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Brexit-Antreiber Johnson: Das Rumdrucksen des Tricksers
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Boris Johnson, das Gesicht der Brexit-Kampagne, entwickelt sich zum meist gehassten Mann der Insel - weil vielen Briten erst jetzt dämmert, was er ihnen da eingebrockt hat.

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manni8a 28.06.2016, 09:04
170. Bezogen auf alle Wahlberechtigten...

Zitat von women_1900
und ich dachte, die Briten hätten gewählt. Wie schlicht & einfach doch, immer nur einer einzelnen Person die Verantwortung zuzuschieben.
...waren über 63% NICHT für den Brexit:
70% Wahlbeteiligung, da werden aus 52% nur
noch gut 36% - eine Minderheit bestimmt also
über so einen schwerwiegenden Vorgang.

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frank2013 28.06.2016, 09:04
171.

Zitat von cgmp.camp
... haben gewählt! Mit der Wahrheit ist das so eine Sache. Der Spiegel sieht augenscheinlich lieber die 48,1% der Briten, die sich GEGEN den Ausstieg entschieden haben. Da wird dann alles in diese Richtung und natürlich gespickt von persönlicher Meinungsmache geschrieben. Man kann sich ja alles irgendwie zurechtlegen. Fakt ist, dass MEHR als die Hälfte den Ausstieg wollten bzw. so SCHRIFTLICH entschieden haben. Also jeder zweite Brite! Knapp, aber deshalb im Nachgang nicht weniger nachweislich. All das BlaBla, man habe das gar nicht so gewollt, basiert auf keiner Grundlage.
So einfach ist das nicht. Bei einer Registrierung von 92 % der Wahlberechtigten, haben nur 70% abgestimmt. Für eine echte Mehrheit der Wahlberechtigten hätten danach 75% für ein Brexit stimmen müssen. Auch wenn man jetzt sagt, selber schuld, haben viele ja nicht mit dem Ergebnis gerechnet und auf einen guten Ausgang vertraut. Und jetzt haben die Düpierten einfach mal Pech gehabt, wenn sie Pub und Fußball vorgezogen haben? Da hat sich genau die Gefahr rausgestellt, die eintritt, wenn kein Quorum für die Wahlbeteiligung und keine qualifizierte Mehrheit etwa von 60% oder verfassungsändernde 2/3 - Mehrheit festgelegt wird, wenn es um grundlegende schicksalhafte Fragen für ein Land, aber auch eine Staatengemeinschaft geht statt um einfachgesetzliche Fragen. Das wäre auch in der EU in Zukunft zu fordern, weil es nicht sein kann, dass 64 Mio Menschen rund 444 andere Mio Menschen aus innenpolitischen Gründen in eine Krise stürzen können und dabei selbst gespalten sind. Für solche Konsequenzen sollten klare Mehrheiten gefordert und in den Verfassungen verankert werden. Die EU ist keine Drehtür mit Rein-Raus. Die anderen Staaten haben auch ein Anrecht auf stabile Verhältnisse und Klarheit in solchen Dingen.

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colonia2307 28.06.2016, 09:04
172. Frustabbau der Journalisten

Ja ja, der dumme Wähler. Egal wie sehr sich die Journaille ereifert, Herr Johnson kann keinen Antrag auf Austritt stellen.

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gruenerwaldgeist 28.06.2016, 09:05
173. Ein merkwürdiges Demokratieverständnis....

...haben die Briten da. Man bekommt den Eindruck, das wäre alles medial gesteuert.

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elizar 28.06.2016, 09:05
174.

Zitat von licorne
Man sollte allerdings auch auf Camerons Verantwortung hinweisen, der das Referendum angeboten hat, um eine Wahl zu gewinnen. Und der jetzt scheinbar keinen Plan hat und nicht die Abwicklung des Brexit übernimmt.
Einerseits haben Sie Recht damit, dass er definitiv mitschuldig an der ganzen Misere ist, da er den Brexit aus purem Egoismus heraus zum Machterhalt nutzen wollte.

Aber das Referendum hat ihn nunmal zum Verlierer erklärt. Dass er unter diesen Umständen der Falsche ist, um den Brexit durchzuführen, sollte selbstverständlich sein. Das sollen die machen, die den Brexit wollten. Cameron wollte ihn nie. Er hat sich voll verzockt und die Geschichtsbücher werden für ihn schon eine Seite in der Hall of Shame bereithalten.

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schwallofix5000 28.06.2016, 09:05
175. was wurde aus

na? stand die headline des artikels in zu krassem wieder spruch zur political correctness des spiegels? ;)

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Klarstellung 28.06.2016, 09:06
176.

Zitat von thequickeningishappening
auch wenn er selbst vom Ergebnis der Abstimmung "kalt erwischt" wurde! Wenn die EU implodiert und das wuerde Sie auch ohne Brexit, werden die Briten Ihm ein Denkmal setzen!
Sie sind aber schon im Besitz Ihrer geistigen Fähigkeiten? Ich frage nur, weil Sie mir dann mal erklären müßten was toll daran wäre das a) die EU implodiert und b) Boris ein Denkmal gesetzt würde? Sie wollen die Apokalypse? Hilfe, bitte wandern Sie aus nach UK, scheint ja ihr Land der Wahl zu sein.

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mr.andersson 28.06.2016, 09:06
177.

Zitat von alex300
[...] Macht das zweite Referendum. Das Ergebnis wird 70:30 für Brexit ausfallen. Jeder Brite fühlt sich jetzt von Schulz-Juncker-Merkel-Hollande tiefst beleidigt. [...]
Das lustige ist ja, dass man Schulz/Junker vorwirft, dass sie drängeln und Merkel vorwirft, dass sie ruhig bleibt.

Aber so ist das halt bei substanzloser Kritik, wenn man sich nicht mal mehr die Mühe macht die Kritikpunkte zu überblicken.
Da Junker und Merkel genau Gegenteilig reagieren bezüglich des Zeitplans muss man schon viel Phantasie aufbringen, dass beide gleichzeitig irgendwie bei den Briten schlecht ankommen.

Aber hey, was scheren uns Logik und Fakten?

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manni8a 28.06.2016, 09:06
178. Der Satz ist doch...

Zitat von Sugafoot
"Gewählt wurde er auch, weil der Bürgermeister in London nichts wirklich Wichtiges zu entscheiden hat". Diesen Satz verstehe ich nicht. Will uns der Autor sagen, dass das Buergermeisteramt in London sinnlos ist; brauchen wir dann grundsaetzlich keine Buergermeister mehr?
...einfach zu verstehen. Mal etwas nachdenken.

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thombable 28.06.2016, 09:06
179.

Zitat von SachDebattierer
Die Schuldige heißt Angela Merkel, und das von ihr installierte, unfähige Personal in Brüssel.
Na klar. Und sie ist auch schuld, dass es dauernd regnet...

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