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Brexit-Abstimmung: May warnt vor Auseinanderbrechen Großbritanniens
AFP

Kurz vor der Abstimmung im britischen Parlament über das Brexit-Abkommen wendet sich Theresa May mit einer eindringlichen Rede an die Abgeordneten. Ihre Sorge: der Verlust von Schottland und Nordirland.

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ksail 14.01.2019, 18:58
1. Auseinanderbrechen des UK

Wäre vielleicht nicht das Schlechteste. Ein Zusammenschluss von Irland würde viele Probleme lösen.

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Outdated 14.01.2019, 19:10
2. #1

Zitat von ksail
Wäre vielleicht nicht das Schlechteste. Ein Zusammenschluss von Irland würde viele Probleme lösen.
oder erst richtig welche schaffen.
territoriale Verluste, gedemütigte Nation, Verschwörungstheorien gegen Ausland und Parteien im Innland.
Das war schon vor 100 Jahren sehr in Mode.

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123lustig 14.01.2019, 19:11
3. Welch Ironie

hauptsächlich die Briten treten aus einem jahrelangen Bündnis aus, welches sie für nutzlos befinden, fürchten sich aber nun davor, dass die Schotten eventuell ähnliches versuchen und den Chaotenclub verlassen wollen. Wie war das mit wir müssen den Willen der Bürger respektieren? Wie wäre es mit einer Abstimmung zur schottischen Unabhängigkeit? Ach ne das würde ja das eigene Herz treffen das lassen wir mal lieber irgendwo ist ja auch Schluss mit dem Willen des Volkes zumal die Schotten ja auch gerne in der EU bleiben würden. Am Ende würde auch Irland noch vernünftig Handeln und ja zur EU sagen. So weit kommts noch dass die alle selbst entscheiden können... Wenn May nicht schleunigst Abtritt steht sie wohl bald ganz alleine da und Großbritanien merkt wie sie sich mit der ach so tollen Abstimmung selbst ins knie geschossen haben. Whoopsie...

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Björn L 14.01.2019, 19:14
4. That is what I mean GB turns to B & UK just K

Sofern die Unsicherheit morgen keine klare Marschrichtung bekommt, wird GB nur B und dann ist der Begriffe "Resterampe Empire" auch eine Farce. Ich rechne fest mit dem Worstcase aber glaube (sofern das Elend nicht in die Verlängerung geht) an eine Rückkehr als Vollmietglied geläutert aus den gravierenden Konsequenzen. Ein Resultat der sich kurz darauf abgesetzten Populisten. Dieses Beispiel ist nötig, um den Dümmsten das Privileg EU vor Augen zu halten.

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baghira1 14.01.2019, 19:14
5. Die Herrschaft Englands über Irland ist lang genug

Die Briten haben sich lang genug in Irland herumgetrieben und für Unfrieden gesorgt. Auch Schottland ist unfriedlich zu GB gekommen. Da ist es nur recht, das die Einheit in Frage gestellt wird.

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claus7447 14.01.2019, 19:14
6. Gemach gemach

Zitat von ksail
Wäre vielleicht nicht das Schlechteste. Ein Zusammenschluss von Irland würde viele Probleme lösen.
Wissen sie, das war mein erster Gedanke, nur ach den Schotten wird das Hemd näher sein wie der Kittel. Es sei denn, England wird knauserig. In Nord Irland wird jetzt sicher wieder die protestantische Karte ausgespielt. Irland wäre da nicht das Problem, aber überschätzen sie nicht die (immer noch) verbohrten Orange Bewegung.

Die Schotten werden nicht die Keule auspacken, aber es wird bei den kommenden Wahlen, und die sehe ich noch im ersten Halbjahr entscheidend sein wie sich die Länder in UK entscheiden. Unabhängig davon, auch in Wales wird sich zeigen, wenn plötzlich die Landwirtschaftssubvention ausfällt, wie groß die Loyalität ist.

Aber bitte, erst 1 dann 2, oder doch zurück.

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mistermister 14.01.2019, 19:15
7. Gleiche Rechte für Schottland und N-Irland

Das was GB von der EU verlangt, sollte auch den Schotten und Nordiren gewährt werden: Unabhängigkeit und ökonomische Prosperität für Schottland und Nordirland. Diese Länder sollten ihre Unabhängigkeit von London erklären, da sie weder kulturell noch sprachlich zusammengehören. Free Schottland and Norrhern Ireland. Take back controll!

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LauraD 14.01.2019, 19:18
8. Nun ja...

Ich bin immer noch schockiert, wie einige Schreckgestalten vom Schlage Nigel Farage mit seinen russischen Sponsoren (wie übrigens bei uns die AfD) oder Boris Johnson, dem Inbegriff politischen Machtstrebens, eine so kuriose Monströsität wie den Brexit verkaufen konnten. Dennoch: Angesichts einer Wahlbeteiligung von, ich meine, rd. 72 Prozent kann man kaum von einem Zufallsvotum sprechen, auch wenn das Ergebnis denkbar knapp ausfiel. Das UK ist bereits zerrissen - die eigentliche Frage ist doch, wie Theresa May das Land zusammenhalten will (Remineszenzen an die Zeiten deutscher Luftangriffe sind da wohl kaum hilfreich...), nachdem das Unterhaus den ja tatsächlich denkbar nachteiligen Deal gekippt hat - wer hat eigentlich bestimmt, daß der Stichtag unbedingt der 29. März sein MUß? GB könnte doch in ein Übergangsstadium wechseln, ganz so, wie es neue EU-Länder tun. Oder dem schweitzer oder finnischen Modell folgen - die Frage des Engagements in der NATO dürfte sich hier ja nun nicht stellen... Es fehlt offenbar etwas, daß eigentlich gerade die urdemokratischen Briten normalerweise perfekt können: Der Wille zu einem konstruktiven Kompromiss.

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Murmeltier 14.01.2019, 19:25
9. Noch so ein durchsichtiges Manöver

Die Brextremisten haben doch den Brexit immer als simplen Durchmarsch verkauft, nach dem sofort Manna vom Himmel fällt, Milch und Honig fließen und Eingeborene aus aller Welt den Briten zu Füßen fallen, um sich dem neuen Empire anzuschließen. Jede Warnung wurde als "Project fear" (Angstmacherei) abgetan. Aber wenn WTO so geil ist, wie die Brextremisten in der eigenen Partei ständig herumtröten - warum muss die Resi dann deren Argumente wiederlegen? Und wenn alles so genial funktioniert, warum sollte dann irgendetwas schiefgehen können? Haben wir da was übersehen?

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