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Brexit: Boris Johnson setzt auf "Kooperation" mit der EU
ANDY RAIN/EPA-EFE/REX

Am 31. Oktober sind die Briten raus der EU: Das verspricht Boris Johnson im BBC-Interview. Es werde aber auf keinen Fall Grenzkontrollen zwischen Nordirland und Irland geben, kündigte der Ex-Außenminister an.

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mistermister 25.06.2019, 08:54
50. Dummheit kennt keine Grenzen

Gibt es noch intelligentes Leben in UK?? Ich bezweifle das!! Wer BJ wählt, der muss selten dämlich sein - genau wie BJ selbst.

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Trevor Philips 25.06.2019, 08:56
51.

Zitat von Post-postfaktisch
mit 27 Kumpels saufen, dann besoffen erst den Wirt beschimpfen anschließend mit dreisten Lügen den eigenen Abgang vorbereiten und am Ende die Zeche prellen und die Kumpels und den Wirt auf den Kosten sitzen lassen. Rausch ausschlafen und nächsten Tag einen Tisch ordern, weil es gestern doch ganz lustig war... und Wirt und Kumpels anmailen sie sollen sich nicht so haben und ohne ihn läuft doch eh nix... na, was sagt der Wirt?
Die 39 Milliarden sind Teil des WA. Das WA hat in der jeztigen Form keine Chance durch das HoC zu kommen. Wenn das WA nicht angenommen wird gibt es natürlich keine Zahlung.
Nothing is agreed until everything is agreed war ganz deutlich die Position der EU. Das funktioniert in beide Richtungen.

Wie Sie das mit Ihren Saufkumpanen regeln ist also irrelevant.

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maf 25.06.2019, 08:57
52.

Zitat von chainso
deshalb ist may gescheitert. brüssel ist ein harter, unfairer boxer. wer da im vorgeplänkel vor dem zusammentreffen schwäche zeigt hat schon verloren. bei johnson bin ich optimistisch dass der brexit klappt.
wieso unfair. Man sollte nicht vergessen, dass die EU nicht "ein" Vertragspartner ist, sondern die Union von 27 Staaten. Es sind Regeln definiert, wie sich die Union definiert. Wenn GB austreten möchte, ist dies geregelt. Nun bestehen aus meiner Sicht die Probleme:
a) dass GB die Union als solches verändern möchte, denn GB möchte Verletzungen der EU Regeln durchsetzen (dies ist fast schon Nötigung)
b) GB verhandelt das zukünftige Freihandelsabkommen bevor das Austrittsabkommen ratifiziert wurde. Doch die zukünftigen Beziehungen sollten in der Übergangsphase definiert werden - dazu ist diese ja da

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Darkqueen 25.06.2019, 08:59
53.

Ich freue mich schon auf die Demos wenn er sich von den Amis ein Handelsabkommen aufzwingen lässt in dem ihre Landwirtschaftlichen Produkte uneingeschränkt auf den Britischen Markt gebracht werden dann haben sie Genfood und Chlorhähnchen und können sich nicht wehren

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KaWeGoe 25.06.2019, 09:00
54. Das Thema ist durch - EU sollte sich um wichtige Dinge kümmern.

Ganz gleich wer PM wird, er hat zwei Möglichkeiten:

1. May-Deal unterzeichnen
2. ungeregelter BREXIT

Die EU verkündet seit dem Abschluss der Verhandlungen, dass es keine Nachverhandlungen gibt. Dabei muss und wird es bleiben.

Der BREXIT muss im Herbst kommen !

Die EU hat Wichtigeres zu tun, als sich mit den Briten zu beschäftigen !

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dum_spiro_spero 25.06.2019, 09:02
55.

Zitat von s.l.bln
...hätten hier primär die Briten. Zentrales Versprechen des Brexit war die Eindämmung der Migration, was wohl schwierig wird, wenn man Grenzen zur EU nicht schützt. Das ist allerdings hypothetisch, weil Irland das pflichtgemäß tun wird, wodurch das deutlich größere Problem bei den Briten landet: wütende Nordirländer, welchen das Gegenteil im Freitagsabkommen zugesichert wurde, um das Blutvergießen zu beenden. Auch Johnson kommt an einer Tatsache nicht vorbei: die verbleibenden 27 EU Mitglieder bestehen aus gutem Grund auf einer gesicherten Außengrenze, die den Schengenraum überhaupt erst ermöglicht. Diese geht entweder durch Irland, oder sie befindet zwischen Nordirland und dem Rest von GB(Backstop). Daran ändern auch die markigen Aussagen zu den britischen Verbindlichkeiten nichts, die ich eh für heiße Luft halte. Unabhängig von möglichen Handelsbeziehungen nach Übersee brauchen die Briten den Zugang zum EU Binnenmarkt und die EU hat in den letzten drei Jahren klargemacht, daß sie bei entscheidenden Positionen keine Kompromisse eingeht. Sein Geschwafel mag reichen, um bei den Torys zu punkten, danach muß er aber liefern und kann real nicht mehr anbieten als May. Der harte Brexit ohne harte Grenze in Irland ist eine Utopie.
Bei der Migration sehe ich gar nicht so das Problem. Irland ist doch gar nicht im Schengener Abkommen, d. h. von und zur grünen Insel aus dem Schengenraum gibt es eh Personenkontrollen. Eher im Handelsbereich sind die "offenen" Grenzen ein Problem bzw. können es durchaus werden. Backstop wird es höchstwahrscheinlich nicht geben, denn dann geht die Koalition mit der DUP flöten. "Der harte Brexit ohne harte Grenze in Irland ist eine Utopie." Das befürchte ich auch und deshalb auch neue Konflikte in Nordirland.

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sven2016 25.06.2019, 09:03
56. Vielleicht sollte die EU das UK

mit einer „kreativen Unklarheit“ versorgen, ob die Geschichte überhaupt noch bis zum 31. Oktober laufen kann.

Aus „Gründen der europäischen Sicherheit“ könnte eine schnellere Trennung erforderlich sein.

Bis das Restgeld nicht bezahlt wurde, gibt es dann keine weiteren Abkommen.

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frenchie3 25.06.2019, 09:04
57. @21 Oder imgekehrt

Zitat: "faktisch wird Irland damit dem Zollgebiet von GB angeschlossen". Praktisch werden die Nordiren eher Richtung Süden zum Einkaufen gehen :-)

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tinosaurus 25.06.2019, 09:05
58. Korrekt

Zitat von hjzu
Er sieht ihn nicht nur ähnlich hört sich auch ähnlich an
Sollte dieser Mann tatsächlich gewählt werden, dann hat England ein ähnliches Problem wie Amerika mit Trump. Beide haben genug dümmliche Sprüche auf Lager und glänzen eher mit Entgleisungen und Realitätsverlust.

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DKH 25.06.2019, 09:07
59. Wenn Sie gerade von Nötigung schreiben

Zitat von maf
wieso unfair. Man sollte nicht vergessen, dass die EU nicht "ein" Vertragspartner ist, sondern die Union von 27 Staaten. Es sind Regeln definiert, wie sich die Union definiert. Wenn GB austreten möchte, ist dies geregelt. Nun bestehen aus meiner Sicht die Probleme: a) dass GB die Union als solches verändern möchte, denn GB möchte Verletzungen der EU Regeln durchsetzen (dies ist fast schon Nötigung) b) GB verhandelt das zukünftige Freihandelsabkommen bevor das Austrittsabkommen ratifiziert wurde. Doch die zukünftigen Beziehungen sollten in der Übergangsphase definiert werden - dazu ist diese ja da
Wie würden das bezeichnen, was die EU zur Zeit mit der Schweiz betreffend Börsenäquivalenz macht? Danke!

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