit überwältigenden Mehrheiten getroffen werden, wie dies in vielen Demokratien bei Entscheidungen von Verfassungsrang der Fall ist. Ich hoffe, dass die Bürger Europas aufwachen und das Friedensprojekt Europa weiterentwickeln und auf angrenzende Länder ausdehnen. ... und das muß nicht mit der Ukraine enden, denn auch Russland liegt zu großen Teilen in Europa und Frieden zu exportieren muss nicht an den Außengrenzen Europas enden.
Blöd, so funktionert Demokratie. Caeron sagte, rechtlich ist man an das Votum nicht gebunden, aber das Ergbnis würde umgesetzt. Ein kleine Mehrheit ist eben eine Mehrheit. Man kann nun nicht sagen, Pech, die Mehrheit ist zu klein. Das war ein Fehler Camerons, der das Ergbenis nicht genau definierte. Er hätte auch sagen können, wenn Zwei Drittel für einen Exit stimmen, dann passiert das. Hat er nicht , die einfache Merhheit zählte. Auch wenn die Briten Zugang zu allen Informationen hatten, viele haben den Lügen der Brexiteers geglaubt, ein Musterbeispiel für die Gefahren der Volksabstimmungen. Wenn Wähler ihre Stimme von Emotionen anstelle von Fakte treffen, kommt das dabei raus. Ein neues Votum wäre undemokratisch, das würde das Tor öffnen für immer neue Abstimmungen, ohne zu einem finalen Ergebnis zu kommen. Also muss GB die EU verlassen und dann evtl über einen Neueintritt verhandeln.

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tucson58 02.04.2019, 07:53
45.

Zitat von delta120
Das Parlament wird bis zum letzten Tag abwarten, wie sich die Lage entwickelt. Viel zu früh sich jetzt zu entscheiden. Wahrscheinlich legt Trump noch ein besseres Angebot vor und dann müsste die EU reagieren, was diese nicht in dem Tempo kann wie Trump. Nur Trump will den Preis sicher auch nicht unnötig hoch treiben.
Solange die Briten in der EU sind und das sind sie noch nach wie vor , besteht gar keine Möglichkeit ihnen ein Verhandlungsangebot zu machen und das macht auch niemand, denn es weiß ja keiner ob sie am Ende auch wirklich aus der EU austreten werden .

Da wird auch ein D. Trump vorher nichts unternehmen und auch nur abwarten wie dieses Drama endet ...... und welchen Preis meinen sie denn ?

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tucson58 02.04.2019, 08:01
46. Die Frage ist ....

.. wenn nun nach dieser Abstimmung Abgeordnete frustriert sind und sogar Tränen in die Augen bekommen , sowie zurücktreten und da ganze nicht verstehen ....... wer stimmt dann bitteschön in diesem Unterhaus ab ?

Zum britischen Wähler sei noch angemerkt , da sie den Brexit gewählt haben und dann in Folge noch dieser Parlament wies es nun ist wählten als Frau May Neuwahlen einberufen hat , also hier sind alle verantwortlich , der Bürger , wie das Parlament !

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Nandiux 02.04.2019, 08:04
47.

So langsam verstehe ich den britischen Sinn für Humor nicht mehr. Dass sie sich auch am 1. April nicht einigen würden können, überrascht dann nicht mehr.:-)

Wenn man keinen No-Deal will, muss man sich endlich für eine andere Option entscheiden oder die Konsequenzen tragen.

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minimax9 02.04.2019, 08:17
48. Nobel..(J. Rees Mogg)

geht es im Unterhaus wahrlich nicht zu. Die Debatten zeigen ein zerrissenes Land ohne ein gemeinsames Ziel. Das ist normaler ein Grund endlich Neuwahlen durch zu führen, noch einmal mit der EU versuchen zu verhandeln um letztendlich aus zutreten oder zu bleiben. Stellen sie sich von ich kündige bei meinem Chef, mache alle Fristen und Kündigungsmodalitäten fest. nach geraumer Zeit erkläre ich im , es ist zwar Kurz vor meinem letzten Tag aber ich wollte das alles noch einmal überlegen und kann mich mit meiner Familie nicht so rech einigen... usw. Der erklärt mich doch für bekloppt. O.K. der Vergleich hingt aber so Ähnlich sieht es doch aus. So habe ich es meiner Enkelin zumindest halbwegs erklären können

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vaikl 02.04.2019, 08:19
49. Für Tee zu spät

Zitat von strohsee
... und Tee trinken. Was soll dieser Alarmismus? Die EU hat dem VK eine Frist bis zum 12.4.2019 eingeräumt. Also ist es doch, zumal für eine Demokratie, in der kein Einzelner oder eine kleine Gruppe sagt, wo es lang zu gehen hat, folgerichtig, dass Abgeordnete eines freien Parlaments in Gesprächen und Diskussionen klären, wie eine Frage (hier: wie steigen wir aus der EU aus?) am Besten zu entscheiden ist. Hinzu kommt, dass diese Frage als solche schon nicht einfach so zu entscheiden ist, weil einem die mehr oder weniger negativen Folgen "auf die Füße fallen" können; außerdem gibt es ja, wie gut informierte Kreise wissen, Fragen am Rande des BREXITs, die wichtig sind und immer mitberücksichtigt werden müssen (wie denkt die Bevölkerung darüber, was sagen meine Wählerinnen und Wähler dazu, wie ist der Trend in meiner Partei in dieser Frage, stürzt die Regierungschefin, wenn dieses, aber nicht jenes Abstimmergebnis herauskommt, gibt es dann Neuwahlen, wie sehen die Machtverhältnisse im Parlament danach aus?, usw. usw.). Keine leichte Frage, keine leichte Entscheidung - auch wenn sie von Politprofis beantwortet und getroffen werden muss.
Sie scheinen zu vergessen, dass es am 12. April nicht mehr darum geht, eine dann getroffene Entscheidung erstmal Stückchen für Stückchen in geltendes Recht umzusetzen, sondern dass GB dann von der Währungs-, Wirtschafts- und Zollunion gekappt wird. Für Teetrinken ist es definitiv zu spät, da alle Umsetzungsfragen längst hätten geklärt werden müssen - und seitens Brüssel auch geklärt sind.

Politik ist keine Eierschaukel-Veranstaltung für Rentner und Politclowns.

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