Forum: Politik
Brexit-Abstimmung: May warnt vor Auseinanderbrechen Großbritanniens
AFP

Kurz vor der Abstimmung im britischen Parlament über das Brexit-Abkommen wendet sich Theresa May mit einer eindringlichen Rede an die Abgeordneten. Ihre Sorge: der Verlust von Schottland und Nordirland.

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Dr. Hase 14.01.2019, 19:59
30. Eine große Nation auf Abwegen

Die Briten sind manchmal erstaunt, wenn man ihnen sagt, dass das Vereinigte Königreich in den 60ern ein armes Land war und ein großer Teil des Steueraufkommens allein von vier jungen Männern (bekannt als "The Beatles") generiert wurde. Seit dem EU-Beitritt 1973 hat sich UK blendend entwickelt und konnte gleichzeitig seine Eigenheiten und Einheit bewahren und letztere sogar ausbauen: Nordirland war befriedet und Schottland hat sich für einen Verbleib in der Union entschieden. Dass dieses Erfolgsprojekt durch die Einflußnahme/Propaganda von Gestalten wie Murdoch, Johnson oder Farage nun auf dem Spiel steht ist bitter.

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Actionscript 14.01.2019, 20:02
31. Totale Unfähigkeit

Ich habe selten eine so totale Unfähigkeit von Politikern gesehen. Zuerst Cameron, der ein Referendum abhalten lässt, obwohl es hier um eine Entscheidung mit weitreichenden Folgen geht, die der einzelne Bürger kaum beurteilen kann. Das ist Aushebung der parlamentarischen Demokratie. Dann May, die mit aller Macht die Entscheidung des Referendums durchsetzen will, obwohl die parlamentarischen Stimmen in der Mehrheit für das Verbleiben in der EU ist. May hätte alles daran setzen sollen, den Austritt zu verhindern. Doch GB hat ja schon davor mit unfähigen Politikern geglänzt, Thatcher und Blair.

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haarer.15 14.01.2019, 20:05
32.

Zitat von ksail
Wäre vielleicht nicht das Schlechteste. Ein Zusammenschluss von Irland würde viele Probleme lösen.
Ja - sehe ich auch so. In einem europäischen Haus und Irland gehört ja dazu, wirkt eine geteilte Insel doch wie eine offene Wunde. Dem europäischen Gedanken läuft sowas doch vom Prinzip her komplett zuwider. Die Nordiren selbst sollten längst an die Urnen.

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Auswanderer71 14.01.2019, 20:05
33. Wenn die Briten....

.... erst einmal RICHTIG realisieren, wie sehr Farage und Johnson ihnen welche vorgelogen haben, und vor welchem Scherbenhaufen die beiden (sowie der Rest der UKIP Partei) GB nach dem 29. März sitzen gelassen haben, dann werden eingie von denen bestimmt versuchen, das GB zu verlassen um nicht gelyncht zu werden.
Die Schotten sind auch belogen worden, als sie über ihren Verbleib im Vereinigten Königreich abgestimmt haben: Die Angst, das England nach dem Bruch keine Pensionen mehr an Schotten zahlen müßte, wurde ordentlich geschürt, verbunden mit dem Versprechen das GB NICHT aus der EU austreten werde.
Und dann kam May daher und erklärte, man werde Schottland keine Genehmigung geben, erneut über den Verbleib abzustimmen. Ich habe viele Schottische Bekannte, die nur so kochen wenn sie von dieser Bevormundung reden...

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Skakesbier 14.01.2019, 20:06
34. Tja,

hätten all die ach so intelligenten (aber eben gehfaulen!) EU-Freunde ganz einfach mal am Referendum teilnehmen sollen!

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s.l.bln 14.01.2019, 20:06
35. Sie ignorieren dabei den Umstand...

Zitat von ksail
Wäre vielleicht nicht das Schlechteste. Ein Zusammenschluss von Irland würde viele Probleme lösen.
...daß in Nordirland viele Protestanten wohnen, die sich und ihre Heimat als Teil Großbritanniens begreifen.
Einen Zusammenschluß wird es daher nicht geben.
Den zu versuchen durchzusetzen, würde zur gleichen Eskalation führen, wie eine harte Grenze durch Irland.
Eigentlich gibt es ohne Deal mit der EU keine Lösung, die nicht zum Wiederaufflammen des alten Irlandkonfliktes führt.
Jeder Deal, zu dem die EU bereit wäre, macht aber den Brexit obsolet, weil man faktisch Teil der EU bliebe, nur ohne Einfluß.
Es wird Zeit, daß die britische Politik das ihren Bürgern vermittelt.

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mukketier 14.01.2019, 20:07
36. ???

Zitat von christoph_schlobies
Wäre Merkel weg,würde England postwendend den Brexit absagen- aber noch schwebt diese Dame mit zunehmendem Bauchfett,das -wie wir an anderer Stelle lesen-das Hirn schrumpfen lässt .. wie Heyms Kometen,die um die gezackten Türme drohend schleichen -über uns als böser Dämon.
Wissen Sie, ich habe Merkel nie gewählt, ist halt nicht meine Partei. Aber was Sie hier verzapfen, ist nicht nur grober Unfug, es ist auch beleidigend. Auch wenn es schwer ist, das zu verstehen : Merkel ist nicht an allem (!) schuld. Und Bauchumfänge haben nichts mit Politik zu tun.

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havel23 14.01.2019, 20:09
37. Trump könnte helfen...

indem er die Unabhängigkeitserklärung von 1776 aus dem Safe holt, zur britischen Königin fährt und die Urkunde vor ihren Augen zerreisst mit den Worten: "Sorry Ma'am, it was a mistake" und dann kniefällig um Wiederaufnahme in das Britische Empire bittet. Danach lösen sich alle Probleme wie von selbst, nicht nur für das Empire, sondern auch für die USA.
Trump traut sich zwar alles mögliche zu, das aber leider nicht, schade...

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aurichter 14.01.2019, 20:12
38. Zirkusnummer

Lasst die Briten austreten, egal wie, ohne jetzt noch weitere "Schmeichelangebote" zu unterbreiten. Es könnte für die EU auch eine Falle werden, man sollte an die kommende EU-Wahl denken, bei denen die EU-Wähler ihren Unmut evtll durch Wahlverweigerung bzw Radikalwahl noch äußern können. Kampagnen bzgl "Jetzt gehen wir aber wählen" könnte für einige EU-Länder durchaus zum Bummerang werden! Was diverse Radikale trotz Sahnediäten trotzdem wollen, dies zeigt die AfDeppen nur zu deutlich, wobei andere Gruppierungen da noch offensiver argumentieren. Also Vorsicht EU-Unterhändler, zuviel Zugeständnisse könnten.......;-)

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niska 14.01.2019, 20:14
39.

Zitat von christoph_schlobies
Wäre Merkel weg,würde England postwendend den Brexit absagen- aber noch schwebt diese Dame mit zunehmendem Bauchfett,das -wie wir an anderer Stelle lesen-das Hirn schrumpfen lässt .. wie Heyms Kometen,die um die gezackten Türme drohend schleichen -über uns als böser Dämon.
OMG. Was läuft denn hier alles falsch. Primitive persönliche Angriffe auf die Kanzlerin und die absurde unbegründete Behauptung, dass Merkel für den Brexit verantwortlich sei. Gehen Sie bitte dringend in medias res.

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